Es ist still in ihm geworden, selten tritt er öffentlich auf. Gestern war er trotzdem bei Beckmann: Altkanzler Helmut Schmidt. Souverän äußerte sich der große alte Eigenblödler der Republik zu Afghanistan, Sozialstaat und Schnupftabak-Essen: “Ich empfehle Gelassenheit. Wenn man wild rumschreit und schnelle, fahrige Bewegungen macht wie Herr Westerwelle, fällt einem das Mikrophon runter oder die Frau kriegt was ab. Mein Tip, nochmal: Gelassenheit. Oder Scheidung. Hat Gerald Ford auch immer gemacht.” “Obama ist Charismatiker. Ich hab ja noch Hitler erlebt – Charisma kann gefährlich sein. Wenn er so weitermacht, bekommt er seine Gesundheitsreform nie durch den Reichstag. Und ein Magengeschwür zusätzlich. Dann schon lieber Gelassenheit.” “Afghanistan? Das kann man so nicht sagen. Die haben doch nicht mal warmes Wasser im Winter. Wenn ich in meiner Wohnung kein warmes Wasser habe, dann trinke ich eben Kuchen.” Fazit: Ein TV-Erlebnis, wie man es nur selten erlebt, wenn man nicht vorher einschläft. Happy Birthday, Helmut Schmidt! Beitragsnavigation Käßmann betrunken am Steuer Riesensauerei: Wieder Sportler bei Dopingbetrug erwischt!