Inhalt der Printausgabe

TITANIC URLAUB spezial

8848 Meter Fun

Das Abenteuer Everest im Selbstversuch

Die Everestbesteigung gilt Bergsportlern bis heute als Königsdisziplin. War es einst ein lebensgefährliches Abenteuer für einige wenige, zieht es im Zeitalter des Massentourismus immer wieder Reisegruppen aus der ganzen Welt an und auf den Achttausender. Doch ist das noch Bergsteigen? Unter der Leitung von Kraxel-Urgestein Reinhold Messner wage ich einen Gipfelaufstieg ganz im Stile der alten Garde: keine modernen Hilfsmittel, kein neumodischer Schnickschnack, kein hipper Firlefanz! Nur ich, der Berg und mein Smartphone.


Unser Autor: Jan
Reiseblogger seit 2013, aufgewachsen in El Arenal und München-Schwabing, von 1997 bis 2012 Studium der Medienwissenschaften in Lloret de Mar, Chefdesigner des Kalenders »1999 – Die zwölf bekanntesten Plätze Hannovers«.


TAG 1 Ankunft Der Trip beginnt. Ich stehe am Fuß des höchsten Berges der Erde. Ein rauher, kalter Wind gleitet den Berg hinab. Messner, mein Guide (auf neudeutsch: »Führer«), gilt als Himalaya-Legende, Vater des Bergsteigens und unzähliger Kinder und ist Inhaber des beliebtesten Barber-Shops in ganz Nepal. Noch einmal will er es wissen. »Der Everest, das ist heute eine andere Welt«, erklärt er mir. Nichts sei mehr wie früher. »Die Menschen haben den Respekt vor dem Berg verloren!« grummelt er durch seinen Bart. In seinem Kopf sei aber alles noch genauso wie vor hundert Jahren, und das wolle er mir nun zeigen. Messner hat mehr Erfahrung als jeder andere am Berg, hat die meisten Routen selbst geplant. Ich entscheide mich für den Premium-Wanderweg, der bis hinauf auf den Gipfel führt, denn von dort oben soll man eine grandiose Aussicht haben. Bereits auf den ersten Metern meine ich zu verstehen, was Messner mit »Respekt vor dem Berg« meint. Der Everest, das ist auch heute noch kein Spaziergang. Gutes Schuhwerk ist hier Pflicht! Es gilt: Lieber ein paar Euro mehr investiert, als am Ende mit Blasen an den Füßen die Schmach der vorzeitigen Rückreise durchleben zu müssen.

TAG 5 Erste Schritte Die ersten Abschnitte sind absolviert, die ersten Nächte unter widrigsten Bedingungen (Hostels mit Achtbettzimmern, einmal gar mit grölendem Abiturjahrgang nebenan) überstanden. Unser grobes Gepäck tragen die sogenannten Sherpas, eine Unterart des Lamas, wie Messner mir erklärt. Das einzige Hilfsmittel auf dem Weg nach oben, das wir uns leisten. Gesprochen wird kaum. Höchste Konzentration verlangt es uns ab, inmitten der zahlreichen Wegweiser nicht plötzlich auf eine falsche Abzweigung zu geraten und am Ende aus Versehen nur den läppischen »Beginners’ Trail«, eine abgespeckte Version unserer Route für Fußlahme, zu wandern. Einzig Messner grunzt, raunt und weint beim Anblick der Souvenirshops immer wieder unverständlich. Ihm scheint es nicht gut zu gehen, vielleicht wird es sein letzter Aufstieg. Ich kaufe mir eine Kappe und ein Yeti-Feuerzeug.

TAG 9 Ewiges Eis Wir überschreiten die Baumgrenze, ab jetzt wächst kein Grashalm mehr. Immer wieder sind an Eisenmangel verendete Veganer im Eis zu erkennen. Messner ißt im Gehen ein Stück rohe Leber.

TAG 14 Höhenkrankheit »Des is wahrscheinlich des G’waltigste, des wo man hier heroben zu Gesicht bekommen kann!« sagt Messner mit großen Augen. Es geht ihm zusehends schlechter. »Ich dachte immer, das gibt es gar nicht wirklich, ja, ich dachte, das sei ein Wesen, das nur im Fernsehen oder auf dubiosen Internetseiten existiert, ein grausames Märchen, aber NEIN!« Messner schüttelt kräftig den Kopf. »Es existiert wirklich!« flüstert er mit gepreßter Stimme, und sein Blick wird dabei noch bohrender als zuvor. Wenn wir es bis morgen zum Sonnenuntergang zu unserer Zwischenstation, dem Camp am Plateau schafften, könnten wir es vielleicht mit eigenen Augen sehen, sagt er mir. Messners Verstand scheint sich mit jedem Meter weiter zu verflüchtigen. Immer wieder beginnt er von »dem Wesen« zu reden und dem »abscheulichen Geheul«, das, wer es einmal gehört hat, sein Leben lang nicht mehr vergessen kann. Betretenes Schweigen.

Leider kein Einzelfall: Für den Tibeter ist Naturschutz ein Fremdwort.

TAG 15 Ankunft im Camp Eine gigantische Menschenmasse hat sich hier oben versammelt. Die Stimmung ist ausgelassen, trotz eisigem Wind. Messner wirkt verstört. Laute Popmusik schallt aus den überall um uns herum aufgebauten Boxen, Glühwein wird von als Dalmatinern verkleideten Kellnerinnen verteilt. Als ich mir in der Lounge eine erste Stärkung gönne und meine Thermo-Unterhosen waschen lasse, erfahre ich, daß heute abend ein Konzert stattfinden soll. Die Schlagersängerin und Travestiekünstlerin Helene Georg Fischer soll hier auftreten, draußen vor dem Plateau. Plötzlich erstarrt Messner und besteht darauf, aufzubrechen. »Das Wesen« und »das Geheul«, kommt es ihm wieder leise und ehrfürchtig über die Lippen, bevor er schließlich panisch davonläuft und ich ihn den ganzen Abend nicht mehr zu Gesicht bekomme. Um mich zu schonen, verbringe ich den Abend lieber drinnen und wärme mich an der Bar, anstatt draußen vor der Bühne zu bibbern. Heute dann zum ersten Mal unter wirklich schlechtem Schlaf gelitten. Durch das offene Fenster hallen wabernde Bässe und seltsames Geheul durch die Nacht. Ich muß an Messner, draußen in seinem Zelt, denken.

TAG 16 Frust Nichts geht mehr! Habe mir wohl am Buffet in der spärlich ausgerüsteten Zwischenstation eine leichte Fischvergiftung eingefangen. Ich war zu unvorsichtig. Vertreibe mir die Zeit heute mit Netflix und plaudere abends, als es wieder etwas besser geht, ein bißchen mit den Animateuren bei einigen isotonischen Cocktails am Beckenrand. Ich bin enttäuscht, unser Zeitplan verschiebt sich allein meinetwegen. Erste Zweifel machen sich in mir breit: Habe ich mich überschätzt? Habe auch ich den »Respekt vor dem Berg verloren«? Ich verwerfe den Gedanken so schnell es geht und schließe mich der vorbeiziehenden Polonaise an. Den negativen Gefühlen keinen Raum lassen, denke ich mir. Eine stabile Psyche ist hier oben überlebenswichtig!

TAG 27 Keine Schwäche zeigen Die Hälfte der Etappe liegt bereits hinter uns, und die Kräfte lassen spürbar nach. Messner geht wieder voran. Neben uns gleiten im Schlitten eines Suchtrupps mehrere Leichen ins Tal hinab. Ich meine einen Abiturienten aus dem Hostel zu erkennen und muß ein Lächeln unterdrücken. Das muß die Luft sein, denke ich. »Der Berg gibt es und der Berg nimmt es«, erklärt Messner. Ich erzähle offen, daß auch ich in den letzten Tagen zeitweise etwas den Mut und den Glauben an die Expedition verloren habe – Stichwort Fischvergiftung – und werde von Messner hart angegangen. Er habe an den Berg zwei Zehen, seine Jungfräulichkeit und einen Bruder verloren und heule deshalb auch nicht herum wie eine »kloane, depperte Eisprinzessin, zefix«. »Mimimi«, so Messner. »Mimimi!« Abermals betretenes Schweigen.

TAG 34 Abgeschottet Kein Empfang! Das stand aber nirgends! Im stillen bin ich sauer auf Messner, daß er mir das im Tal verschwiegen hat. Behalte das aber für mich, weil ich Messner mittlerweile etwas kenne und weiß, daß er Telefone – wie übrigens auch Unterhosen und das Frauenwahlrecht – für eine »Erfindung des Teufels« hält. Meine Füße bringen mich langsam aber sicher um.

TAG 39 Mensch vs. Natur Wir nähern uns dem Gipfel in immer kleineren Schritten. Die Luft wird dünner, das Rauchen fällt schwerer. Ich überlege sogar in einem Moment der Schwäche, ganz damit aufzuhören. Der Weg wird mit jeder Serpentine beschwerlicher, stellenweise ist es uns nur mit äußerster Kraftanstrengung möglich, uns durch den Müll vorangegangener Reisegruppen zu kämpfen. Wir waten im Schneckentempo durch einen Berg von alten Bionadeflaschen, weggeworfenen Einweggrills, zurückgelassenen Fahrrädern und rostigen Kinderwagen. Der Zustand der Natur ist bisweilen so katastrophal, daß ich beschließe, fortan unseren Müll einfach hierzulassen. Nicht mehr weit …

Absoluter Geheimtip: Der Trödelmarkt auf 4000 m wartet mit exotischem Intimschmuck auf.

TAG 45 Dicke Luft Streit mit Messner. Habe mir nach den Strapazen der letzten Tage eine Pediküre samt Massage in einem Salon am Rande der Route gegönnt, um meine Durchblutung wieder etwas in Gang zu bringen. Messner, der Verzweiflung nahe, redet sich immer mehr in Rage, spricht von »Unverschämtheit«, das habe mit Bergsteigen »absolut nichts mehr zu tun«. Ich befürchte, er schämt sich für seine Füße.

TAG 50 Das Wandern ist des Müllers Lust Messner singt traurige Schlagerlieder. Die letzten Meter sind immer die schlimmsten.

TAG 59 Gipfelgaudi Wir sind da! Alle Vorräte sind aufgebraucht, die letzten zehn Kilometer habe ich mich nur noch von Schokoriegeln und Kleinem Feigling aus den am Wegesrand verteilten Kiosken ernährt (an dieser Stelle ein Gruß an Heiko von ›Heikos Gipfel-Büdchen‹: Ohne dich hätte ich es nicht gepackt!). Der Blick von hier oben entschädigt für alles. Die Menschen im Tal sehen aus wie Ameisen! Ich bitte Messner, der sichtlich bewegt und mit Tränen in den Augen vorm Bergrestaurant steht, noch ein Selfie mit mir zu schießen, muß das am Ende aber allein tun, weil er mich ignoriert und in Richtung Abgrund läuft. Währenddessen zieht ein Schneesturm auf und vernebelt die Sicht. Ohne zu überlegen greife ich um mich, packe Messner – den ich nur noch als schemenhafte Gestalt wahrnehme – an seinem bärtigen Kinn und zerre ihn in den Fahrstuhl. Zurück ins Tal! Drinnen erkenne ich ihn kaum wieder. Er ist aggressiv, scheint mir im Flackerlicht des Aufzugs noch behaarter als zuvor und beginnt abscheulich zu jaulen. Nur mit äußerster Mühe und unter Einsatz meiner gesamten Ausrüstung kann ich ihn davon abhalten, mich zu beißen, und mich so vor seinen riesengroßen Pranken retten.

TAG 60 Im Tal Die Nacht im Fahrstuhl war hart und lang. Sehr lang. Messner wurde an der Basisstation mit mehreren Betäubungspfeilen gestoppt, während man mich völlig entkräftet ins Hotel gebracht hat. Armer Mann, ein Aufstieg zuviel, denke ich und nehme mir vor, ihm eine Postkarte ins Krankenhaus zu schicken. Vor lauter Messner bemerke ich erst jetzt, wie auch mein Körper von den Strapazen der letzten Wochen in Mitleidenschaft gezogen worden ist: Ich habe ganze sechs Kilo zugenommen. Doch ich bereue nichts. Danke, Everest, I’ll be back next year! Dann aber gemütlich.


Fabian Lichter

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Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 »Bunte«!

Du hattest vor kurzem »3 Fragen an …«, nämlich an Schauspielerin Lisa Maria Potthoff: zunächst »Gibt es etwas, mit dem Sie jeden Tag zu kämpfen haben?«, sodann die Anschlussfrage »Und?« sowie »Und welchen Kampf führen Sie noch im Alltag?«. Eine einzige Frage als drei Fragen verkaufen: So geht Sparflammen-Journalismus!

Weißt Du übrigens, »Bunte«, welches Hochglanz-Promi-Schmierblatt wir am allerdööfsten finden? Wir sagen’s Dir: 1.) die »Bunte«, 2.) Dich, 3.) fällt uns gerade nicht ein; es war auf jeden Fall nicht Titanic

 Sie, Gabriel Felbermayr,

Sie, Gabriel Felbermayr,

ordoliberaler Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, haben uns in den zwölf Monaten Ihrer Amtszeit reichlich Kopfzerbrechen bereitet. Öffentlich mit Zahlen jonglierend, setzten Sie sich für den Abschluss des klimafeindlichen Mercosur-Freihandelsabkommens mit Südamerika ein, erklärten den deutschen Ökos, dass deren Klimapolitik das genaue Gegenteil bewirke, sind sowieso für die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlages und forderten von der Bundesregierung im Handelsstreit mit den USA, dass man den Amerikanern als Zeichen der »Kompromissbereitschaft und Ehrlichkeit« auch schon mal Kampfflugzeuge abkaufen könne.

Doch angesichts der Coronakrise scheinen Sie jetzt die Sprache der einfachen Bürgerinnen und Bürger sprechen zu wollen: »Eine Woche auf 50 Prozent Leistung runter reguliert kostet uns 35 Milliarden Euro. Nimmt man diese Zahl mal vier, ergibt sich eine Summe von 140 Milliarden Euro … Pro Woche, in der die deutsche Wirtschaft nur zu 50 Prozent läuft, würde 400 Euro pro Kopf weniger ausmachen. Dies wiederum auf einen Monat gesehen dann 1600 Euro pro Nase«, und: »Wenn die Wirtschaft für einen Monat um 50 Prozent runtergefahren wird, sind das rund vier Prozent Wirtschaftswachstum, aufs Jahr gerechnet«.

Wir sind deshalb trotz Krise zuversichtlich, dass ein Taschenrechner (zweizeiliges Display) Sie bald gänzlich überflüssig machen wird.

Eins im Sinn: Titanic

 Himmelschreiend, Wallfahrtsort Medjugorje,

was man über Dich altes Katholiken-Disneyland lesen musste: »Im Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erhält eine jener Personen, die … regelmäßige Erscheinungen der Jungfrau Maria erhalten soll, diese nur noch jährlich statt monatlich. Mirjana Dragicevic-Soldo (55) erklärte laut dem Informationszentrum ›Mir‹ Medjugorje, die Jungfrau habe ihr am 18. März mitgeteilt, sie werde ihr fortan nicht mehr monatlich erscheinen und ihr keine Botschaft mehr geben.«

Unglaublich, dass sich anscheinend selbst die Jungfrau Maria an das Kontaktverbot hält, damit sich irdische Pandemien nicht auch noch auf das Himmelreich ausweiten. Wohlgetan!

Erscheint weiterhin monatlich: Titanic

 Guck-guck, Optiker-Kette Fielmann!

Angesichts Deiner coronabedingt rund 770 seit dem 20. März weitgehend geschlossenen Filialen im In- und Ausland hast Du vorausschauend bei der Universität Bonn ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie künftig im Einzelhandel eine effektivere Vorbeugung gegen Infektionen zu sichern sei. Die Antwort dürfte Dich freuen, kann sie doch nur lauten: mit einem weitsichtigen Unternehmensmanagement.

Bis dahin Augen zu und durch! Titanic

 Hamburger Behörden!

Ihr wollt die Covid-19-Infektionszahlen in den einzelnen Hamburger Bezirken nicht bekannt geben und begründet das so: »Wir sind eine Stadt, das sind unsere Infektionsfälle, wir stehen zusammen.«

Aber kann es nicht sein, Hamburger Behörden, dass gerade dies das Problem ist? Lieber mit etwas Abstand an das Thema rangehen (aber bitte nicht zu nah), empfiehlt Deine stets distanzierte Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Daheim

Das Anstrengendste am Homeschooling ist, das Email-Postfach ständig zu leeren, damit die Lehrer jederzeit weitere 35MB-Emails schicken können.

Felix Scharlau

 Stimmt nicht, aber wahr

Mein verquatschter Mitbewohner
Redet nur noch von Corona,
Ihm fällt gar nichts andres ein.
Ach, mein blöder Mitbewohner!
Ein Glück lebe ich allein.

Gunnar Homann

 Ein Hoch auf die Menschheit

In nur 20 Jahren von »Schau mal im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast« zu »Schau bloß nicht im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast«.

Teja Fischer

 Gespräch im Aldi zwischen zwei Teenagern

»Wenn du geboren wirst, bist du automatisch in der AOK.«
»Echt? Ich bin aber bei der Barmer.«
»Dann ist da was schiefgelaufen. Vielleicht bist du unehelich geboren, und solche Leute kommen zu der Barmer.«
Achselzucken.

Robert Rescue

 Gratis ICE fahren in Uniform

Ich sehe zwar nicht mehr aus wie zwanzig, aber dass meine Tarnung als Bundeswehr-Archivarin so schnell auffliegen würde, hätte ich nicht gedacht.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

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    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

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  • 05.05.:

    Im Kaput Mag gratuliert Tim Wolff TITANIC-Legende Thomas Hintner zum 60.