Anglistik: Da alle Anglisten heimlich ihr Fach nur deshalb gewählt haben, um die ganze Zeit „Herr der Ringe“ lesen zu können, sollen mit den Fördermillionen jetzt endlich brauchbare Quenya-Grammatiken und Sindarin-Wörterbücher erstellt werden, so Prof. Elbereth von der Uni Loth’Lorien. Außerdem brauche man von Schavan dringend frische Mithrilwaffen, um die Orks von der Physik-Fakultät zurückzudrängen.

 

BWL: Überraschenderweise finden sich auch die betriebswirtschaftlichen Institute unter den Geförderten. „Wir wären schon sehr schlechte BWLer, wenn nicht auch wir ein fettes Stück von diesem Kuchen haben wollten“, so der Sprecher. Dafür will man jetzt auch irgendwelchen haltlosen Käse über Foucault und Derrida in die Welt posaunen, „die anderen kommen ja schließlich auch damit durch“.

 

Numismatik: Stellvertretend für die vielen „Orchideenfächer“, denen die besondere Fürsorge Schavans gilt, haben sich die Numismatiker an vorderster Förderfront positioniert. Letzten Berichten zufolge nutzten die Antragssteller die Gelder, um eine riesige Menge alter Goldmünzen anzukaufen. Leider war zur Drucklegung keiner der Beteiligten mehr zu einer Stellungnahme zu erreichen („nach Förderung verreist“).