Der Entertainer und Musiker Paul „Kleinbier“ Kuhn feiert seinen achtzigsten Geburtstag. Was die wenigsten wissen: Kuhn, der einem breiten Publikum vor allem als Sänger bekannt ist („Es gibt kein Bier auf Hawaii“, „Geb’n se dem Mann am klein‘ Bier noch ein Bier“, „Bier auf Wein – das laß sein. Bier auf Bier – das rat ich dir“, „Der Dosenkavalier“ (aus „Flaschenbarbier von Sevilla“), begann seine Laufbahn in GI-Nachtclubs als Bierpianist und gilt unter Kennern als ausgezeichneter Jazzinterpret (Swing, Discofox, Rumba). „Schon in meiner Jugend, als uns das Swingen grundsätzlich verboten war und es überall immer nur Weiße mit Schuß gab, lauschte ich heimlich unter der Bettdecke den Klängen meiner Lieblingsmusik – diesen überschäumenden Sounds der schwarzamerikanischen Hefekulturen – von mir damals liebevoll oft nur Schwarzbiermusik oder manchmal auch salopp einfach nur BierBop genannt“, so Kuhn gegenüber TITANIC. Nach dem Krieg ging Kuhn zum AFN („Alt- und Faßbier im Neuen Sektor“), bevor er schließlich jahrelang beim SFB („Sender Freibier“) tätig war. Gratulation! Beitragsnavigation Glückwunsch, felix Austria! Feiern und Feuern: Fünf Jahre Agenda 2010