Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Alexander Dobrindt. Der Vorwurf: Verletzung der Menschenrechte. Denn die vom Innenminister eingesetzten Beamten müssen täglich bis zu Fünf-Stunden-Schichten schieben, um Asylbewerber abzuweisen. »Und das bei Wind und Wetter«, so Erik Meyer von der Polizeigewerkschaft GdP. »Nur bei Regen gibt es mal einen freien Tag bei vollem Lohnausgleich. Aber wegen des Korpsgeistes erwarten die Kollegen da ja trotzdem, dass man sich gemütlich mit ihnen in die Kneipe setzt und ihnen Fotos von weiblichen Mordopfern zeigt.«… Die Belastungsgrenze sei für viele der Polizisten damit längst überschritten – »und im Gegensatz zu den Flüchtlingen können wir leider nicht mit Zurückweisungen rechnen«. Zudem klagen viele von Meyers Kollegen über körperliche und psychische Krankheiten wie Blasen an den Handinnenflächen, Kopfschwere zum Nachmittag hin und Langeweile wegen des beschränkten Streamingangebots. Einen Lichtblick gibt es allerdings: »Jetzt, wo Polen auch mit den Grenzkontrollen angefangen hat, können wir in den Pausen bei denen Disney Plus gucken.« TITANIC, der lange Arm der Exekutive seit 1979 – jetzt abonnieren! Beitragsnavigation Die bessere Antwort #20 Obacht, Oettle! #30