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Gsella am Donnerstag

Feb. 5, 2009

Winterabend bei Hannover
Eine Endlosschleife

Silberrinden alter Birken
stehn, von spätem Licht beschienen,
um verlassene Salinen,
wo auch sie verlassen wirken:
einsam. Trauernd. Und sehr ältlich
neigen ihre Silberrinden
in den menschenleeren Winden
wie im Traum, wie außerweltlich
schwer sich hin zu leeren Räumen,
da die Zeiten still vergehn,
unbeglaubigt –
abgesehn
von bereits erwähnten Bäumen,
da die den einstigen Salinen
na wie schrieb ich gleich: im Scheine
späten Lichts und sehr alleine
nun als Randbewachsung dienen:
jenen blassen Birken nämlich,
die sich, einsam, trauernd neigen;
die (im Winde der Salinen
und von spätem Licht beschienen)
stumm in leere Räume zeigen:
ganz verlassen, einsam, grämlich
zeigen sie – wie einsam! – dahin,
wo Salinen, leer, verstohlen
(und ich sag’s auf die Gefahr hin,
mich erneut zu wiederholen),
still umsäumt von blassen Birken
und weil Zeit an ihnen nagte
(siehe das bisher Gesagte):
leer – und sehr verlassen wirken:
einsam. Trauernd. Und sehr ältlich
neigen ihre Silberrinden usw.