Auf Ameland, auf Ameland…

 

da sitzt ein nasser Mann am Strand,

der ist schon oft ins Meer gerannt

mit Anzug, Hemd und Schuhen.

 

Dann hockt er sich, der arme Tropf,

und denkt mit seinem ganzen Kopf:

O Gott, was soll ich tuhen?

 

Stumm sitzet so das Menschenkind

und wird dank Sonne, Licht und Wind 

zwar immer wieder trocken,

 

doch bleiben zweie naß und blind,

weil umherum sie Schuhe sind.

Gemeint sind seine Socken.

 

Das dünkt den armen Mann dann echt

dem Rest der Kleidung ungerecht.

Er ruft mit lauten Stimmen:

 

„Sie stehen auf? Wohin, der Herr?“

„Ins Meer, mein lieber Freund, ins Meer!“

Dann geht er wieder schwimmen.