Nachdem sich SPD-Chef Kurt Beck gegen Hungerlöhne ausgeprochen hat, zerbricht sich ganz Deutschland den Kopf. Nicht darüber, daß er gegen Hungerlöhne ist – das verblüfft niemanden, der Beck schon mal beim Essen beobachten konnte. Daß er aber vorgestern in Berlin erklärte, er halte „Hungerlöhne für süßes Gift“, läßt selbst Experten ratlos zurück. Nun rätseln alle: Was wollte Beck damit sagen? Daß Hungern auch seine verlockenden Seiten hat? Daß es aber auf lange Sicht nicht gesund ist? Daß ihn seine aktuelle Vorweihnachtsdiät umzubringen droht? Wahrscheinlichste Interpretation laut Prof. Habermas, Starnberger See: „Beck leidet seit neuestem unter Magersucht, möchte die Öffentlichkeit auf das Problem der süßen Verführung durch Waage, Kalorienzählen und selbstherbeigeführtes Erbrechen aufmerksam machen.“