Ulla Unseld-Berkéwicz im Dauerstress: Kaum haben sich neue Gesellschafter in den Verlag eingekauft, werden sie frech und wollen u. U. sogar die Bilanzen sehen. Das geht nicht an, daran haben auch die Autoren der Suhrkamp-Kultur nicht den Hauch eines Zweifels: “Der Verlag ist am Ende, ein einziges brodelndes Zornkollektiv. Letztlich könnte hier nur ein Eugenik-Programm für Abhilfe sorgen. Aber das ist ja meine Lösung für alles.” Peter Sloterdijk “Ich bin ja so eine Art Todesbote, tauche nur bei Diktatorenbeerdigungen auf. Klar, daß es mich gerade jetzt so zu Frau Berkéwicz hinzieht.” Peter Handke “Ulla, die stets sich verknotendende, entknotende Penelope am Webstuhl des Verlags, draußen die lärmende Schar der Freier, sich ergetzend an dem, was der abwesende Alte einst schuf – mit solchen überspannten Gleichnissen wird man der Situation natürlich überhaupt nicht gerecht. Deswegen möchte ich ausnahmsweise meinen Mund halten. Steht mir gut, was?” Durs Grünbein Beitragsnavigation Ärzte gegen Geburtsverzögerung Das schreiben die anderen