Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, Bundeskanzler Merz ist zurück aus dem Urlaub (Center Parcs) und in bester Verfassung. Das Bananenboot hat ihm gutgetan. Ich weiß, wovon ich rede: Die letzten freien Tage und vor allem Nächte hat er in meiner Laube in Donaueschingen verbracht. Und selbst nach zwei Flaschen Gewürztraminer und dem dritten Durchlauf der Toto-Platte steht dieser Mann wie eine Eins. Von Hitze müssen Sie dem Kanzler also nichts erzählen, dieser Mann brennt für seinen Job. Und Urlaub macht er nur, damit Sie ihn nicht machen müssen. Es wird ja auch schon wieder kühler; die Natur heilt, die Menschen kehren zurück an ihre Arbeitsplätze und wir werden dafür sorgen, dass sie dort noch lange bleiben. Denn die Zahlen sind alarmierend. Immer mehr junge Menschen zwischen 63 und 70 befinden sich nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis. Wir sagen natürlich Ja zu einer altersgerechten Rente, aber bitte erst nach Feierabend. Für Rechtsradikalismus und sonstigen Quatsch dürfte hier wie im Osten angesichts der wirtschaftlichen Lage eigentlich gar niemand Zeit haben. Ihr Thorsten Frei »Nur für Gäste« – die Kolumne von Ghostwriter Fabian Lichter Beitragsnavigation Klaus-Michael Kühne – Ein Nachruf