Briefe an die Leser | September 2006


[09.2006]

David Schnarch!

Guter Name, das. Besonders, wenn man unter ihm Bücher schreibt: »David Schnarch: Die Psychologie sexueller Leidenschaft. Mit einem Vorwort von Jürg Willi«.
Sagenhaft. Bitten Sie doch evtl. Ihren Klett-Cotta-Verlag bei Gelegenheit um Neuauflage von »Hanno Gähn: So werden Sie zur Bombe im Bett. Mit einem Nachwort von Peter Pillermann«.
Darüber freut sich schon jetzt:

Titanic

[09.2006]

Völlig ungeschminkt und nackt, Shakira,

läufst Du laut Interview mit der Nacktzeitschrift Bravo in Deiner Freizeit am liebsten rum: »In meiner Freizeit laufe ich am liebsten völlig ungeschminkt und nackt rum« – wenn Du uns versprichst, dabei nicht zu singen, räumen wir gerne ein Zimmer für Dich frei.
Einfach klingeln!
Deine ungeschminkten Herren von der

Titanic

[09.2006]

André Heller!

Ohne großes Getöse geht es bei Ihnen ja nicht, und da die Fifa Ihr Wirken leider nicht grundsätzlich unterbinden konnte, überziehen Sie seit Jahresbeginn das Land mit Ihrer Topshow »Afrika! Afrika!«, i.e. »das magische Zirkusereignis vom Kontinent des Staunens«. Damit das Staunen möglichst authentisch ausfällt, sind Ihre Mitarbeiter laut Pressetext »fast zwei Jahre lang in Afrika unterwegs gewesen. Zwischen Mali und Marokko, zwischen Ägypten und Südafrika, an allen Küsten und im Landesinneren sowie in der afrikanischen Diaspora.« Und was haben die da gemacht bzw. gesehen? Diese vier Schlangen jedenfalls, die Sie auf die Werbeplakate gedruckt haben, mit denen jede Stadt, die Sie mit Ihrem Zirkus heimsuchen, flächendeckend zugekleistert wird, das sind – ein Kollege kennt sich da aus – Kornnattern. Und die kommen aus Nordamerika.
Magisch, finden Sie nicht?
Mit Gruß vom Kontinent des Staunens:

Titanic

[09.2006]

Robbie Williams!

An dieser Stelle möchten wir uns schon mal von Ihnen verabschieden, denn es steht ja wohl unweigerlich fest, daß Ihr Stern im Sinken begriffen ist. Nicht nur, daß die Karten für Ihre Berliner Stadionkonzerte (80 Euro) wenige Stunden vor Beginn für 20 Euro zu haben waren, nein, nach Konzertschluß wurde dann in Ihrer Suite kein Model und keine Schauspielerin, sondern eine tatsächlich sächsische Friseuse genagelt, die rein optisch auch vom Pirnaer Straßenstrich hätte stammen können und anschließend, wie sich das gehört, sofort zur Bild-Zeitung rannte.
Nachdem Sie, Williams, ja kaum noch im Radio gespielt werden, ahnten wir ja schon, daß es mit Ihnen bergab geht. Aber muß es gleich so steil sein?
Let us kondolier you:

Titanic

[09.2006]


Manfred Mantel!

In einem an die FAZ gerichteten Leserbrief haben Sie dargelegt, daß Sie durch einen Artikel von Frank Schirrmacher »zum Nachdenken angeregt« worden seien, und zwar mit folgendem Ergebnis: »Mit dem Märchen ›Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich‹ habe ich den Eindruck, daß die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 das eiserne Band aufgesprengt hat, das seit dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg das Herz unseres Volkes umklammerte.« Wir können zwar nicht im einzelnen nachvollziehen, welchen »Eindruck« Sie, lieber Manfred Mantel, »mit« jenem Märchen »haben«, aber Ihrer Analyse stimmen wir zu: Die WM 2006 hat das eiserne Band aufgesprengt, das seit dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg das Herz des deutschen Volkes umklammert hielt.
Und nun haben wir die Bescherung. In Gestalt Ihres Leserbriefs. Ziehen Sie ihn freiwillig zurück? Oder müssen wir die Alliierten darum ersuchen, das Herz des deutschen Volkes wieder in Ketten zu legen?
Denken Sie lieber nicht zu lange darüber nach.

Titanic

[09.2006]

Sie, Veronica Ferres,

wollen also keine vulgäre, alternde Hure spielen und haben deshalb die Titelrolle in dem Stück »Courasche oder Gott laß nach« bei der Ruhr-Triennale abgesagt: »Meine Berater, Regisseure, Dramaturgen und Theaterkritiker meinten einhellig, daß diese Rolle für mich als Schauspielerin absolut rufschädigend sei.« Wir verstehen: Werbefilmchen und Sat.1-»Movies« drehen und als Charity-Lady von einer Veranstaltung zur nächsten kugeln, das ist ruffördernd; einen Massenmörder (Götz George: »Der Totmacher«) oder eine alternde Säuferin (Faye Dunaway: »Barfly«) mimen, einen durchgeknallten Taxifahrer, eine minderjährige Nutte oder einen Zuhälter (de Niro, Foster, Keitel: »Taxi Driver«), das ist rufschädigend. Aber sehen Sie, das ist der ganze Unterschied: Sie spielen nicht – und kriegen gerade deswegen Applaus von Ihrer

Titanic

[09.2006]

Liebe »taz«!

»Angesichts der derzeitigen Kämpfe im Südlibanon fragen sich viele Deutsche: Wie können sie Israel kritisieren, ohne sich dem Vorwurf des Antisemitismus auszusetzen?« teiltest Du uns munter mit und liefertest zur Problembehebung eine »Gebrauchsanweisung« dafür, »wie man Israel richtig kritisiert«: »Hüten Sie sich vor Formulierungen wie: ›Gerade das Volk, das soviel gelitten hat, tut jetzt anderen Leid an.‹ Denn: Juden haben keine besondere Verpflichtung zur Moral, sondern ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis …Vermeiden Sie den Schulddiskurs … Vermeiden Sie das Klischee von ›David gegen Goliath‹« usw. Eine prima positive, ja positivistische Idee, denn dieser Antisemitismusvorwurf ist ja fast so lästig wie die Juden, die ihn dauernd vorbringen. Trotzdem fehlten uns noch ein paar Punkte aus dem Grundkurs: »Sagen Sie nicht: ›Eine Bombe drauf, dann ist endlich Ruhe da unten!‹… Vermeiden Sie, auch wenn es noch so schwerfällt, Vokabeln wie ›Ratten‹ oder ›Ungeziefer‹ … Hüten Sie sich vor Formulierungen wie: ›Die sollte man alle ins Lager stecken, damit sie mal merken, was sie anrichten‹, denn auch dies könnte Ihnen als Taktlosigkeit ausgelegt werden« – und schon haben wir ihn astrein ausgetrickst, den Jud’; muß er ja nicht immer wissen, was man so über ihn denkt!
Trotzdem »danke«:

Titanic

[09.2006]

Und Sie, Max Fellmann (»Süddeutsche Zeitung«),
haben da was entdeckt: »Die Popkultur entdeckt das Thema Natur.« Angefangen habe damit im letzten Jahr der Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow mit seinem Bekenntnis, er möge die Tiere nachts im Wald, dann haben Blumfeld nachgelegt mit Liedern wie dem »Apfelmann«, und Sie führen noch weitere Belege an für Ihre These, die sie erst mal angemessen vorsichtig formulieren: »Warum überhaupt Natur? Eine Antwort könnte sein: Die Sänger behandeln die Dinge, die sie unmittelbar umgeben. Demnach dürfte sich Jochen Distelmeyer nicht mehr so viel in diskussionsfreudigen Hamburger Szene-Kreisen bewegen, vielleicht hat er sich ja ein kleines Haus im Alten Land, dem Apfelanbaugebiet vor den Toren Hamburgs, zugelegt.« Das ist schon apfelschälmesserscharf ins Blau des Himmels über dem Alten Land hineinvermutet; aber kommen Sie, da bietet sich doch noch eine andere Deutungsmöglichkeit an: »Doch es bietet sich noch eine andere Deutungsmöglichkeit an: Wenn alles komplizierter wird (die Welt, das Leben, die eigene Psyche), dann kommen Künstler gern auf das Ursprüngliche zurück … So wie der Naturalismus Ende des 19. Jahrhunderts auf die neue Unübersichtlichkeit des Industriezeitalters reagierte, sucht jetzt vielleicht die Kunst einen Ausweg aus der Ironie-Sackgasse.«
Wenn wir als Pointilisten uns da einmischen dürfen: Schön, daß all die jungen Menschen, die wirklich gar nichts gelernt haben und deshalb den eher unromantischen Naturalismus mit der wiederum gar nicht so unironischen (Neu-)Romantik verwechseln, sich um ihre berufliche Zukunft naturgemäß keine Sorgen zu machen brauchen, denn in dem großen Haus in Münchens Sendlinger Straße findet sich für sie, sei es als freier Mitarbeiter, sei es als Redakteur, immer ein Futterplatz!
Ruckedigu:

Titanic

[09.2006]

National, Georg Baselitz,

sei eigentlich nicht schlecht, sagten Sie im Qualitätszeitungsinterview, aber eine nationale Partei sei »verboten, weil sie immer rechts angesiedelt wird. Dabei hat sich die Definition von rechts und links total verschoben. Hitlers Partei war eine linke, keine rechte! Das will keiner mehr wahrhaben. Diese Verwischung hatte so aberwitzige Folgen, daß wir eigentlich gar nicht mehr wissen, worüber wir sprechen.« Das glauben wir Ihnen aufs Wort, zumal Sie in jungen Jahren nicht einmal oben und unten recht auseinanderhalten konnten. Ob es aber stimmt, daß das Nationale »von den Nazis mißbraucht« wurde? Wurscht: »Ich achte mehr und mehr darauf, daß nichts hereinkommt in den Kopf von all den Einflüssen und Einflüsterungen, den Doktrinen, von all dem Dreck, von dem man meint, er wäre der Draht zur Welt.« Das ist doch mal ein guter Vorsatz. Wenn Sie nun noch so freundlich wären und darauf achteten, daß auch nichts herauskommt aus dem Kopf, dann wäre Ihnen tausend Jahre dankbar:

Titanic

 

[09.2006]

Nein, Umsonst-Zeitung »Hallo Münster«,

nein, nein und nochmals nein: Wir haben’s überprüft. Wir sind durch die Gegend gefahren wie die Blöden und haben dabei die ganze Zeit mit dem Handy telefoniert. Fünf Stunden lang! Und es stimmt einfach nicht! Auch wenn es gewisse Parallelen gibt, kommen doch die Kopfschmerzen schon nach zwei Stunden und nicht erst am nächsten Morgen; muß man nicht ständig aufs Klo, bleibt das Sprachzentrum weitgehend intakt, wird der Tatterich in den Fingern eher stärker als schwächer. Und v.a.: Die Frauen werden einfach nicht schöner. Und Spaß machen tut’s sowieso nicht! Also, zusammengefaßt: Deine Überschrift vom 16. Juli: »Handy am Steuer wirkt wie Alkohol« ist falsch.
Laß Dir das gesagt sein von den Trinkern auf Deiner

Titanic

[09.2006]

Und apropos, »FR«:

»Die Empörung ist einhellig: Daß Magnus Gäfgen eine Stiftung zugunsten von Kindern gründen will, die Gewaltopfer wurden, ist an Sarkasmus kaum zu überbieten« – die meisten sagen ja Zynismus, wenn sie Sarkasmus meinen; nur Du, stets renitente Rundschau, machst es wieder mal genau andersherum.
Und dazu beglückwünscht Dich in stetig größer werdender Verehrung:

Titanic

[09.2006]
Hört mal bitte her, SWR2-Nachrichten et al.!

Wenn humanitär doch »menschenfreundlich, wohltätig, speziell auf das Wohl der Menschen ausgerichtet« bedeutet, stimmt das denn dann: »Im Libanon verschärft sich die humanitäre Lage«?
Unnachgiebig:

Titanic

[09.2006]
Weil, Campino,
Du in der Brigitte verkündet hast: »Ich wäre gern ein Spießer«, wollen wir Dir gern den Unterschied zwischen Indikativ und Konjunktiv erklären, also… – na, schlag’ es doch selber nach.
Würde Dich gern für einen Trottel halten:

Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sie, Gabriel Felbermayr,

Sie, Gabriel Felbermayr,

ordoliberaler Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, haben uns in den zwölf Monaten Ihrer Amtszeit reichlich Kopfzerbrechen bereitet. Öffentlich mit Zahlen jonglierend, setzten Sie sich für den Abschluss des klimafeindlichen Mercosur-Freihandelsabkommens mit Südamerika ein, erklärten den deutschen Ökos, dass deren Klimapolitik das genaue Gegenteil bewirke, sind sowieso für die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlages und forderten von der Bundesregierung im Handelsstreit mit den USA, dass man den Amerikanern als Zeichen der »Kompromissbereitschaft und Ehrlichkeit« auch schon mal Kampfflugzeuge abkaufen könne.

Doch angesichts der Coronakrise scheinen Sie jetzt die Sprache der einfachen Bürgerinnen und Bürger sprechen zu wollen: »Eine Woche auf 50 Prozent Leistung runter reguliert kostet uns 35 Milliarden Euro. Nimmt man diese Zahl mal vier, ergibt sich eine Summe von 140 Milliarden Euro … Pro Woche, in der die deutsche Wirtschaft nur zu 50 Prozent läuft, würde 400 Euro pro Kopf weniger ausmachen. Dies wiederum auf einen Monat gesehen dann 1600 Euro pro Nase«, und: »Wenn die Wirtschaft für einen Monat um 50 Prozent runtergefahren wird, sind das rund vier Prozent Wirtschaftswachstum, aufs Jahr gerechnet«.

Wir sind deshalb trotz Krise zuversichtlich, dass ein Taschenrechner (zweizeiliges Display) Sie bald gänzlich überflüssig machen wird.

Eins im Sinn: Titanic

 Guck-guck, Optiker-Kette Fielmann!

Angesichts Deiner coronabedingt rund 770 seit dem 20. März weitgehend geschlossenen Filialen im In- und Ausland hast Du vorausschauend bei der Universität Bonn ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie künftig im Einzelhandel eine effektivere Vorbeugung gegen Infektionen zu sichern sei. Die Antwort dürfte Dich freuen, kann sie doch nur lauten: mit einem weitsichtigen Unternehmensmanagement.

Bis dahin Augen zu und durch! Titanic

 Himmelschreiend, Wallfahrtsort Medjugorje,

was man über Dich altes Katholiken-Disneyland lesen musste: »Im Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erhält eine jener Personen, die … regelmäßige Erscheinungen der Jungfrau Maria erhalten soll, diese nur noch jährlich statt monatlich. Mirjana Dragicevic-Soldo (55) erklärte laut dem Informationszentrum ›Mir‹ Medjugorje, die Jungfrau habe ihr am 18. März mitgeteilt, sie werde ihr fortan nicht mehr monatlich erscheinen und ihr keine Botschaft mehr geben.«

Unglaublich, dass sich anscheinend selbst die Jungfrau Maria an das Kontaktverbot hält, damit sich irdische Pandemien nicht auch noch auf das Himmelreich ausweiten. Wohlgetan!

Erscheint weiterhin monatlich: Titanic

 »Bunte«!

Du hattest vor kurzem »3 Fragen an …«, nämlich an Schauspielerin Lisa Maria Potthoff: zunächst »Gibt es etwas, mit dem Sie jeden Tag zu kämpfen haben?«, sodann die Anschlussfrage »Und?« sowie »Und welchen Kampf führen Sie noch im Alltag?«. Eine einzige Frage als drei Fragen verkaufen: So geht Sparflammen-Journalismus!

Weißt Du übrigens, »Bunte«, welches Hochglanz-Promi-Schmierblatt wir am allerdööfsten finden? Wir sagen’s Dir: 1.) die »Bunte«, 2.) Dich, 3.) fällt uns gerade nicht ein; es war auf jeden Fall nicht Titanic

 Hamburger Behörden!

Ihr wollt die Covid-19-Infektionszahlen in den einzelnen Hamburger Bezirken nicht bekannt geben und begründet das so: »Wir sind eine Stadt, das sind unsere Infektionsfälle, wir stehen zusammen.«

Aber kann es nicht sein, Hamburger Behörden, dass gerade dies das Problem ist? Lieber mit etwas Abstand an das Thema rangehen (aber bitte nicht zu nah), empfiehlt Deine stets distanzierte Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ein Hoch auf die Menschheit

In nur 20 Jahren von »Schau mal im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast« zu »Schau bloß nicht im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast«.

Teja Fischer

 Gespräch im Aldi zwischen zwei Teenagern

»Wenn du geboren wirst, bist du automatisch in der AOK.«
»Echt? Ich bin aber bei der Barmer.«
»Dann ist da was schiefgelaufen. Vielleicht bist du unehelich geboren, und solche Leute kommen zu der Barmer.«
Achselzucken.

Robert Rescue

 Daheim

Das Anstrengendste am Homeschooling ist, das Email-Postfach ständig zu leeren, damit die Lehrer jederzeit weitere 35MB-Emails schicken können.

Felix Scharlau

 Stimmt nicht, aber wahr

Mein verquatschter Mitbewohner
Redet nur noch von Corona,
Ihm fällt gar nichts andres ein.
Ach, mein blöder Mitbewohner!
Ein Glück lebe ich allein.

Gunnar Homann

 Gratis ICE fahren in Uniform

Ich sehe zwar nicht mehr aus wie zwanzig, aber dass meine Tarnung als Bundeswehr-Archivarin so schnell auffliegen würde, hätte ich nicht gedacht.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

  • 05.05.:

    Im Kaput Mag gratuliert Tim Wolff TITANIC-Legende Thomas Hintner zum 60.