An und für Sie Sie schuften, weil ich dichte. Sie stehn tagaus tagein Im Dunkeln, ich im Lichte – Wie ist die Welt gemein! Sie hungern, weil ich prasse. Ihr Portemonnaie: entleert. Der Dichtende macht Kasse – Wie ist die Welt verkehrt! Sie darben, weil ich’s kriege: Zehn Goldbarren per Vers. Sie hetzen, weil ich liege – Wie ist die Welt pervers! Sie lesen, weil ich schreibe: “Sie lieben, was er schreibt.” Sie laufen weg, ich bleibe – Denn nur wer schreibt, der bleibt! Beitragsnavigation Kalauer des Tages 80 Jahre Armstrong