Nach neuesten Erkenntnissen muß die Zahl der Toten an der innerdeutschen Grenze nach unten korrigiert werden. Bisher wurde von bis zu 1 000 Opfern ausgegangen. „Uns sind da leider irgendwie die Unterlagen durcheinander geraten“, bedauerte ein hochwichtiger Grenzleichenzählungsexperte gegenüber der Öffentlichkeit. „Vierstellige Opferzahlen – da hätten wir doch ahnen müssen, daß die Zahlen nicht aus 28 Jahren Mauer, sondern aus einem Jahr europäischer Außengrenzen stammen.“ Immerhin zeige sich an diesem Beispiel aber die Effizienz der demokratischen Ordnung, welche ganz ohne ausdrücklichen Schießbefehl die überzeugenderen Werte erreiche. Beitragsnavigation Drehbuchautoren streiken Das podcasten die andern