Die Quadergeburt von Waldbröl (1. Teil) Eines Tages war es wieder Nacht. Ich war zu faul zum Schlafen und blieb lange auf. Die Zeit verwich dabei wie mit grober Feile abgetragen, melancholisch sann ich dem Duft der desertierenden Sekunden nach. Der Teppich schwankte schwer verständlich hinter der Luft, ein geometrisches Gefühl wollte sich meiner fast bemächtigen. Ich hätte eigentlich gern etwas gearbeitet, hatte aber keine Lust, ganz zu schweigen von der Langwierigkeit eines solchen Prozesses.Mit der Zeit prallte mein Bewusstsein unsanft gegen den Umstand, dass da ein Malmen war, welches die Luft erfüllte. Es schien nicht, wie so oft bei Nacht, vom Himmel zu kommen, sondern, ganz im Gegenteil, vom Keller auszugehen. Was für ein Unsinn wurde da getrieben zu dieser Stunde? Das Malmen schwoll schroff an. Unter solchen Umständen konnte ich nicht den Geruch der einzelnen Sekunden unterscheiden. Entschlossen, dem Treiben auf den Grund zu gehen und ihm, wo möglich, ein Ende zu setzen, erhob ich mich und ging unter das Haus. Ich hatte, wie ich glaubte, den Personalausweis vergessen, denselben dann aber doch am Kopf kleben. Im Kontrollgerät blieb alles dunkel. Plötzlich scharfes Anhocken in der Luft! (Fortsetzung folgt.) Beitragsnavigation Bei der CDU brennt die Hütte: 3 Dinge, die Merz jetzt tun kann