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Bis zur Bundespräsidentenwahl am 18. März ist Horst Seehofer als Bundesratspräsident übergangsweise Staatsoberhaupt. Bei seiner „Rede zum politischen Aschermittwoch“ in Passau hat er sich deshalb heute extra zurückgehalten:

„Liebe Gesinnungsfreunde, liebe Amigos, sehr verehrte Damen und Herren! Die letzten Tage waren schwere Tage für unsere sehr verehrte Demokratie, prost! Unser Herr Bundespräsident, Christian Wulff, der Sauhund, ist zurückgetreten – und wenn ich sage ‚Sauhund‘, dann meine ich damit die Kurzfassung von ’sauberer Hundertprozentehrenmann‘. In einem gemeinsamen Akt staatspolitischer Verantwortung haben wir mit der geschätzten Gurkentruppe von der SPD – Gurken sind ja auch was Schmackhaftes, gell? – und mit den komplett durchrassten grünen Gutmenschenverbrecherkommunisten, die… Ich fang‘ nochmal an, Verzeihung: gemeinsam mit Sigmar Gabriel, Claudia Roth und Cem Özdemir, diesen Vollidio- äh, voll Idealismus steckenden Kollegen, einen neuen Bundespräsidenten gewählt, nämlich diesen unverheirateten Ossipfarrer, der dem Amt die Würde wiedergeben wird mit seinem salbungsvoll geheuchelten Rumgeschleime – bitte Tusch, das ist ja nicht zum Aushalten, wann ist denn endlich der 18. März?“