Am 22. September ist kalendarischer Herbstanfang – auch im politischen Berlin. Diese Änderungen treten ab Montag in Kraft:

  1. Der Hausmeisterservice, der das Reichstagsgelände betreut, beschäftigt ab sofort mehrere neue Arbeitskräfte. Sie sollen auf Anordnung von Julia Klöckner zur Wahrung der Neutralität täglich das bunte Laub vor dem Parlament wegpusten.
  2. Das Bundesministerium für Wohnen und Bauen schließt bis zur nächsten Frühjahrsbelebung seine Pforten, alle Angestellten erhalten Saison-Kurzarbeitergeld. Auf der Internetseite des Ministeriums begründet Verena Hubertz (derzeit Malediven) den Schritt: »Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.«
  3. In den Pressemitteilungen des Bundesverteidigungsministeriums wird angesichts des Kriegs in der Ukraine wieder von »Soldaten, die wie Blätter von den Bäumen fallen« gesprochen.
  4. Schlechte Sicht im Bundesinnenministerium: Alexander Dobrindts rechtes Brillenglas ist von nun an dauerbeschlagen (bis Herbst 2026).
  5. Wer von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dabei erwischt wird, Kastanienweibchen oder -diverse zu basteln, wird zum Arbeitseinsatz nach Berlin abkommandiert (siehe 1.).