Hermann ADHSse Stufen (möglichst immer 2 auf einmal!) Wie jede Blume stirbt durch uns’re Hände Und Trampelfüße kicken, zappeln, strampeln, So muß man uns ertragen bis zum Ende, Weil wir auch als Erwachsene noch hampeln. Es muß der Körper alle paar Sekunden Bereit zum Abschied sein und Neubeginne: Grad eben noch beim Kaffeetischumrunden, Schon toben wir zur Bar, derweil wir singen. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Weil wir zum Ende letztlich doch nichts br Wir müssen weiter Raum um Raum durchrennen Raketen zünden, Hunde quälen, kippeln Man will uns gerne fesseln, doch wir kennen Noch immer keine Bremse, wenn wir hibbeln. Ein Alptraum ist’s, mit uns nach fern zu reisen In Autos, Schiffen, Flugzeugen und Zügen, Wenn massenweis’ wir Ritalin verspeisen Und uns der Medizin doch längst nicht fügen. Es werden sicher erst die Todesstunden Uns endlich – endlich! – dann zur Ruhe zwingen, So laßt uns alle zur Verzweiflung bringen… Wohlan denn, Hirn, du wirst ja nie gesunden! Beitragsnavigation Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochend-Fortsetzungsroman (108) Das Sonntagsinterview