Der bayerische Kabarettist Bruno Jonas (55) macht keine Witze über den Islam. „Ich finde die Erfahrungen mit dem Karikaturenstreit so extrem, daß ich mich hüten werde, auf der Bühne das Falsche zu sagen“, sagte er der Zeit. „Es könnte sich ja mal in mein dumm-bräsiges Bildungsbürgerpublikum so ein Muslim verlaufen, der gar nicht augenzwinkernde Bestätigung längst zementierter Ansichten haben möchte, sondern sich womöglich angegriffen fühlt. Und dann gibt es eine Fatwa gegen mich oder der sprengt sich vor dem Haus meiner Mutter in die Luft oder so“, fürchtet Jonas. Es könne ja wohl niemand erwarten, daß politische Kaberettisten Konsequenzen ihrer Arbeit zu tragen hätten. „Außerdem ist mir aufgefallen, daß so Witze ja immer Opfer haben – das ist nicht sonderlich schön für die!“ Jonas will nun komplett auf Witze verzichten; an seinem aktuellen Programm ändert sich dadurch vorerst nichts. Beitragsnavigation Swami Durchananda: „Freddy is ready!“ Das schreiben die anderen