Newsticker

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Unterschätzte Glücksmomente

» Mit Mitte 20 feststellen, daß man die kritische Zeit zwischen 16 und 21 ohne Tattoo überstanden hat

» Eine entfernte Bekanntschaft von früher in der Straßenbahn sehen und gemeinsam so tun, als hätte man einander nicht erkannt

» Sich in heiterer Runde hemmungslos betrinken, wohlwissend, daß im heimischen Kühlschrank ein Teller mit Pasta von gestern wartet

» Nachdem man sich in heiterer Runde hemmungslos betrunken hat, obwohl man wußte, daß im heimischen Kühlschrank kein Teller Pasta wartet, nach Hause kommen – und einen Teller Pasta vom Mitbewohner im Kühlschrank finden

» Ein Gruppenfoto betrachten, auf dem man als einziger einigermaßen zurechnungsfähig dreinblickt

» In großer Runde leise einen Witz machen, den der Sitznachbar dann laut wiederholt und dafür nur betroffenes Schweigen erntet

Kategorie: Allgemein



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Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Angriff, Pete Hegseth!

Angriff, Pete Hegseth!

Seit Anfang September sind Sie offiziell der Kriegsminister der Vereinigten Staaten, da Ihr Verteidigungsministerium umbenannt worden ist.

Hat sich Ihre Regierung diese Entscheidung auch gut überlegt, Hegseth? Denken Sie doch mal an die Konsequenzen! Was ist mit den vielen, vielen Journalist/innen, die in ihrem ganzen Leben nur ein einziges Buch gelesen haben? Die Ihnen (in diesem einen Punkt) nun aber keine Parallelen zu Orwells »1984« vorwerfen können, weil das, was Sie da machen, ja gerade das Gegenteil von Neusprech ist? Erwarten Sie etwa, dass die jetzt noch andere Bücher über totalitäre Systeme lesen und sich was Neues überlegen?

Und von den armen deutschen Kabarettist/innen ganz zu schweigen, denen Sie mit der Umbenennung Ihres Ministeriums ihr halbes Repertoire zerschossen haben! Die jetzt keinen Applaus mehr für die Aussage erwarten dürfen, dass sie es ja treffender fänden, würde es Kriegsministerium heißen? Sollen die sich einen neuen Witz einfallen lassen, oder was?

Schüttelt den Kopf über so viel Zerstörungswut: Titanic

 Und dass Sie, liebe Aubrey Plaza,

Ihren Ehemann, den Drehbuchautor und Regisseur Jeff Baena, im Januar verloren haben, tut uns natürlich leid. Dass Sie sich den Podcast Ihrer Freundin und Schauspielkollegin Amy Poehler ausgesucht haben, um erstmals öffentlich über dessen Erhängungstod zu sprechen, ist auch verständlich. Dass dieser Podcast »Good Hang!« heißt, finden wir schön, denn es zeigt, dass Sie trotz allem Ihr verlässliches Gespür für Komik nicht verloren haben.

Hängt auch noch ein paar Jahre dran: Titanic

 Ganz ruhig, Café Royal!

Mit dem Slogan »Dieser Kaffee wirkt auch morgen noch« drohst Du derzeit in unserem örtlichen Edeka-Markt. Wie anstrengend! Da stellen wir uns schon mal auf zwei Tage Herzrasen und eine durchwachte Nacht ein. Oder meinst Du, dass es reicht, wenn wir den Kaffee morgen trinken, weil er bis dahin noch haltbar ist?

Machen sich vor Verwirrung erst mal eine Mate auf:

Deine Koffeinfans von Titanic

 Vielen Dank, »Zeit«-Akademie!

Du bist das »digitale Weiterbildungsangebot der Zeit-Verlagsgruppe« und versuchst, unter der Überschrift »So verhandeln Profis: FBI-Strategien für den Alltag« Deinen Leser/innen beizubringen, wie sie sich in der nächsten Gehaltsverhandlung zu verhalten haben.

Haben wir es also richtig verstanden, dass wir eine mediale Schmierenkampagne gegen unseren Chef fahren und Berichte fälschen sollen, um ihn davon zu überzeugen, unser Gehalt zu erhöhen? Und falls das nicht hilft, müssen wir ihn illegal einbuchten und zur Not erschießen, bis er endlich bereit ist, uns angemessen zu bezahlen?

Ist schon dabei, seine Familie zu infiltrieren:

Deine Titanic

 Amazing, Annalena Baerbock!

Sie haben ein Video von sich veröffentlicht, wie Sie sich an Ihrem neuen Wohnort New York morgens einen Kaffee to go kaufen. Aber welche crazy Aktion folgte dann? Was haben Sie als Nächstes getan?

Sind Sie etwa Rolltreppe gefahren? Oder haben in der U-Bahn Musik über Ihre Kopfhörer gehört? Haben Sie sich ein bisschen später noch einen weiteren Kaffee gekauft? Oder – was ja wirklich ein totaler Knüller wäre – sogar einen Kult-Matcha?

Kann die Antwort vor Aufregung gar nicht abwarten:

Ihre Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Jus for fun

Die Qualität eines Kochbuchs über Soßen bemisst sich daran, ob es sich um eine gebundene Ausgabe handelt.

Daniel Sibbe

 Und stündlich grüßt das Murmeltier

Heute rief mich das Uhrenfachgeschäft Hieber an und teilte mir mit, dass meine Flik-Flak-Uhr fertig sei (es ist freilich die meines Sohnes), worauf ich mit überschäumender Freude reagierte und mich herzlich bedankte. Was daran so besonders ist? Dass das Uhrengeschäft Hieber eine Stunde zuvor schon einmal bei mir angerufen hatte, um mir exakt dasselbe mitzuteilen! Beim zweiten Mal dachte ich, das erwähne ich lieber nicht, sonst ist das nur wieder jemandem peinlich – so hingegen können sich zwei Menschen darüber freuen, dass sie ihre Aufgabe gewissenhaft erledigt haben. Seitdem warte ich darauf, dass das Telefon ein drittes Mal klingelt.

Fritz Krautzberger

 Wählt weise

Allen künftigen Studierenden, die sich für eine Sprache als Studienfach interessieren, möchte ich aus eigener leidvoller Erfahrung folgende Entscheidungshilfe mit auf den Weg geben: Ihr könnt entweder auf Lehramt studieren oder auf gut Glück.

Loreen Bauer

 Pyromanifest

Die Kunst des selbstironischen Scherzens ist mittlerweile auch in der Mitte der Gesellschaft, bei den ehrenamtlich Engagierten, angekommen. Wenn es um die Belange der Freiwilligen Brandschützer geht, lautet die Standard-Überschrift in der Lokalpresse daher: »Ich brenne für die Feuerwehr!« Noch nicht durchgesetzt haben sich allerdings »Mit Feuer und Flamme den Waldbrand bekämpfen« oder »Kokeln ist meine schwelende Leidenschaft!«. Warum? Zu ehrlich vielleicht?

Mark-Stefan Tietze

 Sitzstreik jetzt!

Nachdem ich neulich im Sushi-Restaurant auf einem neumodischen Klo mit Selbstreiniger, Brillenwärmer und Duftsprüher Platz nehmen durfte, muss ich attestieren, dass man in Deutschland auf die falschen Schüsseltechnologien setzt.

Sebastian Maschuw

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 10.10.: Christian Y. Schmidt erinnert im nd anlässlich einer Gedächtnisausstellung in Bernried bei München an den Ausnahmekünstler Ernst Kahl. 
Titanic unterwegs
14.10.2025 Berlin, Bibliothek Pablo Neruda Katharina Greve
14.10.2025 München, Volkstheater Moritz Hürtgen mit T. Gaitzsch und S. Sargnagel
15.10.2025 Frankfurt, Buchmesse Moritz Post und Frank Hoppmann
15.10.2025 Hamburg, Centralkomitee Ella Carina Werner