Die heute gebräuchlichen Papiermaße wie DIN A4 oder DIN A3 gehen auf den deutschen Mathematiker Walter Porstmann zurück – ein Mann mit Ecken und Kanten Mit seiner Dissertation über die Vereinheitlichung von Maßsystemen legte er den Finger in die Papierschnittwunde des damaligen Format-Tohuwabohus Von Anhängern historischer Papierformate wie “Imperial”, “Super Royal” oder “Groß Patria” wurde Porstmann ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen als “quadratschädeliger Trapezkünstler ohne Format” diffamiert Befürworter der DIN-Formate werden bis heute in den USA und Kanada auf Inch-Größe zusammengefaltet Durch das mittige Falzen eines 29,7 x 21 cm großen DIN-A4-Blattes erhält man einen Knick in der Optik Dass die rechteckigen DIN-Formate heutzutage das Maß aller Dinge in Büro und Schule sind, stimmt nicht (siehe Kreisdiagramme, Geodreiecke etc.) Beitragsnavigation Bärige Rückrufaktion bei Primark Außer Spesen noch viel anderes gewesen