Deutschlandweit häufen sich die Diebstähle von gebrauchtem Speisefett, in entsprechenden Kreisen nur glitschiges Gold genannt. »Bislang haben wir nicht die geringste Fettspur«, erklärt Polizeisprecher Karl Schwarte.

»Klar ist nur, dass da jemand äußerst dick im Geschäft ist. Wir gehen von mehreren kriminellen Knotenpunkten aus, sogenannten Fettzellen.« Es sei nicht auszuschließen, so Schwarte, dass Mitarbeiter in Restaurants und Fastfood-Ketten geschmiert werden, damit der Diebstahl möglichst reibungslos vonstattengeht.

Die Ermittler der kürzlich gegründeten SOKO Omega brutzeln derweil im eigenen Saft: »Immer wenn wir meinen, der Fettgangster habhaft zu werden, flutschen sie uns durch die Finger.« Und so schnell, meint der Pressesprecher, werde man die Fettringe wohl auch erst mal nicht los: »Die Preise bei den Aufbereitungsbetrieben sind hoch, der Fettmarkt ist nach wie vor ungesättigt.«