Die Telekom entläßt, obwohl sie auf Kontinuität setzen wollte, ein weiteres Mal den Verantwortlichen, weil er mit den jüngsten Ergebnissen hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Nun ist der zweitklassige Telekommunikationsverein, der sich für einen Weltkonzern hält, auf der Suche nach einem Nachfolger: Angefragt wurde noch am Krankenbett (telefonisch)  Christoph Daum. Dieser gab anschließend eine improvisierte Pressekonferenz und teilte mit, er wolle nicht mit den Gefühlen der vielen Kunden spielen und stehe momentan aus gesundheitlichen Gründen keinem Konzern zur Verfügung. Daum betonte aber auch, daß die Telekom ihm eine Herzensangelegenheit sei. Schließlich sei er mit einem Telefon großgeworden und habe mit dem Internetanschluß der Telekom unvergeßliche Erfolge gefeiert (Kokain-Großbestellung 1999). So könne er sich vorstellen, sich in ein paar Monaten, wenn Gehalt, Perspektiven und Investitionsbereitschaft stimmten, der Sache anzunehmen, damit die Telekom schon in wenigen Jahren wieder groß ins internationale Geschäft einsteigen kann.