Neue Belüftung für Lufthansamaschinen
Nachdem ölverschmutzte, giftige Kabinenluft bei einem deutschen Linienflug fast zu einer Katastrophe geführt hatte, haben sich die europäischen Verkehrsminister heute über das Problem beraten. Bisher wird die Kabinenluft direkt aus dem Triebwerk gewonnen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stellte einige Alternativen vor. So sei es technisch möglich, die Kabinenluft auch über den Tank zu beziehen – besonders bei Langstreckenflügen wirken Benzindämpfe beruhigender als der übliche geheime Valiumtrunk (“Tomatensaft”). Auch könnte die Bordatmosphäre durch die zahlreichen Luftbuchungen der Lufthansa AG sichergestellt werden – allerdings müßten Piloten dann künftig neben Förderschulabschluß, Trinkerlizenz und Autopilotenschein noch eine richtige Ausbildung vorweisen (Luftbuchprüfer), was sicher zu noch phantastischeren Gehaltsvorstellungen führe. Überbrückungshalber bot Ramsauer an, den Fluglinien jene Luft zur Verfügung zu stellen, die er beim Oktoberfest aus dem Gläsern gelassen und zwischenzeitlich in seinem Kopf gespeichert habe. “Aber mehr wird ned verraten, gell, die Merkel will ja bald wieder einen rausschmeißen, da kommt ihr ein Wirrkopf wie ich grad recht.”