Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Ich, Ronaldo
Plan für irgendwann einmal: Mit der Stoppuhr in der Hand ab- und ausmessen, wie viele Minuten lang ein fußballreportierender Sabbelkopf wie Tom Bartels (ARD) pro Spiel nicht schwätzt und uns mit bspw. der ad infinitum et nauseam variierten Information versorgt, daß „Cristiano Ronaldo“ (Bartels) kein Teamspieler sei. Weil Cristiano Ronaldo nämlich „keine Laufwege nach hinten“ absolviere, die „Kollegen“ dafür über deren Laufwege in Kenntnis setze, „als wüßten die das nicht“, außerdem und sowieso auf dem „Egotrip“ sei und auch niemals den Ball abgebe, sondern immer nur fordere. Usw.
Ronaldo hassen eigentlich alle, und als das kleine Island das immerhin mittelgroße Portugal zu einem Unentschieden gezwungen hatte, freute ich mich deshalb darüber, weil der Gockel R. so dumm aus der Wäsche guckte; der Gockel, den der Moderationsblödian und Volksstimmenimitator „Opdi“ Opdenhövel dann aber für eine Henne hielt, weil er, Ronaldo, laut Opdi „seine Pumps vergessen“ hatte. Und als, wie das heute üblich ist, auch noch „das Netz“ sich füllte mit der ortsüblichen „Häme“, begriff ich was. Spät, aber doch.