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    »Montag, Mittwoch und Freitag denke ich mit der rechten Hirnhälfte, Dienstag, Donnerstag und Samstag mit der linken. In der Zwischenzeit kann sich die andere Seite etwas ausruhen. Sonntag hat das gesamte Gehirn frei, das ist dann die richtige Gelegenheit, um in Ruhe ein bisschen ›Apokalypse und Filterkaffee‹ zu hören oder so …«

    »Wenn Sie dem Gehirn systematisch Sauerstoff entziehen, zum Beispiel, indem Sie eine Zeitlang in eine Plastiktüte atmen, kommt es etwas runter und kann danach mit doppelter Kraft arbeiten. Der An- und Ausschalter der Natur!«

    »Ich nehme einfach auf so vielen Kanälen wie möglich gleichzeitig Informationen auf: Ich tippe Nachrichten auf dem Handy, während ich nebenbei eine Netflixserie schaue, Radio höre und auf das Navi meines Autos gucke. Je mehr man sein Gehirn fordert, desto stärker wird es.«

    »Am besten ist es, wenn Sie dem Gehirn Raum zum Atmen lassen. Und das meine ich wörtlich: Bohren Sie sich ein Loch in die Schädeldecke, damit ein bisschen frische Luft hineindringt, Sauerstoff ist so wichtig für zerebrale Leistungen.«

    »Stellen Sie Ihr Telefon auf stumm, sonst reißt es Sie mit jedem Anruf Ihrer Tochter, dass sie immer noch am Fußballplatz wartet und es langsam dämmert, aus Ihrer Konzentration, und Sie müssen sich wieder von neuem ins Thema fuchsen.«

    »Gönnen Sie Ihrer Denkmorchel auch mal eine Pause. Wichtig dabei: Ist die Auszeit zu kurz, hilft sie gar nicht! Ich arbeite immer 50 Stunden durch, um danach in eine zwanzigstündige Starre zu verfallen. Für meine Psyche ist das Gift, aber meine Hirnleistungen waren nie besser!«

    »Wichtig ist: nicht immer nur mit dem Gehirn denken, sondern auch mal mit anderen Organen, um es zu entlasten. Diesen Text hat zum Beispiel meine Leber geschrieben, rülps!«

    »Am produktivsten ist es eigentlich, andere Leute für sich denken zu lassen und den eigenen Grübellappen zu schonen. Aus diesem Grund bin ich rechts-autoritär geworden, hahaha.«