Plötzlich und ungeplant ist gestern im Alter von 189 Jahren Margot Honecker, die langjährige DDR-Ministerin für Wehrerziehung, Rotfrontalunterricht und Pimpern Pimpfe, in Chile gestorben. Beim Kramen nach Medikamenten in ihrer roten Handtasche hatte sich aus Versehen ein Schuß aus dem von ihr stets mitgeführten Revolver gelöst. Die passionierte Schreckschraube und Russisch-Roulette-Spielerin hatte die zwei noch in der Trommel verbliebenen Kugeln, mehr waren in der Mangelwirtschaft des untergehenden Arbeiter- und Bauernstaates einfach nicht mehr zu haben, eigentlich für die verhaßte Raissa Gorbatschowa oder Lech Walesa aufgespart. Erstere ist jedoch schon lange verstorben, für Letzteren war die Reichweite zu kurz. Die Bundesregierung zeigte sich überrascht, man habe gedacht, die ehemalige Volksbildungsministerin sei schon vor zwei Jahrzehnten in der chilenischen Botschaft in Moskau verstorben. Von ihrem Lebenswerk ist praktisch nichts mehr übrig, außer die AfD greift demnächst ihre Idee der militärischen Grundschulausbildung wieder auf. Das alte Motto ihres Mannes – “Den Tod in seinem Lauf, hält weder Ochs noch eine störrische Eselin auf” – wurde jetzt endlich eingelöst. Tschüs! Beitragsnavigation Liste guter Ersatzstoffe für Salatgurken Aus Eugen Egners Püppchenstudio