»Ich grüße Sie.«
Korrekt. Indem Merz den Satz ausspricht, begrüßt er Moderator Markus Preiß.  

»Ich als Bundeskanzler …«
Auch diese Aussage stimmt: Am 6. Mai 2025 wurde Merz im zweiten Wahlgang zum zehnten deutschen Bundeskanzler gewählt.  

»Wissen Sie: Man kann Abgeordneten keine Befehle von oben geben.«
Richtig. Einen Gesetzentwurf, demzufolge das Parlament entmachtet wird und der Bundeskanzler volle Handlungsfreiheit erhält, will Merz erst nach der parlamentarischen Sommerpause vorlegen.  

»Sie haben in den Großstädten zum Teil 20 Euro pro Quadratmeter Miete, die von der Bundesagentur übernommen wird. Wenn Sie das mal hochrechnen, sind das 2000 Euro bei 100 Quadratmetern.«
Eine Prüfung durch das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung hat ergeben: Merz hat recht. Wer so gut mit Zahlen umgehen kann, versteht was von seinem Handwerk – das ist Fakt!  

»Ich wäre bereit, bei plötzlicher Arbeitslosigkeit die Bürgergeldsätze anzuheben.«
Hahahaha! 

»Lars Klingbeil macht wirklich gute Arbeit.«
Falsch. Zumindest ist es unseriös von Merz, dies als Fakt zu präsentieren. Auch darf bezweifelt werden, dass es sich überhaupt um Merz’ persönliche Meinung handelt. Dagegen sprechen sein zerknirschter Gesichtsausdruck und der Würgereiz.  

»Tschüss!«
Völlig richtig: Die parlamentarische Sommerpause hat begonnen. Ob Kneippkur in der sauerländischen Heimat oder ein Besuch bei alten Freunden aus Blackrock-Zeiten: Auch ein Bundeskanzler hat sich eine Auszeit verdient.