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Verabredung zum Pinselkaufen (2. Teil)

Wahrheitsgemäß gab ich zu Protokoll, absolut nichts über irgendwelche Kartons aus dem Kino zu wissen, denn ich sei gekommen, um gemeinsam mit ihm in der Stadt Pinsel zu kaufen. „Wollten Sie nicht erst um neunzehn Uhr hier sein?“ forschte der große, schwere Mann weiter. Meine Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Ja. Wir sind verabredet.“
Daraufhin bekam er große Augen, hob die Brauen und tastete mit den Händen seinen ganzen Oberkörper ab, als habe er überall am Hemd Taschen, in denen er einen bestimmten Gegenstand vermutete (oder als ob er nur eine solche Tasche hätte, jedoch nicht wüsste, an welcher Stelle dieselbe installiert sei). Schließlich versicherte er mir, dem Pinselkaufen stünde nicht das geringste im Weg, erst recht nicht die vielen Schreibmaschinen im Treppenhaus.
Wenig später war ich mit dem großen, schweren Mann unterwegs. Er war ein genussfreudiger, begeisterungsfähiger Mensch, der überall sehr viel kaufte und gegenüber dem Bedienungspersonal freizügige Reden führte. Gleich im Eingangsbereich eines Geschäfts pflegte er sich auf den erstbesten feilgebotenen Unfug zu stürzen, denselben für unverzichtbar zu erklären und seinen Einkaufswagen damit zu füllen. Im Pinselgeschäft würde es kaum anders sein. 

(Fortsetzung folgt)