Heute: Paris Brennende Autos, Arbeiter verweigern ihre Jobs, Omas vergewaltigen ihre Enkel. Und dann begannen auch noch die Proteste gegen die Pensionsreform. Für den Gewaltausbruch in Frankreich sieht der Franzosenforscher Dr. Franz Forsch unterschiedliche Ursachen: “Die einen randalieren, weil sie gegen die Pensionsreform sind, die anderen, weil sie eben Franzosen sind.” Besonders der Fremdenverkehr erleidet einen Imageverlust. “Viele Touristen wollten hier einfach nur das typisch französische Flair genießen. Doch jetzt sitzen sie seit Tagen alleingelassen im Bistro fest und warten darauf, endlich von einem Kellner ausgeraubt zu werden.” Trotzdem betont Dr. Forsch die positive Seite der Proteste: “Die Tankstellen sind leer. Kaum ein Franzose hat noch genug Sprit in seinem Wagen, um über die Grenze fahren zu können, die Fenster runterzukurbeln und unser schönes Land vollzustinken.” Die Proteste gehen unterdessen weiter. Auf Grund von Morddrohungen wird Nicolas Sarkozy inzwischen bei Dienstfahrten von seinen Bodyguards in einem getarnten und der Öffentlichkeit nicht bekannten Wagen sicher im Handschuhfach versperrt. Beitragsnavigation Das Wichtigste in Kürze Homann am Donnerstag