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Zu Ostern

Als neunjähriger Bub hielt Joseph vor der versammelten Sippe seine erste Osteransprache: „Wahrlich, ich sage euch, in der Vatikanstadt gäb’s die prächtigsten Ostereierverstecke! In den Büschen der Vatikanischen Gärten oder zwischen den Wölbungen der Sixtinischen Kapelle – das würd‘ nicht mal ein amerikanischer Symbolologe finden!“ Schließlich rief Tante Gerda: „Mei, jetz‘ kimm halt vom Heuzuber obi und such im Hühnerstall weiter, Seppl!“

 

Schlaflos im Vatikan

Im Jänner plagten den Papst heftige Schlafstörungen und Alpdrücke. „Das ist nichts im Vergleich zu dem, was unser Herr Jesus durchgemacht hat“, sagte sich der Hl. Vater. „Andererseits“, grübelte er, „wenn das Leiden Christi nur eine Verschwörung war und sein angeblicher Tod durch starke Schlafmittel verursacht wurde… außerdem bin ich kein Scientologe.“ Sprach’s, nahm eine große Portion Triazolam und konnte wieder zehn Stunden am Stück „ratzen“.