Wirtschaftsminister Brüderle plant ein Punktesystem, um gute Einwanderer von schlechten, ganz schlechten, extrem schlechten und abartig aidsmäßig schlechten Einwanderern unterscheiden zu können. Ein promovierter Ausländer bekommt demnach 35 Punkte, einer mit Studienabschluß 30 Punkte, bei einfacher Berufsausbildung gibt es 15 Punkte usw. Außerdem spielt auch das Alter eine Rolle. Je jünger, desto mehr Punkte. Brüderle wehrt sich gegen Kritik, das 90-Punkte-Minimum für eine Einwanderung sei kaum zu schaffen: “Für jeden anständigen und fleißigen Ausländer wird das Erreichen des Kriteriums locker zu schaffen sein, solange er nicht älter als acht Jahre ist, einen Studienabschluß hat und mindestens zehn Jahre Berufserfahrung vorweisen kann.” Kritiker bemängeln das Punktesystem als nicht konkret genug. Noch ist nicht geregelt: Darf die ukrainische Putzfrau sich ihre 38 Punkte anrechnen lassen, die sie beim Song-Contest gewonnen hat? Gibt es die Einwanderungsgenehmigung für die Roma-Familie, die keinen einzigen Schulabschluß hat, dafür aber einigen serbischen Ärzten mehr als 300 Punkte gestohlen hat? Beitragsnavigation Der Titanic Bestechungsratgeber: So wird’s was mit der WM! Wulff in der Türkei