Vom Fachmann für Kenner | Oktober 2009


Souverän

Ich will wirklich niemandem zur Last fallen. Wenn es also einmal soweit ist, gehe ich zum Arzt und sage: »Ich habe den Totenschein schon ausgefüllt, Sie brauchen nur noch zu unterschreiben.«

Christoph Span

Studentinnen-Report

In Zeiten, in denen man gerne auf das geschlechtsneutrale Partizip Präsens ausweicht, ist es richtig wohltuend, daß es in einschlägigen Anzeigen immer noch nicht heißt: »Studierende macht Hausbesuche.«

Andreas Volz

Weiß, was Männer wünschen

Wenn Sie zu den Menschen gehören, deren Körper bei extremer Demütigung von unbeschreiblichen Wellen sexueller Erregung durchflutet werden, dann verschaffen Sie sich den Orgasmus des Jahrhunderts und rufen Sie mal mit einer Frage zur Belüftung von Induktionskochfeldern die Service-Hotline von Bauknecht an!

Christian Martin

Nostalgie

Bei dieser Vielzahl von neuen Modedrogen kommt es einem irgendwie so vor, als sei Crystal Schnee von gestern.

Florian Breinsthal

Toller Tip für heiße Tage

Der nächste Sommer kommt bestimmt: Sich eine hübsche Kloverstopfung zulegen, Müllsack über den Arm stülpen, beherzt ins Rohr greifen, einige Minuten lang im herrlich kühlen Gewässer fischen, nichts finden, dasselbe mit dem anderen Arm und Müllsack versuchen, Verstopfung wie gehabt vorfinden, Müllsäcke entsorgen, für den nächsten Tag schon mal den Sanitärfachmann bestellen und stundenlang wunderbar temperierte Unterarme genießen!

Tina Manske

Voodoo Child

Um unsere Jugend mache ich mit seit einigen Tagen keine allzugroßen Sorgen mehr. Beim wiederholten Versuch, mal wieder ein wenig Ordnung in meine umfangreiche Plattensammlung zu bekommen, staubte ich gerade das Original-Cover der legendären Doppel-LP »Electric Ladyland« von The Jimi Hendrix Experience ab, als Noah, der achtjährige Spielkamerad meines Sohnes, hinter mir auf den schwarzen Gitarristen zeigte und lapidar meinte: »Der, der ist an seiner eigenen Kotze erstickt.«

Uwe Becker

Schmiererei

Seit in der Staubschicht auf meinem Kleinwagen »Sexy Schwanz« steht, ernte ich zuweilen angenehm anzügliche Blicke von weiblichen Verkehrsteilnehmern. Unbequem: Nach jedem Regenguß muß ich es neu hinschreiben.

Thomas Tonn

Selbstversuch

Im Urlaub auf Samos wollte ich ausprobieren, ob die griechische Landschaft auch mich zu großen Erkenntnissen inspiriert, zum Beispiel in Philosophie oder Mathematik. Ich setzte mich also oberhalb der Heimatstadt des Pythagoras mit einer Flasche Samoswein in die Sonne und dachte vor mich hin. Plötzlich: »a²+b²=c²«. Der Satz des Pythagoras! Es hätte also meiner sein können, wäre ich nur eher da gewesen. »Der Satz des Uwe«, das hätte nicht schlecht geklungen, wahrlich, nicht schlecht!

Uwe Geishendorf

Funktional

Viele muslimische Frauen tragen freiwillig oder gezwungenermaßen ein Kopftuch. Sinn ist es, weniger Erotik zu versprühen. Man kann dagegen sagen, was man will, aber: Es funktioniert!

Jonas Haas

Präzisionstechnik

Die Waldbrände seien außer Kontrolle geraten, berichtet die Nachrichtensprecherin, und ich frage ins Wohnzimmer hinein, ob die Feuer denn zuvor unter Aufsicht vor sich hin gelodert hätten, vielleicht als Touristenattraktion oder zum Grillen? Ach, das sage man halt so, gibt meine Frau Kontra, und ich solle nicht immer so ein Pfennigfuchser sein. Ich: »Haarspalter! Das heißt HAARSPALTER!«

Harald Mühlbeyer

Prüfungsrelevanter Stoff

Das Thema der Neurologievorlesung lautet Anfallsleiden. Der Professor präsentiert dazu eine Folie mit den häufigsten Auslösern epileptischer Anfälle, darunter Schlafentzug, Alkoholintoxikation, verschiedene Medikamente, verschiedene Drogen, Fieber, hormonelle Schwankungen, Lichteffekte (Stroboskop).
Zusammengefaßt also: ein ganz normaler Samstagabend.

Niklas Berger

Ein Fall für Frau Jelinek

Seit Jahrzehnten hat mein Vater die Angewohnheit, sich nach getaner Arbeit zu Hause auf das Sofa vor den Fernseher zu legen und meiner Mutter Anweisungen zuzurufen, die stets mit »Hildegard, sei so gut und bring mir mal bitte« beginnen. Bisher hielt ich »Hildegard, sei so gut und bring mir mal bitte die Fernbedienung« für den nicht steigerbaren Ausdruck seines gottgleichen Status. Seit gestern aber stelle ich mir die Frage, wie er wohl seinen jüngsten Wunsch, »Hildegard, sei so gut und bring mir mal bitte neue Batterien für die Fernbedienung« toppen will.

Mike Tarpataky

Erkenntnis

Als ich feststellte, daß mein Schreibtisch wieder einmal so unaufgeräumt war, bin ich in mich gegangen. Da sah es noch schlimmer aus!

Beppo Pohlmann

Selbstzweifel

Kann mir jemand sagen, ob ich irgendeiner Form von Rassismus aufsitze, wenn ich, was das äußere Erscheinungsbild betrifft, schmächtige türkischstämmige Türsteher in Flip-Flops und Bermudashorts um eiiiiiiniges furchteinflößender finde als Pumper-Kalle und Stiernacken-Sven in voller Kampfmontur?

Micha Wilke

Bedenklich?

Eine Frage an die psychologisch-pädagogische Fachleserschaft: Ist es ein Ausdruck positiver Selbstbejahung oder ein dringend therapiebedürftiger Psychoknacks, wenn ein etwas dicklicher, knapp fünfjähriger Junge einem zur Begrüßung die Hand reicht und sich ohne erkennbare Gemütsregung mit den Worten vorstellt: »Ich heiße Franz-Theodor, kannst mich aber Fettarsch nennen.«

Thorsten Mausehund

Kriminologische Frage

Wie geht das bei den oft jahrelang leerstehenden konspirativen Wohnungen eigentlich mit dem Heizungsableser?

Eduard Harfst

Kregel

Ein paar Ratschläge für das Älterwerden-und-trotzdem-Jungbleiben: Natürlich nicht gleich Wildlederslipper kaufen, aber ab und an einfach die Schnürsenkel der Turnschuhe offen lassen; wenn es einen überkommt, auch mal in der Fußgängerzone losrennen und Leute zur Seite schubsen; wenn einem nach 50 Metern die Luft ausgeht, einfach abrupt stehenbleiben; wenn man ein 10-Cent-Stück im Rinnstein liegen sieht, es auch mal liegen lassen; und sich darüber freuen, daß der Schildermaler am Schaufenster der Mohren-Apotheke einfach nur die Ö-Striche vergessen hat – kurz und gut: kregel bleiben.

Theobald Fuchs

Servicewüste Irak

Keine Spur von »der Kurde ist König«.

Sven Langner

Sparsamkeit

Am Flugsteig zehn des Flughafens Wien-Schwechat ist kein Sitzplatz mehr frei. Wer mit Iberia fliegt, der fliegt mit Verspätung. Das gehört praktisch zum Geschäftsmodell, ähnlich dem der deutschen Bahn, nur daß es hier zur Perfektion getrieben ist. Nach einer Stunde dann endlich die Durchsage: »Sehr geehrte Passagiere, leider kommt es bei dem heutigen Flug Wien–Madrid zu einer Verspätung. Vielen Dank für Ihre Sparsamkeit.« Allgemeine Verblüffung macht sich angesichts der unverblümten Ehrlichkeit dieser Billigfluglinie breit. Bei der englischen Wiederholung der Durchsage wird aber klar: Die spanische Stewardeß hat natürlich die Geduld gemeint.

Patricia Weidinger

Schlimmer als verlieren

Wenn man einem Ortsfremden das Stadtbild der Provinzgroßstadt Siegen im Süden Nordrhein-Westfalens erklären will, geht das am besten so: Siegen sieht aus, als hätten sich Baumärkte zum Sterben in die Berge zurückgezogen.

Tim Krieger

Invasion

Als ich vor ein paar Tagen nachts in Köln-Kalk mit dem Skateboard nach Hause fuhr, kamen mir drei gewaltbereit wirkende Jugendliche entgegen. Sie lieferten genau das ab, was ich mir immer als Auftaktkommunikation einer Klatsche im Unterschichtenviertel vorgestellt hatte: »Ey, bist du Gangsta-Rapper?«, »Macht du hier einen auf Tom Hanks oder was?« (gemeint war wohl Tony Hawk) und dergleichen mehr. Nachdem ich alle Fragen brav und schon fast komplett eingeschissen vor Angst beantwortet hatte und eine gehörige Tracht Prügel schon kaum mehr abwendbar schien, fragte mich einer von ihnen, ob er mal auf dem Skateboard fahren dürfe, gab mir sein Handy als Pfand, und nachdem ich auch noch die Handys seiner Freunde eingesammelt hatte, fuhr er los. Ich blieb mit seinen Homies zurück und versuchte, bloß nicht wie ein Student zu wirken. Nach zwei Stürzen des Fahrenden war der Spuk vorbei, und die drei verabschiedeten sich mit dem Angebot, mich demnächst bei Problemen, die sich mit Gewalt lösen lassen, an sie zu wenden. Das Ghetto beschützt einen eben auch, wenn man als gelangweiltes Mittelklassekind aus Hipnessgründen hingezogen ist und es den Gangstern qua Gentrifizierung langsam wegnimmt.

Jan Freunscht

Fantasy-Terror total

Harry der Ringe, Teil 1-9.

Moritz Borchers

Rahmenhandlung

Als meine Mitbewohnerin zu »Dekozwecken« das Foto eines Sonnenuntergangs an die Küchenwand pinnte, erheiterte mich wenigstens ein Gedanke: Der blaue Papprahmen paßt partout nicht zum Bild!

Karen Bollue

Ungebrochener Forschergeist

Neulich gelang mir ein doppelter Nachweis für die Schwerkraft: Der Holzstuhl, auf dem ich beim Mittagessen saß, fiel in sich zusammen wie ein fachmännisch gesprengtes Haus. Und die Fingerkuppe, die sich zwischen Stuhllehne und -rücken befand, wurde Opfer meines Eigengewichts. Zwar kann mein Erlebnis als ungleich brisanter als der Apfelfall auf Isaac Newtons Haupt gelten, da ich immerhin anschließend in der Uniklinik landete, doch kam ich mit meinem natürlichen Experiment glatte 300 Jahre zu spät. Mein nächster Unfall sollte daher eine Zeitreise einleiten.

Michael Höfler

Zeitmanagement

Klar, den jamaikanischen Sprintern müssen zehn Sekunden wie eine Ewigkeit erscheinen. Die trainieren in ihrer Heimat ja schließlich auf Gras.

Johannes Sammann

Minderheitenpolitik

Daß die meisten Macs weiß sind, finde ich irgendwie nicht PC.

Arno Lücker

Abwesenheitsnotiz

Sehr geehrte Damen & Herren, liebe Kollegen, werte Gesprächspartner: Ich bin derzeit leider abwesend. Sobald Sie mich wachgerüttelt, ausgelacht und mit frischem Kaffee versorgt haben, werde ich mich umgehend mit einem nichtssagenden, aber durchaus interessiert klingenden Wortbeitrag bei Ihnen melden. In der Zwischenzeit steht Ihnen bei wichtigen Fragen Google zur Verfügung, in dringenden Fällen rufen Sie bitte die Feuerwehr. Danke für Ihr Verständnis!

Mark-Stefan Tietze

Softcore

Meine Freundin und ich waren fest entschlossen, unserem Liebesleben durch S/M-Praktiken zusätzliche Würze zu verleihen. Da aber partout keiner von uns den M-Part übernehmen will, bleibt jetzt erst mal alles beim alten.

Christoph Virchow

Bahnchaos

Kurz vor der Einfahrt des ICE in Köln. Gerade wird »Köln Hauptbahnhof« durchgesagt, da kommt nervöse Unruhe auf. Alle Fahrgäste greifen mit genervten Blicken hektisch nach ihren Mobiltelefonen, plappern aufgeregt hinein: »Hallo! Du, ich komm ’ne Viertelstunde früher in Köln an: Der Zug ist pünktlich! Ja ja, die Bahn mal wieder.«

Volker Surmann

Haarsträubend

Mein jetziges Shampoo hält sein Versprechen mit der auf der Flasche vermerkten Botschaft »für glanzloses, stumpfes Haar« allemal!

Almuth zu Jeddeloh

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Wegen eines technischen Fehlers ist Dein Lambrusco in die Wasserleitungen des Örtchens Castelvetro di Modena gelangt und sodann hellrot und schäumend in einigen Häusern aus den Wasserhähnen geperlt. Der Unfall sei aber »nicht mit hygienischen oder gesundheitlichen Risiken verbunden« gewesen, teiltest Du mit.

So begrüßenswert natürlich im allgemeinen eine Alkoholversorgung aus dem Wasserhahn sein mag, müssen wir doch fragen: Hast Du noch alle Spaghetti im Topf, Kellerei Settevetro? Lambrusco zu verabreichen ist nach Recherchen in unserer famiglia sogar der Mafia zu eklig!

Es grüßt mit einem kühlen Konterbier: Titanic

 Huhu, »Süddeutsche«!

Unter der Überschrift »Lauter Millionäre« gabst Du Arbeitnehmern in Deutschland sieben Tipps, wie sie im Lauf ihres Berufslebens eher 2,8 Millionen als 900 000 Euro brutto verdienen könnten. Neben wertvollen Ratschlägen wie »Berufswahl stellt Weichen«, »Lücken im Lebenslauf kosten«, »Bildung zahlt sich aus«, »Gehalt wächst mit dem Alter« und »Auf die Region kommt es an« heißt es unter »Führungsposten lohnen sich«: »Reichwerden klappt am ehesten, wenn man einen Chefposten ergattert.«

Echt, SZ? Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass man reich wird, wenn man möglichst lange einen subalternen Posten innehat, an dem einem alle anderen sagen, was man zu tun hat: Titanic

 Platsch, Bestsellerautor Frank Schätzing!

Wie hörten wir Sie jüngst aus dem Radio rausraunen? »Wenn Sie sich einmal in die Politik reinbegeben, verlieren Sie Ihre Freiheit – auch die Freiheit, Dinge auszusprechen. Die Parteistrukturen, in denen Politiker sich von der Pike auf hocharbeiten, sind wie Flüsse, und Sie sind der Kiesel. Sie werden rund geschliffen, ob Sie das wollen oder nicht. Andernfalls kommen Sie ja gar nicht oben an!«

Au weia. Was also, Frank Schätzing, tun? Flusskiesel künftig ungeschliffen lassen, damit sie besser oben ankommen und auf der Wasseroberfläche schwimmen? Strukturen entwässern, damit sie aufhören, wie Flüsse zu sein? Die Pike aus dieser feuchten Metapher nehmen, bevor sie rostet? Ja? Und wenn Politiker dann endlich die Freiheit haben, »Dinge auszusprechen« – was schätzen Sie: Wird das dann so eloquent und bildstark klingen, als hätte es ein gelernter Schriftsteller formuliert?

Übt noch die flüssige Aussprache: Titanic

 Kennen, Hagen Hultzsch (FDP Thüringen),

muss Sie natürlich niemand, dennoch hat es uns beeindruckt, dass Sie auf einem Wahlplakat, über das wir im Weimarer Straßendreck gestolpert sind, gewissermaßen prophetisch gefordert haben, den Menschen mehr zuzutrauen. Völlig daneben lagen Sie allerdings mit Ihrem Gruß »Hallo übermorgen«. Das hätte doch wohl treffender heißen müssen: »Hallo vorgestern«!

Kann sich das auch gut als künftigen Gruß an Ihre Partei vorstellen: Titanic

 Hallo, Allos-Brotaufstriche!

»Leckere Linsen mit ausgewählten Gewürzen und Gemüse machen den Allos-Linsenaufstrich so besonders lecker« – ist das nicht ein bisschen halbherzig? Macht neben den leckeren Linsen nicht auch das leckere Gemüse Deinen leckeren Linsenaufstrich so besonders lecker? Ja? Nein?

Schluck’s runter.

Darum bittet Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wesentlich werden

Neulich im Café bildete ich mir ein, am Nebentisch die Schriftstellerin Karen Duve zu sehen, um dann auf den zweiten Blick zu bemerken, dass es sich in Wahrheit um die Schauspielerin Catherine Deneuve handelte. Meine Hoffnung, es könne sich bei mir in Wahrheit um den Maler Jasper Johns handeln, erfüllte sich allerdings nicht.

Jasper Nicolaisen

 Frage nach dem Sinn des Lebens

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Handvoll auserwählter Menschen gibt, denen eine höhere Macht den allgemeinen Sinn des Lebens bereits erläutert hat, aber leider sind das wahrscheinlich allesamt solche »Mich fragt ja niemand!«-Typen.

Cornelius W.M. Oettle

 Offener Widerstand

Ohne mein Wissen ist aus der Telefonzelle im Dorf ein beschissener offener Bücherschrank geworden. Aus Trotz gehe ich dort jetzt immer telefonieren.

Ronnie Zumbühl

 Pragmatismus

Die Oma einer Freundin pflegte in der Nachkriegszeit, als es nichts zu essen gab, ihren hungrigen Kindern einen pfiffigen Ausweg aufzuzeigen, wie sich die Lust aufs Essen leicht vergessen lasse: »Jetz hauma uns halt as Maul am Tischeck an!« Und tatsächlich ist kaum etwas besser geeignet, den knurrenden Magen zu übertönen, als der Schmerzensschrei nach einer an der Tischkante blutig geschlagenen Lippe.

Tibor Rácskai

 Es gibt nur Innen

Großstädte haben keinen Stadtrand. Es kommt immer noch ein Imbiss, noch eine Baustelle, eine Industriehalle, ein Depot. Geografinnen, Immobilienmakler und Raumplaner starteten Expeditionen, um an den Rand einer Großstadt zu gelangen. Nie sind welche zurückgekommen.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 25.03.:

    "Der kleine Herr Tod" von Christian Y. Schmidt ist Buchtipp bei radioeins, die erste Lesung dazu gibt es im Livestream.

  • 13.03.:

    Stefan Gärtner in der "Jungen Welt" über Lutz Seiler.

     

  • 07.03.:

    Über den internationalen Frauentag schreibt Mark-Stefan Tietze in der Taz.

  • 06.03.:

    Der "Focus" berichtet darüber, wie TITANIC als "Tesla-Europabüro" die Bürger von Grünheide über die geplante Giga-Factory von Elon Musk aufklärte.

  • 29.02.:

    Noch ein Portrait: Bayern 2 über Max Goldt.