Die Alphabetisierung der Bevölkerung muss gefördert werden, damit Fleischfans die Schrift auf den Verpackungen lesen können. Wenn Fleischesser dennoch versehentlich zu pflanzlichen Ersatzprodukten greifen, ist mit starken gesundheitlichen Beschwerden wie Ballaststoffüberdosis und Folsäureverätzung zu rechnen. Als Gegenreaktion ist die Produktion von neuen witzigen Anti-Veganer-Memes zu erwarten, ebenso ein steigender Absatz von T-Shirts mit Aufdrucken wie »100 % NOT VGN«. Fleischgerichte wie die Schweinfurter Schlachtschüssel werden zum immateriellen Kulturerbe erhoben. Verärgerte Onkel und Schwager werden noch galligere Kommentare von sich geben als sonst und z. B. laut quieken wie ein Schwein, wenn jemand auf der Familienfeier in einen Veggieburger beißt. Ach, die Schweinfurter Schlachtschüssel ist ja längst Kulturerbe! Entschuldigung. Bis ein neuer Gesetzentwurf zum Verbot der Veggieprodukte ausgearbeitet ist, wird sich die EU mit randständigen Themen wie der Asylreform und dem Iran beschäftigen müssen. Beitragsnavigation Echte Fälle von Arbeitszeitbetrug (aus dem Märzheft) Fast 50 Knigge-Regeln für ein gutes Miteinander