Inhalt der Printausgabe

Heinz Strunk
Intim­scha­tulle 62

»Virenappetit«

1.4. Hamburg still und leer, fast wie auf dem Land. Wann immer es die Temperaturen zulassen, verbringe ich meine Zeit auf der Dachterrasse. Der etwa dreißig Meter von meinem Haus entfernte Spielplatz ist wie alle Spielplätze gesperrt, kein markerschütterndes Geschrei, kein ohrenbetäubend schrilles Geplärr, kein dummes Gebrüll. Nichts, Totenstille. Einzig die Müllabfuhr, die nach wie vor montags gegen acht kommt, geht mir noch auf die Nerven. Jedenfalls: Quarantäne Gold, Isolation de luxe, so lässt es sich aushalten.

2.4. In den Tagebüchern Thomas Manns stoße ich auf folgende Stelle: »Nur jetzt nicht sterben! Man hätte gar keine Presse.« Recht hat er. Nachrufe fallen zurzeit entweder bescheiden oder ganz aus.

3.4. »Zwischen zwei Telefonaten im Homeoffice noch ein Häppchen, abends im Heimkino noch ein Snack, und dazu ein Gläschen … oder zwei?« Süßes als Trost, Fettes gegen Langeweile, Salziges aus Essbock. Fettfalle Corona. Neuartiger Begriff Virenappetit. Topwitz: »Von 0 auf 150 in einer Sekunde? Steig doch mal auf die Waage!« Nach dem Fressen alles runterspülen mit Alkohol. Wichtig: Leiter bauen! Bier – Wein – Likör – Schnaps.

Geile Sprüche: Bei Schwermut Wermut // Promi kommt von Promille // Ich investier am liebsten in Alkohol – wo sonst gibt’s 40 Prozent?

Auch Matthias Reim hat blitzschnell reagiert und schnell mal eben einen Song »rausgehauen«: Der Schrei der Leber nach Liebe. (Reim im Gespräch mit der Schatulle: »Das Ding wird mein zweites Verdammt, ich lieb dich.«) Zusammenfassung: Exponentiell entwickelt sich nicht nur die KURVE (Curve), sondern auch der BMI. Ein Planet explodiert!

4.4. Erneut sehr unsympathisches Zitat von Friedrich Merz (Firma Blackrock): »Ich würde niemals ein Buch lesen, das von einer Frau geschrieben wurde.« Wahrscheinlich Coronafrust, ist ihm in der Quarantäne »rausgerutscht«. Die Schatulle mahnt: Vorsicht, Fritze, so wird man kein Kanzler!

5.4. Wofür man mich oft hält: evangelischer Pfarrer. Kaufmännischer Angestellter. Archivar. Virologe. Alles nicht sehr schmeichelhaft.

6.4. Gute Frage: Würden Sie sich für 2000 Euro mit Corona infizieren lassen? Ab dem Sechzigsten für jedes weitere Jahr hundert Euro zusätzlich (mit 65 also bereits 2 500 Euro).

7.4. Trotz Seuche lässt mich das vermeintliche Allerweltssyndrom Burning Feet nicht zur Ruhe bzw. Arbeit kommen. Weder Kälteflasche noch lauwarmes Fußbad mit basischen Zusätzen verschaffen Linderung, daher als letztes Mittel nasse Socken.

BRAINSTORMING: Bewusstsein mal Energie gleich Realität // Fettschürzenamputation // Work safely – die old.

8.4. Profiteure der Krise sind ganz allgemein Verbrecher, z.B. Bankräuber (Maximal). Zwei Bankräuber stürmen mit Atemmaske in die Bank, Geld, Schmuck und Schließfachinhalte zusammenraffen, und blitzschnell wieder raus. »Normale« Bankräuber würden sich die Maske jetzt runterreißen, aber was ist in heutigen Zeiten schon »normal«?!

9.4. Krass-geiler Begriff: SUPERSPREADER. Früher hätte man Virenschleuder gesagt.

10.4. Aus den Tagebüchern Richard Burtons über die ach so tollen Mediziner: »Ich bin diese Scheißärzte leid. Man müsste mich schon auf wirklich unerträgliche Weise zu Klump schlagen, eh ich eins dieser schlecht ausgebildeten, betrunkenen, überheblichen, halbgebildeten Schweine an mich ranlasse«.

11.4. Den gesamten Tag Gallenkrämpfe

12.4. (Ausgesprochen) Positive Corona-Aspekte: 1) Die Leute »feiern« nicht mehr. 2) Tourismus gibt es nicht mehr. Als hätte es den Begriff, das Phänomen nie gegeben.

13.4. Im Café 2 Talk in den ausliegenden Zeitschriften geblättert. Schlagzeilen, die aufrütteln: CORONA-ANGST: BIO-BAUER WIRFT SICH VOR GOOGLE-AUTO // CORONA-IRRSINN: KOKS-MUTTER VOM AMMERSEE VERPFIFF SCHWARZE WITWE // CORONA-ZUFALL: SKELETT IM GARTEN VON JAUCH-VILLA ENTDECKT

14.4. Schatulle für Kinder: Impfi, das Impfelchen. Das kleine Impfelchen forscht in seinem Mäuselabor rund um die Uhr nach einem Impfstoff, der nicht wehtut und gut schmeckt! Nach anstrengender Reagenzglaspanscherei entdeckt Impfi die Substanz Immunala, und nach ein, zwei beherzten Mäusetests heißt es: Süße Schluckimpfung marsch, Nebenwirkungen Fehlanzeige, Corona ade.

15.4. Mir fällt auf, dass ich seit Ausbruch der Krise praktisch nur noch sog. Dehnbundhosen (Hosen für wechselnde Bauchumfänge) trage. Auch mein Gewicht explodiert, die endgültige Niederlage ist besiegelt.

16.4. Mit Bertram Leyendieker bei ihm daheim gekocht. Vorweg Feldhühnersuppe mit Kastanien, dann Bratwürste mit Zitronenbrühe und Butterknödel. Leyendieker zitiert aus Elias Canettis Aufzeichnungen 1973–1985: »Wehe dem Menschen, dessen Name größer ist als sein Werk.« Und: »Gefahr des langen Lebens: Dass man vergisst, wofür man gelebt hat.« Nachdenklich nach Hause gegangen. Kurz vor dem Einschlafen Idee für eine Serie, die in der Büroszene spielt: Under my scan.

17.4. Durchfall.

18.4. Schatulle-Lebensservice – Lebensoptimierende Maßnahmen (besonders wichtig in diesen Tagen):

Stichwort Verknüpfung. a) Verknüpfen Sie Tätigkeiten, wo immer Sie können: Nägel schneiden, telefonieren, Vermerke machen. b) Verknüpfen Sie den Gang zu Apotheke, Bank, Supermarkt usw. miteinander. c) Legen Sie Haarwäsche und Rasur (Männer), Haarwäsche und Enthaarung (Frauen) stets zusammen.

19.4. Auf allen Kanälen Nervensäge Markus Söder: versulzt, verschlackt, ein teigiges Mondgesicht, in dem wie Rosinen zwei melancholische Glubschaugen stecken. Auch peinlich/nervig: Thomas Glavinic mit seinem Corona-Fortsetzungsroman in der »Welt«.

Virologe steht im TV Rede und Antwort

20.4. Wichtig: Sich in diesen Zeiten auch mal Entspannung vor dem Fernseher gönnen. Gesehen in »Die Wollnys – eine schrecklich große Familie« (RTL II), wie Familienoberhaupt Sylvia Wollny zu Tochter Loredana sagt: »Du knabberst an deinen Lippen, als ob die zu dünn sind. Willst du da noch Botox rein haben?«

21.4. Diffuse Ängste. Abends Schnaps (geht immer).

22.4. Tag des Kieferorthopäden.

23.4. Morgensteifigkeit den ganzen Tag nicht überwunden.

24.4. Gute Idee, der Corona-Song:

Refrain 1

Bin ein kleins Bazill, flatter an und keuch und fleuch
Bring Hust und Schnupf und manches mehr,
Vielleicht die schlimme Lungenseuch
Bin ein kleins Bazill, befall auch deine Nieren,
Zusammen mit mein Onkels, den schlechtgelaunten VIREN

Strophe 1

Alles fängt ganz harmlos an, ich flatter an ganz allein,
Klingel bei der Wirtszelle, doch freundlich bin ich nur zum Schein
Sprech mit rote Blutkörpers, sag: »Ich bin friedlich und allein«,
Doch wenn sie dann schlafen gehen, lass ich mein Kollege rein

Refrain 2

Bin ein schlimms Bazill, dir geht’s bald schlecht wie nie zuvor,
Kriegst Masern und die Scheißerei,
Und ein Geschwulst am Innenohr
Bin ein bös Bazill, bring Unheil auch zu Tieren
Oft werd ich unterstützt von schlechtgelaunten VIREN

Strophe 2

Bin ich in dein Körper drin, vermehr ich mich ganz rasch,
Werd ganz dick und kugelrund, weil ich an der Wirtszell nasch
Dann schwimm ich durch das Blut in jedes Organ
Du machst hust und wirst krank, steckst auch noch ein Mitmensch an

Refrain 3

Bin ein bös Bazill und kenne keine Gnade
Du liegst auf dem Sterbebett, denkst noch »schade, schade«
Liegst du dann im Grab, kann ich jubilieren,
Mache ein groß Fest mit schlechtgelaunten VIREN

Hitverdächtig!

25.4. Ich bleibe i.d.R. von sog. Hasskommentaren verschont, weil ich bekanntlich ein überschaubares, akademisch gebildetes, junges, cooles und vor allem gut erzogenes Publikum anspreche. Man nennt es auch Elite. Wenn ich es mal in aller Unbescheidenheit formulieren darf: Bei HS trennt sich die Spreu vom Weizen. Nur im Millionenpublikum der Satiresendung Extra-3, in der ich gelegentlich auftrete, finden sich ein paar »Hater«. Vor kurzem hatte ich das Thema Prepper am Wickel. Kommentare auf der Extra-3-Facebookseite, Hater 1: »Wen macht dieser Typ auch so aggressiv?« Hater 2: »Er sollte der Erste sein, der sterben muss.« Kam dann aber nichts mehr nach.

26.4. In-&-Out-Liste April.

In: Corona-Liveticker verfolgen, Zinnkupfer – wo der Adel des Feuers reagiert, Streicheleinheiten für die Seele, mundzarte und gaumenfrische Speisen, private Aufstocker, Honorarkonsul Peter Grothe, der Spruch »Zwischen halb acht und halbmast«, Spargelwochen, die Theater-Erfolgsstücke »Bauer sucht Sau« und »Ein Vampir ist doch kein Trauerkloß«, der Song »Pizza und Fehmarn, Netflix und W-Lan, Fehmarn ist Popcorn und Popcorn ist Fehmarn«.

Out: Corona-Nerverei, Schnelle Hand (einfach nur billig), der Spruch »Wird ’ne enge Kiste«, Stuttgart (weil: kaputtgegart bzw. -gespart), der Fake-Hypnotiseur Bernd Klowasser, »Dritter Teller« (der dritte Teller macht den Schwimmring), Koch ohne Appetit, »Handgeld« (Fußballerjargon) machen, wenn überhängende Hautlappen die Farbe von Rost annehmen.

27.4. Gute Virologen-Witze:

1) Wie lange die Krise noch dauert? Frag doch mal deinen Wirro-, äh, Virologen.

2) Wirr, wirrer, Virologe.

3) »Viel Gelaber, wenig Kohle – Virologe« ODER »Mach mal hier keine Woge (von Welle) – oder bist du Virologe?« ODER »(Kölsch) Da hat misch einer abjezoge. – Wer denn? – Na, ein Virologe!«

28.4. In diesen Zeiten heißt es Home-Workout und Online-Yoga. Zum Youtube-Renner entwickelt sich gerade die Übung Herabschauende Herrentitten.

29.4. Enorm deprimierende Verkaufsanzeige: Opel Zafira, Rentner, 1. Hand, Garage, wenig Kilometer, unfallfrei, Nichtraucher, nur im Sommer gefahren, achtfach bereift, Motorschaden, defekte Elektronik, an Bastler oder zum Ausschlachten. Virus-Preis 100 Euro.

30.4. Abends gelesen in Imre Kertész »Letzte Einkehr«. Sechs geile Sätze:

  • Wer mit mir lebt, lebt allein.
  • Nacht für Nacht werde ich zum Teufel; esse Schmalzbrote.
  • Dieses Buch ist nicht mehr das meine; ich verstehe die Geheimnisse seiner Entstehung nicht mehr.
  • Wahrscheinlich habe ich mir den operierten Arm verstaucht.
  • Mich hat die Langeweile, dieses schreckliche Alterssymptom, eingeholt.
  • Es wäre nicht schön, wenn ich zum Lebensende auch noch elende Geldsorgen bekäme.

Nach Notat im Bett.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Jens Spahn!

Mit der Bunten sprachen Sie über Ihren Umgang mit Häme und Kritik: »Auch wenn es mal Gegenwind und Kritik gibt. Sich beleidigt ins Schneckenhaus zurückzuziehen, bringt nichts.« Frage: Auch nicht, wenn es ein Vier-Millionen-Euro-Schneckenhaus in Berlin-Dahlem ist?

Glitschige Grüße Titanic

 Hä, »Spiegel«?

Zum Ende der Amtszeit Angela Merkels schreibst Du, diese sei das Gegenteil von Donald Trump: »Sie redete viel und sagte wenig, während Trump viel sagte und wenig meinte.« Du jedoch redest Sachen, von denen weder klar ist, wie Du sie meinst, noch was Du damit sagen möchtest.

Verwirrte Grüße Titanic

 Ganz entzückend, Polizeipräsidium Mittelfranken,

finden wir den Zeugenaufruf, den Du Mitte Juni ins (echte) Internet stelltest: Es ging um eine Betrugsserie durch »falsche Wunderheilerinnen«. Das ist ja ein dickes Ding! Was sagt denn der Bundesverband der staatlich geprüften Wunderheilerinnen dazu? Und hat sich die Landeszentrale der zertifizierten Wahrsager schon zu Wort gemeldet?

Dass am Ende noch die Diplom-Hochstaplerinnen unschuldig in Verdacht geraten, möchte unbedingt verhindern: Titanic

 Spanische Stierkämpfer!

Welche gesellschaftlichen Werte Ihr als Traditionalisten so vertretet, ist den meisten ja bekannt. Nun habt Ihr den Bogen aber überspannt beziehungsweise den Spieß zu tief gerammt: Bei einem Kampf in Gijón habt Ihr zwei Stiere »Nigerianer« und »Feminist« getauft, um sie dann von einem Star-Torero, der außerdem Unterstützer der rechtsextremen Vox-Partei ist, erlegen zu lassen. Empört hat die Bürgermeisterin von Gijón der Stierkampf-Tradition in ihrer Stadt ein jähes Ende gesetzt.

Auch wir sind schockiert, ja geradezu angewidert! Diese Übertragung gesellschaftspolitischer Themen auf Objekte und Tiere erinnert uns an miefige Polit-Karikaturen der alten Bundesrepublik (und der Süddeutschen Zeitung von heute) – einfach grausam und ekelhaft!

Außerdem bleibt die Frage, wofür der Torero in dem Zusammenhang eigentlich steht. Für »linker Irrsinn« oder »Identitätspolitik« oder so? Oder doch schlicht für »dummer Haufen ultrakonservativer Faschisten«?

Olé! Titanic

 Servus, Horst Seehofer!

Servus, Horst Seehofer!

Sie erzählten dem Stern, Sie würden Ihre Rentenzeit gern nutzen, um die Programmiersprache C++ zu lernen. Was wollen Sie denn damit programmieren, Seehofer? Eine Fernsteuerungsapp für Ihre Modelleisenbahn im Keller? Ein Handyspiel mit dem Namen »Angie Birds«, in dem man die Kanzlerin mit einer Schleuder durch die Gegend schießen kann? Oder gar ein Game mit dem komplizierten Titel »(De)Portal(tion)«, bei dem man Menschen per Teleportation abschieben muss?

Hofft auf nichts davon: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Meinung

Dass Leichenspürhunde bei einem Fund mit dem Schwanz wedeln, ist ja schon ziemlich pietätlos.

Julia Mateus

 Egozyklopädist

»Alleine die Auswahl, wer einen Wikipedia-Artikel bekommt und wer nicht, ist schrecklich! Jeder Soap- und Schlagerstar hat einen, während echte Geistesgrößen leer ausgehen.« »Und was willst du dagegen machen?« »Selbst aktiv werden, den Wiki-Autoren-Zirkel infiltrieren und neue Perspektiven einbringen – zur echten Demokratisierung des Wissens!« »Und worüber willst du deinen ersten Artikel schreiben?« »Über mich.«

Jürgen Miedl

 Autofahrer sind Schweine

Wenn ich als Kind mit meinen Eltern im Auto fuhr, kritisierte meine Mutter manch einen anderen Verkehrsteilnehmer, der, so fluchte sie, fahre »wie eine gesengte Sau«. Dass man in grauer Vorzeit Schweine mit Lötflammen zu enthaaren pflegte, und dass jene, jedenfalls wenn sie zuvor nur unzureichend getötet worden waren, regelmäßig der brutalen Behandlung in wildem Galopp entflohen, hatte mir damals noch niemand eröffnet. Ja, ich zweifle bis heute daran, dass diese Anekdoten überhaupt der Wahrheit entsprechen. Als Kind verstand ich stattdessen »wie eine gesenkte Sau«, und ich finde, das macht allemal mehr Sinn, schließlich ist da »tiefergelegt« nicht weit von entfernt.

Theobald Fuchs

 Kunstrasen

Im Garten den gesamten Rasen mähen bis auf ein kleines Quadrat etwas unterhalb der Mitte – welcher Mann hat kurz vor Beendigung jener Gartenarbeit noch nicht schelmisch hineingegrinst, in sein Hitler-Gärtchen?

Andreas Lugauer

 Hey, Google!

In meiner Meditation bin ich mittlerweile auf einem solch hohen Level der Gelassenheit angelangt, dass sich die Cookies-Abfrage bei mir erübrigt. Alles akzeptieren – check.

Tina Manske

Vermischtes

Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
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Das schreiben die anderen

  • 28.09.:

    Oliver Maria Schmitt hat versucht, mit der Kraftradgruppe Frohsinn die Demokratie zu retten – zumindest in der FAS.

  • 28.09.:

    Das "Medienmagazin" vom BR hat mit Martina Werner (und anderen) über Satire, Journalismus und Politik gesprochen.

  • 25.09.:

    TITANIC-Herausgeber Martin Sonneborn spricht mit der Taz über Frauen in der Redaktion und erinnert sich an die beste Zeit für Satire.

  • 20.09.:

    In der Jungen Welt würdigt Stefan Gärtner den 80jährigen Eckhard Henscheid.

  • 14.09.:

    NDR Zeitzeichen zum 80. Geburtstag von Eckhard Henscheid.

Titanic unterwegs
20.10.2021 Frankfurt, AusstellungsHalle 1a Thomas Gsella
20.10.2021 Kiel, Hansa 48 Paula Irmschler
20.10.2021 Bremen, Lagerhaus Ella Carina Werner und Miriam Wurster
20.10.2021 Frankfurt, Buchmesse Thomas Gsella