Am Abend vor dem Umzug In dieser Ecke hab ich oft gesessen. In jener stand zumeist ein Kasten Bier. An diesem Resopaltisch gab es Essen Und jener Schrank, der war schon vor mir hier. Den Wasserfleck rechts oben an der Decke Hab ich gestrichen; doch er kam zurück. Und da, wo das Regal stand, stehen Säcke Und nur die Waschmaschine bleibt zurück. Noch einmal: Blick hinaus auf Zoo und Bäume und hinterm Fenster fliegt ein Jet davon. Der Mensch braucht Raum. Doch gleichfalls braucht er Räume. Und was da war, das steckt nun in Karton. Hier war ich Mensch und Ferkel und besoffen und faul und einsam, so wie Bäume sind; hier hab ich meistens bloß mich selbst getroffen und dann war’s gut, und draußen ging der Wind. Ach Wohnung, laß mich noch mal auf dich trinken! Du warst mir Schutz und Halt; jetzt bist du leer. Doch muß ich gehen, weil mir Fernen winken. Und übermorgen bist du ewig her. Beitragsnavigation Mal ganz ehrlich, liebe Thailänderinnen: Der nächste Simpsons-Film