Verrückt! Da melde ich mich mit ein paar Kürzungsvorschlägen in Sachen Nannystaat zu Wort, schon werde ich hingestellt, als hätte ich etwas gegen Behinderte. Aber das Bild hinkt – wenn man das überhaupt noch sagen darf. Ich bin natürlich nicht gegen Schwache, nur gegen ihre Finanzierung. Viele beeinträchtigte Menschen haben Assistenten, die 24 Stunden am Tag um sie herumschwirren. Ein Luxus, da sind sich meine Assistenten und ich einig, der Leistungsträgern wie mir vorbehalten bleiben sollte. Denen also, die sich Tag für Tag zur harten Arbeit in die Denkfabrik schleppen und den Armen immerzu mit dem Taschenrechner hinterherlaufen müssen. Es muss sich wieder lohnen, nicht pflegebedürftig zu sein. Hand aufs Herz: Gemessen daran, wie es anderen Gesellschaftsschichten geht, stehen unsere feinen Damen und Herren Invaliden heute sehr gut da. Wer es mit der Gerechtigkeit hält, muss an dieser Stelle den einen oder anderen Stein in den Weg schmeißen. Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, zeigt, dass es noch ein weiter Weg ist bis zur Gleichheit aller. Kristina Schröder »Nur für Gäste« – die neue Kolumne von Ghostwriter Fabian Lichter. Nur bei TITANIC! Beitragsnavigation Die besten Momente vom CSU-Parteitag Die bessere Antwort #37