Die offenbar auf dem Schiffsweg eingeschleppte Asiatische Buschmücke verbreitet sich nun auch in Deutschland, wie Insektenkundler verschiedener Institute berichten. Bei ihrem Siegeszug hilft ihnen, daß sie schamlos das Erfolgsrezept unserer heimischen Mücken kopieren, ohne auch nur einen Cent Lizenzgebühr zu zahlen daß man ihre Stiche ganz praktisch nach Nummern bestellen kann („Ich nehme die 24 in den Knöchel…autsch!“) daß ihre Stiche größere Quaddeln erzeugen, die stärker jucken und trotzdem billiger sind (wegen Hungerlöhnen, Wanderarbeit, angeborener Bedürfnislosigkeit) daß bei ihnen die einzelne Mücke nichts zählt, sondern die Mückengemeinschaft, der sie alles unterordnen daß sie pflegeleichter sind, weil sie teure Milch- und Alkoholprodukte nicht vertragen und keine Bärte kriegen und daß sie ihre Opfer wegen der Schlitzaugen besser fokussieren können…autsch! Aaah! Fuck! Beitragsnavigation Das Lyrik-Eckchen Powersätze für die Kabinettssitzung