Va bene, Pastaproduzent Barilla! In Deiner Werbung gleitet eine aufgespießte Nudel in Großaufnahme durch zähflüssige Sahnesoße und fängt diese mit ihrem rillenförmigen Profil auf. Dazu blendest Du den Claim »Perfekte Saucenhaftung« ein – der Beweis, dass Du verstanden hast, wie man in Deutschland selbst Gaumenfreuden ideal bewirbt, nämlich mit technischer Präzisionsarbeit! Ein paar Fragen zu Deiner Feinkost hätten wir aber noch: Wie hoch ist das Drehmoment Deiner Spirelli-Nudeln? Haben Deine Lasagneblätter eine Sollbruchstelle? Und welche Nudelsoße hat die besten Werte in Sachen Schlotzigkeit? Speist stets effizient: Titanic Na ja, »Zeit« … Du nimmst in diesen brisanten Zeiten Deine Aufgabe als vierte Gewalt sehr ernst und hast herausgefunden, dass sich auf einer »Straßenhose«, also einer, die man draußen trägt, mehr Keime befinden können als an der Türklinke einer öffentlichen Toilette. So ganz verstehen wir Deine Aufregung nicht, liebe Zeit: Dreckiger als unsere seit Monaten nicht gewechselte Bettwäsche, das Sofa vom Sperrmüll oder die schimmelige Chaiselongue wird die Hose schon nicht sein! Geben Dir zum Abschied einen klebrig-festen Händedruck: Deine Ferkel von der Titanic Danke, nordrhein-westfälischer Innenminister Herbert Reul (CDU), für die Auskunft! In den Tagesthemen formulierten Sie den feinsinnigen Satz: »Flüchtlinge, Schlepper, also alle internationale Kriminalität, wenn man so will, das sagt der Name schon, macht deutlich, dass mehrere Länder zusammenarbeiten müssen.« Wir stellten nach einer ersten grammatikalischen und semantischen Analyse dieses sprachlichen Gewürges fest, dass Sie sich hier nicht ganz im Griff hatten und der innere AfD-Politiker aus Ihnen sprach, wenn man so will. Denn Flüchtlinge, das sagt der Name schon, sind Flüchtlinge. Und diese sind genauso wenig automatisch Kriminelle, wie ein Innenminister automatisch ein Kinderschänder oder ein Serienmörder ist. Das heißt, selbst bei einem Innenminister, der ziemlich genauso aussieht, wie man sich einen Kinderschänder und/oder einen Serienmörder vorstellt, darf man nicht davon ausgehen, dass er ein Kinderschänder und/oder Serienmörder ist! Hofft, dass das Ihnen jetzt einleuchtet: Titanic Überfällig, »Braunschweiger Zeitung«, war es, dass Du in diesen schweren Zeiten endlich den Blick auf eine doch arg vernachlässigte Randgruppe lenktest: »Auch Milliardäre aus unserer Region spüren die Wirtschaftskrise«, titeltest Du sichtlich angefasst. Wir hätten, Braunschweiger Zeitung, diese armen Menschen gerne unterstützt, haben aber bei der Tafel keinen von ihnen angetroffen. Dir trotzdem bei dieser Solidaritätskampagne stets zur Seite stehend: Titanic Mit Verlaub, Frau M., warum machen Sie denn dort auch Urlaub? Heute ohne Biss: Titanic Überrascht, Timothée Chalamet, hat uns Deine Aussage, zur Vorbereitung auf Deine Verkörperung Bob Dylans ganze fünf Jahre Mundharmonikaunterricht genommen zu haben. Bisher dachten wir, dass eine gute Dylan-Imitation darin bestünde, so trommelfellzerberstend laut und schief wie nur möglich in eine Mundharmonika zu pusten. Oder ist es gerade diese fehlende Musikalität, die Du lernen musstest? Dann musstest Du Dich ja vermutlich Dein gesamtes Leben lang auf diese Rolle vorbereiten! Wir legen uns zur Sicherheit schon mal Ohropax für den Kinobesuch bereit. Grüßt mit absolutem Gehör: Deine Titanic Du, wiederum, »SZ«, hast einen Kommentar über das defekte Kommunikationskabel zwischen Schweden und Finnland mit »Zerstörte Datenkabel – Putins Gift wirkt« überschrieben. Klar, wir verstehen schon, Putin und sein Nowitschok, das sind schon so zwei. Aber bist Du sicher, dass in dem Fall nicht eher eine Schere oder ein Bagger für den Kabel-Exitus ursächlich war? Fragt Deine stets kommunikationsstarke Titanic Sie, Sarah G., haben in einer doppelseitigen Werbeanzeige unseres Leib- und Magenmagazins Prisma eine windige Geschichte zum Besten gegeben: »Noch immer ein Tabuthema. Seit 8 Jahren Darmprobleme: Sarah erzählt von ihrer Reizdarm-Odyssee.« Wer wollte sich nicht bezirzen lassen von einäugigen Proktolog/innen? Von betörendem Sirenengestank, Besuchen in der Unterwelt, Bakterienstämmen, sechsköpfigen Arzthelfer/innen und sieben Jahren im Wartezimmer von Doktor Kalypso? »Sage mir, Muse, die Taten des vielgewundenen Darmes. Welcher so weit geirrt, nach der heiligen Flora Zerstörung. Vieler Ärzt/innen Praxen gesehn und Sitte gelernt hat. Und als Organ einer Kassenpatientin so viel’ unnennbare Wartezeit erduldet.« Lauscht gebannt von Ithakas stillem Örtchen: Titanic Liebe Bee Gees, innerhalb weniger Tage sind gleich zwei Eurer ehemaligen Mitglieder, Dennis Bryon und Colin Petersen, gestorben. Sind das genug Todesfälle binnen kurzer Zeit, um von einem alarmierenden Bee-Gees-Sterben zu sprechen? Wenn ja, wie lässt sich Aufmerksamkeit für die bedrohte Art der Bee Gees erzeugen? Und sollten wir eine Kampagne zum Erhalt des Bee Gee starten, wäre »Stayin’ alive!« dann ein guter Name? Just started a joke: Titanic Hey you, O2! Im Schaufenster eines Deiner Shops sahen wir Dich für einen »O2 Pay Stop« mit den Worten werben: »Schluss mit der Handy-Abzocke«. Soll das heißen, Du bist bankrott? Oder willst Du uns nur dazu auffordern, die Rechnung nicht mehr zu zahlen? Werden die Wahrheit wahrscheinlich nie erfahren: Deine Pleitegeier von Titanic Stimmt schon, Susanne Beyer c/o »Spiegel« … »Es fehlt der FDP an Einsicht und Reife«, urteilten Sie in Ihrer »Lage am Morgen« angesichts der obskuren Powerpoint-Präsentation zur Beendigung der Ampel-Koalition, denn der Begriff »D-Day« sei nun mal »im Deutschen verbunden mit dem Beginn der Befreiung Europas von den Nationalsozialisten. Wer ihn hierzulande außerhalb dieses Zusammenhangs verwendet, erweist sich als geschichtsvergessen und zynisch.« Also hielten Sie es für geschichtsvergessen und zynisch, wenn man beispielsweise zur Einführung der DSGVO schriebe: »Datenschutz – der D-Day ist da«? Oder wenn man angesichts des drohenden Ausstiegs Griechenlands aus dem Euro teaserte: »Die Griechen fürchten den ›D-Day‹ – die Rückkehr zur Drachme«? Oder wenn man in der Finanzkrise titelte: »D-Day für Obamas oberste Finanzaufseher«? Dann könnte es sein, Beyer, dass Sie beim Blick ins Spiegel-Archiv Ihren persönlichen D-Day erleben! Am geschichtsvergessensten und zynischsten ist nämlich noch immer Ihre Titanic Privet, Til Schweiger! Ein Filmdreh brachte Sie zum ersten Mal nach Belarus. Nach Drehschluss äußerten Sie sich durchweg positiv über das Land: »Ich mag das Essen sehr. Wir haben ein tolles Hotel.« Tja, darüber berichten die Medien natürlich nicht, stimmt’s? Immer geht es um den Autokraten Lukaschenko, der die Opposition im Gefängnis versauern lässt. »Mein Eindruck ist, dass es ein sehr sauberes und sicheres Land ist«, loben Sie weiter: »Die Filmproduktion hat mir sogar einen Arzt organisiert, der mir eine Vitamin-Infusion verabreicht hat, sodass ich mich wie neugeboren fühle.« Sind Sie sicher, Schweiger, dass das eine Vitamin-Infusion war und dass sie von der Produktionsfirma kam? Auch wenn wir so manch wirre Auslassung Ihrerseits gewöhnt sind, deutet dieser Lobgesang doch eher auf eine zünftige Gehirnwäsche hin. Heil Lukaschenko! Ihre Titanic Mamma mia, Martin Scorsese! Sie haben dem Magazin People gebeichtet, dass Sie als Bub im New Yorker Viertel Little Italy ein schlechter Messdiener waren. Ständig seien Sie zur Sieben-Uhr-Messe zu spät gekommen, »der Priester musste sagen: ›Du kannst so nicht weitermachen‹«. Er hätte Ihnen mal besser die Ohren langziehen sollen – auf dass Sie gelernt hätten, was es heißt, sich auszukäsen und zum Punkt zu kommen. Denken Sie nur, wie kompakt und knackig Ihre Filme »Gangs of New York« (167 Minuten), »The Wolf of Wall Street« (180 Minuten), »The Irishman« (209 Minuten) und »Killers of the Flower Moon« (17 Stunden) hätten werden können! Ihre Meisterin der kurzen Form Titanic Thank you very, very much, Meta for Business, für das Angebot, mittels »Advantage shopping campaigns« auf Deinen Netzwerken Instagram und Facebook »hochwertige Kund*innen« zu erreichen. Wir fragen uns dabei nur, was diese Hochwertigkeit wohl ausmacht. Moralische Integrität, tadellose Tischmanieren und ein einfühlsames Verhalten gegenüber Hundewelpen werden es ja eher nicht sein. Wir könnten uns vorstellen, dass Du stattdessen so etwas wie Decision-Makers, High Earners und Early Adopters meinst, kann das angehen? Aber was wäre denn, Meta for Business, wenn wir nicht die, sondern stattdessen ganz minderwertige Kundschaft erreichen möchten? So richtigen Abschaum! Sackblöde Vollpfosten, die jeden Unfug glauben und jeden noch so ramschigen Billigquatsch zu Fantasiepreisen kaufen, solange nur das Logo von, sagen wir, irgendeinem endgültigen Satiremagazin draufklebt. Gibt es dafür vielleicht auch eine »Advantage shopping campaign«? Fragen sich besorgt Deine hochwertigen Marketeers von Titanic Mit Verlaub, Richard David Precht, aber haben Sie möglicherweise einen Knall? Sie wissen, dass wir Sie für den klügsten Deutschen nach Jan Josef Liefers halten und entsprechend hohe Erwartungen an Ihre öffentlichen Verlautbarungen haben. In Ihrem gemeinsam mit Markus Lanz betriebenen Podcast »Lanz & Precht«, den wir für den scharfsinnigsten nach »The Pioneer Briefing« halten, haben Sie uns nun aber enttäuscht. Zunächst kritisierten Sie Christian Lindner für sein Grundsatzpapier, das keine Rücksicht auf die Koalitionspartner nehme und insgesamt ein rein neoliberales Papier sei, veröffentlicht in einem Deutschland, das durch den Abstieg der Mittelschicht bedroht sei, in dem sich das soziale Klima verschlechtere und eine Spaltung drohe. So weit, so gewohnt brillant formuliert. »In dieses explodierende Haus«, fügten Sie dann aber sorgenvoll hinzu, werfe nun Lindner »ein Papier rein, das einer Bombe gleichkommt.« Nichts gegen Bomben aus Papier, und erst recht nichts gegen ein explodierendes Haus, das Deutschland heißt, aber eine Frage hätten wir schon: Wenn ein Haus ohnehin explodiert, welchen Unterschied macht da noch eine hineingeworfene Bombe? Ist das nicht eine Verschwendung eines schönen Sprengkörpers? Oder wollten Sie das damit sagen? Dass Christian Lindner letztlich irrelevant ist, überflüssig, sein Papier eine Redundanz? Wir jedenfalls haben uns auch einen schönen Satz ausgedacht: Wer mit Kanonen auf Bundesadler schießt, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Den besorgt zuverlässig: Titanic Verehrte Beate Baumann! Als Büroleiterin waren Sie während der Regierungszeit Angela Merkels deren wahrscheinlich engste Mitarbeiterin und haben jetzt auch ihre Erinnerungen unter dem Titel »Freiheit« mitverfasst. Im Gespräch über das Buch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland durften Sie ebenfalls kurz zu Wort kommen, als sich nämlich Frau Merkel zu Ihrer Co-Autorschaft und Ihrem Stellenwert in ihrem Leben äußern sollte. »Sie siezen sich immer noch. Sind Sie Freundinnen?« lautete die Frage an Sie beide. Wie aus der Schreckschusspistole geschossen antworteten Sie: »Nein.« Rasch übernahm wieder Angela Merkel und fügte hinzu: »Frau Baumanns besondere Rolle in meinem Leben ergibt sich daraus, dass sie vielleicht die Einzige ist, die mir immer ihre Meinung unverblümt und aufrecht gesagt hat. Nicht, um einen Vorteil zu haben. Das müssen Sie erst mal finden im politischen Betrieb.« Vorbildlich selbstlos, Frau Baumann! Nachdem Sie anschließend an der ehemaligen Chefin noch schnell rühmten, dass sie wenigstens »nie zynisch geworden« sei, konnten wir uns die Natur Ihrer beider Beziehung noch ein ganzes Stück besser vorstellen: eine Beziehung, die anscheinend von Ihrer Seite vor allem durch bürokratische Sachlichkeit, gepflegtes Desinteresse und die Abwesenheit von Gefühlen geprägt ist. Großartig! Ach, wären doch nur alle unsere Kolleg/innen so, lobt ausnahmsweise mal Ihre Titanic Gut gesehen, niederländische Polizei! Du hast bei einer Kontrolle einen zwei Kilogramm schweren Gartenzwerg gefunden, der aus MDMA bestand. Wir haben uns schon immer gefragt, welchen Nutzen diese hässlichen Dinger wohl haben, aber das erklärt es dann ja! Magst Du als Nächstes eventuell zu uns nach Deutschland rüberkommen und alle Vorgärten aus Kies abholen? Die müssten unseren Ermittlungen nach mindestens aus Heroin sein! Deine Stylepolizei von Titanic Ihnen, liberaler Kulturbanause Christian Lindner, fiel im ARD-Interview mit Caren Miosga folgender Wahnsinnssatz ein: »Wir sollten in Deutschland ein kleines bisschen mehr Milei und Musk wagen.« Ganz so neu ist dieser Gedanke allerdings nicht. Bereits 1990 wurde eine solch gesellschaftsspaltende Vision von Christoph Schlingensief erdacht und unter dem Titel »Das deutsche Kettensägenmassaker« verfilmt. Wäre einem Sequel mit Ihnen in der Hauptrolle (»Das deutsche Nervensägenmassaker«) aber nicht abgeneigt: Titanic Musik in unseren Ohren, »Frankfurter Rundschau«, war der Satz »Moses Pelham beginnt seine Abschiedstournee – und alle sind dankbar«, mit dem Dein Redakteur Fabian Böker nicht nur allen Pelham- und RHP-Fans, sondern vor allem uns aus der Seele spricht. Hört jetzt schon auf: Titanic Birne Merz, altes Politfossil! Sie wollen laut Stern-Interview im Fall eines Siegs bei der Bundestagswahl dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump »mit aufrechtem Gang« entgegentreten. Sind Sie denn schon so weit? Fragt skeptisch: Ihre Zukunftsforscherin Titanic Vielen, vielen Dank, OLG München! Du hast in einem spektakulären Prozess entschieden, dass die Verwendung des grimassenschneidenden und zähnefletschenden Emojis in einem Chat nicht bedeutet, dass der Käufer eines Ferraris der verspäteten Anlieferung des Autos zustimmt. Gut, dass das endlich geklärt ist und unsere zukünftigen Autokäufe über Whatsapp weniger missverständlich sein werden. Könntest Du uns jetzt aber bitte noch den Gefallen tun, ein für alle Mal festzulegen, ob das leicht lächelnde Emoji bedeutet, dass der Sender zufrieden und glücklich ist, oder ob es heißt, dass er todesgenervt ist und sich gerade noch so zusammenreißen kann? Und wo wir gerade dabei sind: Könntest Du klären, was dieses Emoji bitte soll: ? Und endlich urteilen, dass dieser Smiley den Straftatbestand der sexuellen Belästigung erfüllt: ? Schickt Dir als Dank die betenden Hände: Titanic Guter Tipp, »T-Online«! Du titelst: »Berliner Glühwein erreicht Rekordpreis«. Und wir haben unsere Lehre aus den immer neuen Preisrallyes des Bitcoins gezogen, wissen, es geht immer nur aufwärts, und rufen deshalb: »Kaufen, kaufen, kaufen!« Hat auch mit Schuss gehört: Deine Weihnachtsmarktexpertin Titanic Cheerio, Schauspielerin Rebecca Hall! Aus dem britischen Observer erfuhren wir, dass es Ihnen trotz politischer Vorbehalte gegen die Institution Ehe gelungen ist, in Ihrem Mann katachrestisch »einen Anker« zu finden, »der mich fliegen lässt«, und dieses ins Bewusster-Leben-Kleid eingenähte Loblied auf die Bürgerlichkeit setzte sich dann in der Schilderung der Zeremonie fort. Besonders sagte uns der zur Trauung eingeladene Schauspielkollege zu, der bei Blutmond erst allen Gästen eine Kerze aufdrängte und Sie dann um einen Teich jagte, »damit wir bewusst unsere Gemeinschaft wahrnehmen konnten«. Originell auch Ihr Vorstoß, »dass die Gäste die Hochzeit selbst mitbringen. Wir haben allen gesagt, wir treffen uns zum Essen, Trinken, Tanzen, Amüsieren, und wenn dann jemand die Trauung vollziehen will, bitte sehr!« Interessieren würde uns noch, Mrs Hall, wie in Ihrer Familie Begräbnisse vonstattengehen. Wird bloß der Sarg von allen gemeinsam vor Ort gezimmert oder müssen die Gäste auch ihre eigene Leiche mitbringen? Traut sich schon immer ganz von selbst: Titanic Unglaublich, alte Tante »FAZ«! »Er schoss 48 Mal auf seine Frau – trotz Kontaktverbot« lautet Deine fassungslose Schlagzeile zu einem weiteren Mord an einer Ehefrau, und da muss man sich ja auch wirklich wundern: Da gab es schon ein Kontaktverbot, und er hat sich einfach nicht daran gehalten, als er sie umbringen wollte? Diese Täter heutzutage schrecken aber auch wirklich vor gar nichts mehr zurück! Kopfschüttelnd: Titanic Du, Noel Gallagher, alte Rockmaus, hast letztens eine sechsstündige Remixfassung Deines Songs »Champagne Supernova« veröffentlicht.Eine wirklich tolle Idee! So können Deine Fans auch mal erleben, wie es sich für uns anfühlt, einen beliebigen Song von Dir anhören zu müssen. Anyway, here’s »Wonderwall«. Rock on! Deine Titanic Stillgestanden, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)! »Die Wortwahl ist der Sache nicht dienlich, eine Verschriftlichung mit dieser Tonalität nicht nachvollziehbar«, urteilten Sie über das »D-Day«-Papier Ihrer Partei. Sie störten sich an den dort verwendeten Militärmetaphern, neben »D-Day« war von einer »offenen Feldschlacht« die Rede gewesen. Zuerst wunderten wir uns, dass Sie als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments und ehemalige Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag so sensibel reagierten. Doch dann fiel uns Ihre Ausbildung ein: Als Germanistin wissen Sie natürlich um die Macht der Sprache und dass eine militärische Wortwahl mindestens genauso gefährlich sein kann wie Sondervermögen und Kriegstüchtigkeit zusammen! Vergleichsweise friedliche Grüße von Ihrer Titanic Sie, Silvan Wallner, waren Schweizer Fußballprofi beim österreichischen Bundesligisten Blau-Weiß Linz und haben Ihre Stollenschuhe aus religiösen Gründen an den Nagel gehängt. In einem von Ihrem Verein verbreiteten Statement offenbarten Sie, »gläubiger Christ« zu sein und »Jesus Christus folgen« zu wollen: »Der biblische Ruhetag ist mir dabei wichtig geworden. Für mich als Profi heißt dies, dass ich von nun an am Samstag nicht erwerbsmäßig Fußball spielen will. Es ist meine persönliche Überzeugung, zu der ich in den letzten Tagen gekommen bin.« Auch für Ihren Verein dürfte Ihre Entscheidung eine Erlösung gewesen sein. Warum sollte ein Club für jemanden wie Sie tief in den Klingelbeutel greifen, der bereits sündigt, wenn er Pelé, Beckenbauer oder Maradona verehrt (erstes Gebot), und nach den Grundsätzen pölt, keine tödlichen Pässe zu spielen (fünftes Gebot), auf Schwalben zu verzichten (achtes Gebot) sowie der Ligakonkurrenz niemals die Punkte zu stibitzen (siebtes Gebot)! Betritt schon lange keinen Fußballtempel mehr: Titanic Hmm, Karl Lauterbach … Sie wollen vor der nächsten Bundestagswahl noch schnell den Konsum vom bei Jugendlichen sehr beliebten Lachgas als Partydroge verbieten. Aber haben Sie das auch zu Ende gedacht? Immerhin wird Lachgas auch danach noch häufig im Krankenhaus eingesetzt werden, um Schmerzen bei der Geburt zu lindern. Also beschweren Sie sich nicht, wenn dann bald die Teenagerschwangerschaften in Deutschland stark ansteigen! Wollte es nur mal gesagt haben: Titanic Also wirklich, »Spiegel«! Die aktuellen Entwicklungen im russisch-ukrainischen Krieg fasst Du in einem Teaser so zusammen: »Ein deutscher Anruf bei Putin, Eskalation der russischen Attacken und ein spätes Signal von Joe Biden – nach 1000 Tagen Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine zu.« Ob es nach all den Raketen, Kämpfen und Kriegsverbrechen wirklich eine Zuspitzung der Lage ist, wenn dann auch noch Olaf Scholz anruft? Aber klar, wer hätte den schon gern an der Strippe! Nimmt sicherheitshalber erst gar nicht ab: Titanic Beitragsnavigation The Very Rest of 2024 (VI und Schluss) Vom Fachmann für Kenner | Januar 2025