Karneval heißt Alkohol in rauen Mengen. Im Straßenverkehr unterschätzen die Närrinnen und Jecken häufig die Folgen ihres Konsums. Die Verkehrsexperten von TITANIC, ADAC und DEKRA geben folgende Tips:

  • An Fasching am besten ganz auf das Auto verzichten. Sicherer sind motorisierte Zweiräder: Der Fahrtwind hilft beim Ausnüchtern.
  • Die Party gut planen: Für Hin- und Rückweg auf ein Taxi oder die Öffentlichen zurückgreifen, sich abholen lassen oder zu Fuß gehen. Alternative: einen “Designated Driver” bestimmen, der am Abend höchstens, aber wirklich allerhöchstens zwei oder drei Biersäulen in sich reinkippen darf (nicht auf ex!).
  • Vorsicht, Restalkohol: Der Körper baut nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde ab. Auf die Sprünge hilft ihm Kaffee: Schon nach einer Tasse sind Sie umgehend wieder fahrtauglich.
  • Bereits ab 0,5 Promille im Blut drohen 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Kenner wissen: Bei höheren Werten werden die Strafen milder. So richtig lohnt sich der Suff ab einem Wert von 3,3 Promille (Schuldunfähigkeit, §20 StGB).