Nach und nach gelangen Details aus dem Untersuchungsbericht über die Gorch Fock an die Öffentlichkeit. So soll die zu Tode gekommene Kadettin dienstuntauglich, zu klein und zu dick, ein diensthabender Unteroffizier erst zwei Tage an Bord gewesen sein. Nun kam heraus: Ein weiterer Unteroffizier soll bis heute Steuerbord von Luv nicht unterscheiden können, und der Smutje war zuvor als „Spitzenkoch“ bei der Bahn tätig – weswegen die Crew unter Vitaminmangel, Magenkrämpfen und die Rutschgefahr erhöhenden Durchfall litt. Auch durchgesickert: Meerwasser in die Kajüten. Teile der Takelage, aus der die Kadettin stürzte, bestehen wohl aus Preßspan, zusammengehalten von Zahnseide. Besonders schockierend: Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, daß die Gorch Fock gar keine hochseetaugliche Stahl-Bark, sondern eine verwitterte Schiffschaukel in einem verlassenen Vergnügungspark gewesen sein soll. Verteidigungsminister Guttenberg möchte die Gorch Fock trotzdem erhalten – als S/M-Club und Kinderschänderfalle zum Gaudium seiner Gattin. Beitragsnavigation Ein Herz für Hartz-IV-Empfänger Große Leserumfrage