Günther Grass‘ Zustand bleibt auch ein halbes Jahr nach seinem aufsehenerregenden Geständnis, er befände sich in stetiger Sorge um Deutschland, äußerst kritisch. Mittlerweile geht das Gerücht um, Grass verweigere sogar  Nahrungsaufnahme und Schlaf, um die Stetigkeit seiner Deutschlandsorgen nicht zu unterbrechen. Informierten Kreisen zufolge hängen die Deutschlandsorgenfalten auf Grass‘ Stirn bereits über seine Lesebrille, seine Körperhaltung droht unter der Last der jüngeren deutschen Geschichte bald einen stumpfen Winkel zu bilden. Außerdem mümmle er in letzter Zeit extrem nachdenklich an seiner Pfeife herum und brabble immerfort die Worte „Aktion Sorgenkind“, „Sorg mich stetig um Deutschland in der Nacht“ und „Mein lieber Herr Gesangsverein“ in seinen Schnauzer.