(Zu viel) Land in Sicht! Wenn die Agrarwirtschaft auf dem Trockenen sitzt

Wir haben früher hier bewässert, als gäbe es morgen keine Morgen mehr.« Alois Großgrundner, 53, Landwirt aus Passion (Niederbayern), hat in der Schweinetränke alle Viere von sich gestreckt, lässt sich von Inka Bause berieseln und suhlt sich standesgemäß in Selbstmitleid. Doch das bäuerliche Idyll trügt. »Pflanz und Viech brüllen vor Durst«, klagt Großgrundner.

Erst gestern ist dem Ackersmann wieder einer seiner Erntehelfer bei der Feldfron verdorrt: »Eingegangen wie eine Primel in der Mittagssonne, die über Wochen vergessen wurde, zu gießen«, rekapituliert er, »womit auch?« Die Plastikgießkanne mit seinem handschriftlichen Hinweis Kein Trinkwasser für die jetzt nur noch zwei Dutzend osteuropäischen Saisonarbeiter auf seinem Gut ist längst leergezuzelt …

Der ganze Artikel nur im Augustheft – als Print, PDF oder in der TITANIC-App.