Tapferes kleines Genie Wir wissen nicht, wo in diesem großen Gebäude das tapfere kleine Genie wohnt. Wir wissen nur, daß wir alle von ihm abhängig sind. Es erhält uns, indem es einsam und schlaflos tut, was es kann. Wie sehr es uns lieben muß, daß es sich dergestalt aufopfert! Wir wagen nicht, daran zu denken, was wäre, wenn es damit aufhörte. Halte bitte durch, tapferes kleines Genie! Manchmal stelle ich mir vor, wie es in finsterer Nacht, von Dämonen heimgesucht, gegen Angst und Erschöpfung ankämpft und sein Äußerstes gibt, um uns zu erhalten. Das tapfere kleine Genie ist entschlossen, uns nicht im Stich zu lassen. Nur dafür lebt es. Das wissen wir alle, und wir sind ihm unaussprechlich dankbar dafür. Allein seine unermüdliche Aufopferung ermöglicht uns ein Überleben innerhalb der schützenden Mauern des Gebäudes. Hier sind wir so sicher, wie es nur möglich ist. Allerdings herrschen an diesem Ort keine Verhältnisse wie im Schlaraffenland. Wir müssen uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten, ebenso anstrengen wie das tapfere kleine Genie, doch ich kann es nicht. Selbst wenn ich in Trance die Ahnen beschwüre, mich mit Lehm beschmierte und einen abscheulichen Pflanzensud tränke, könnte ich es nicht. Halte bitte durch, tapferes kleines Genie! Sagenhafte Zeichnung Beitragsnavigation Obacht, Oettle #10 Lindner vs. TITANIC: Chronologie eines Justizskandals