Erleichterung ist dem schüchternen und scheu lächendeln Marco W. deutlich anzusehen. Doch kommt man mit ihm ins Gespräch über vergangene Tage, legt sich ein Schatten über sein Gesicht. „Man versucht, durch so eine Situation auch zu lernen, aber das fällt nicht immer leicht“, berichtet der 17-jährige über sein Martyrium. „Nicht zu wissen, mit was für Leuten man es zu tun hat, unter ständiger Beobachtung zu stehen, von Leuten befragt zu werden, die kaum ein Wort Deutsch sprechen“, teilt er mit gesenktem Blick mit, „das ist schon fast höllisch. Diese 24 Stunden mit RTL werde ich nie vergessen. Ich will zurück in den türkischen Knast!“