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Zum Tag des Brotes

Mai 5, 2015

10 Mythen über Brot – und die Wahrheit dahinter

Frisches Brot macht Wangen rot. 
Falsch! Frisches Brot liegt schwer im Magen. Zwischen der sechsten und der siebten Auskühlungsminute ist Brot sogar für eine Zehntelsekunde hochgiftig, hernach flacht die Tödlichkeitskurve steil ab und pendelt sich im sicheren Bereich zwischen „genießbar“ und „ungiftig“ ein.

Marie Antoinette sagte: „Wenn sie kein Brot mehr haben, sollen sie doch Zimtwuppis kaufen.“
Falsch! Das Originalzitat der französischen Königin lautet vielmehr „Aua, mein Kopf!“

Aufstriche heißen so, weil sie „auf’s“ Brot „gestrichen“ werden.
Falsch! Die ersten Aufstriche kamen aus Österreich und fanden ihren Weg über Frankreich, wo man sie mit dem Herkunftsland identifizierte („Autriche“), bis in den norddeutschen Sprachraum. Beim Essen des noch heißen Brotes wurden durch glottale Erwärmung in der Stimmritze ein f und ein s hinzugefügt; fertig war das Wort.

Brot ist das einzige Lebensmittel, das mit B beginnt.
Richtig.