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Russischer Verkehrsminister tot aufgefunden

admin

Der erst Stunden zuvor als russischer Verkehrsminister entlassene Roman Starowoit ist Moskauer Behörden zufolge tot in einem Auto gefunden worden. War es ein Unfall, eine Autoimmunerkrankung oder ist Starowoit schlicht vom Kreml aus dem Verkehr gezogen worden? Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Sollte der Kreml der Motor hinter dem tragischen Personenschaden gewesen sein, stellt sich die Frage, ob da nicht etwas neben der Spur gehandelt wurde – eine Defenestration wäre das leichtere Manöver gewesen und hätte Benzinkosten gespart, eine wichtige Ressource in der russischen Kriegswirtschaft. Klar ist: Starowoit war – Baujahr 1972 – noch kein Oldtimer, arbeitete dennoch bereits an einer Autobiografie, und zwar als Autodidakt. Er verkehrte als Minister in höchsten Regierungskreisen – womöglich sah Putin in ihm einen Geisterfahrer, der eine Gefahr für den Kurs des Kreml darstellte und verschrottet werden musste. Vielleicht aber war Starowoit auch völlig abgewrackt, sein Tank leer, die Energiereserven aufgebraucht, und ein Sekundenschlaf gab ihm den Rest? Die Wahrheit liegt jedenfalls noch in dichtem Nebel – aber es gibt ja Nebelscheinwerfer.

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