Vom Fachmann für Kenner | September 2009


Geheimnis

Neulich zusammen mit meiner Freundin im Online-Sexshop bestellt. Als ich das Gleitgel in den Warenkorb klicke, sagt sie: »Nee, da steht ja ›Anal‹ drauf. Nimm das normale, wenn das jemand sieht, was soll der denn denken.«

Das hätte sich dann ja hiermit wohl erledigt.

Christian Martin

Gut gegeben

Vor ein paar Tagen in der U-Bahn: Der Fahrer muß ein paar zu spät heraneilenden Mädchen, die sichtlich den bildungsferneren Schichten entstammen, die Türen vor der Nase schließen. Dies quittieren die Mädchen mit einem lauten: »Isch ficke dein Leben, du Hurensohn!« Über den Lautsprecher dann die formvollendete Entgegnung: »Tut mir leid, aber der Hurensohn hat einen Fahrplan.«

Lukas Jacobs

Gewiß profitabel

Gestern nach dem Aufstehen habe ich mir vorgenommen, ein Internetportal für Menschen ab 40 zu eröffnen. Ich nenne es Knitter.

Maximilian Dittrich

Dating 2.0

Bei vielen jungen Menschen ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, potentielle Sexualpartner vor dem ersten Treffen zu googeln, um herauszufinden, mit wem sie es da eigentlich zu tun haben. Das klingt erst mal vernünftig, aber man sollte sich nicht zu sehr darauf verlassen: Nicht jeder, der obskure Freunde, perverse Hobbys und ein Vorstrafenregister von hier bis Hamburg-Harburg hat, ist automatisch ein cooler Typ.

Cornelia Röser

Böse Vorahnung

Sollte ich mir Sorgen machen, weil der Bestatter in unserer Nachbarschaft sagte, er habe die Bücher fürs ganze Jahr schon voll?

Sebastian Fehlker

Spargelfeldforschung

Die Menschheit läßt sich bekanntlich in zwei Gruppen einteilen, was die Verdauung und die olfaktorischen Auswirkungen nach dem Verzehr von Spargel betrifft: Bei der einen riecht der Urin hinterher stechend nach Spargel, bei der anderen nicht. Meine Feldforschung in diesem Frühsommer hat ergeben, daß es daneben einen dritten Typus gibt, bei dem der Urin stechend nach Spargel riecht, obwohl vorher überhaupt keiner gegessen wurde.

Thorsten Mausehund

Nach langem Überlegen herausgefunden

Das beste Alter, um mit Heroin anzufangen, dürfte ungefähr um die 80 liegen. Problem jedoch: Rollvenen.

Tim Wolff

Überprüfte Redewendung

Bei einem Streit mit meiner Freundin habe ich herausgefunden, was diese oft zitierten »Waffen einer Frau« sind: Es sind Besen und Kehrwisch.

Jonas Haas

Instant

Wenn man sich zuerst am Wasserdampf verbrüht, sich dann beim Öffnen der Verpackung in den Finger sticht, anschließend die heiße Schüssel auf den Küchenboden fallen läßt und letztlich einen Pizzadienst anruft, während man die Küche wischt, dauert die Zubereitung einer 5-Minuten-Terrine eine satte Stunde.

Ben Kramer

Alle Wetter

Wir hatten dieses Jahr keinen Sommer, wir hatten einen April auf sehr hohem Niveau.

Beppo Pohlmann

Neues aus der Linguistik

Kürzlich konnte ich mich bei guten Freunden praktischen Studien zum frühkindlichen Spracherwerb und Denkvermögen hingeben. Es ist ganz erstaunlich, welch komplexe Zusammenhänge der menschlichen Existenz die Kleinen zu erfassen in der Lage sind, selbst wenn sich ihr sprachlicher Output noch rein auf die Kosenamen für Mutter und Vater beschränkt. Sagte der kleine Hosenscheißer beim Anblick einer Bierflasche doch so spontan wie treffend: »Papa!«

Andreas Volz

Zusammengedacht

Gestern habe ich mein neuestes Steckenpferd gefunden: Erkenntnisse im Stil von mehr als einem prominenten Denker zu formulieren. Wie meinen? Nun, steckt zum Beispiel im heute morgen mir durch den Kopf gerauschten kritischen Bonmot »Früher verhängte man bei unbilligem Benehmen der Kinder Stubenarrest – heute ist es andersrum: da schickt man die medial süchtigen Blagen zur Strafe nach draußen« nicht ebensoviel Hermann L. Gremliza wie Ursula von der Leyen? Oder ist das doch nur Supernanny meets Eckart von Hirschhausen? Ich bin nicht sicher. Entscheiden Sie doch bitte! Ich arbeite derweil ehrgeizig am Fusionssatz Peter Fox/Elfriede Jelinek weiter – auch nicht gerade einfach.

Gereon Klug

Familienkrach

Schwierig zu sagen, ob es daran lag, daß wir uns bei der Namensgebung für unseren Sohn vor etlichen Jahren nicht nur gegen »Jean-Baptiste«, sondern auch schweren Herzens gegen »Jean-Batteur« und »Jean-Bassiste« entschieden hatten; der Sprößling griff jedenfalls inzwischen, wie schon ehedem der Vater, zur Gitarre, und es fehlt in der Familienband also leider immer noch ein Schlagzeuger und ein Bassist.

Gudrun Bauer

Mogelpackung

Aus meinem »PLUS« ist über Nacht ein »netto« geworden. Aber obwohl der »PLUS« jetzt »netto« heißt, mußte ich für alle gekauften Produkte an der Kasse Mehrwertsteuer entrichten. Wie früher!

Nils Heinrich

Verblühtes Glück

Im Nachgang zur unlängst beendeten Beziehung mit einem Floristen: Das schönste am Blümchensex war der florale Orgasmus.

Tanja Schmidt

Zum Augenverdrehen

Männer seien doch wirklich nutzlose Geschöpfe, sagt die eine Studentin zur anderen im Zugabteil. Sie habe in der vergangenen Woche ein jüdisches Rezept nachkochen wollen und zur Forelle deshalb noch Pecannüsse und Granatäpfel gebraucht. Die losgeschickten Jungs seien indes nach über einer Stunde mit Paranüssen und Kakifrüchten sowie der Beteuerung zurückgekehrt, bei letzteren handele es sich wirklich um Granatäpfel; das habe ihnen der Mann im Laden schließlich versichert.

Mark-Stefan Tietze

Bekanntmachung

Aus den üblichen »verlagstechnischen Gründen« muß mein für diesen Frühsommer geplanter Moderatgeber für Frauen, »Auf Ballerinas tanzt du nicht in mein Herz« (in der Programmvorschau vom letzten Jahr noch unter dem Titel »Du gehst, als trügst du Schwimmflossen« angekündigt), leider verschoben werden. Das Gute bzw. eigentlich Schlechte daran: Der Ratgeber wird auch in der nächsten Saison noch nicht veraltet sein.

Eduard Harfst

Workflow

Erkenntnis nach dem dritten Klopfen des Mitbewohners an meiner Zimmertür und folglich dem dritten hektischen Schließen des Browsers mit den einschlägigen Inhalten: Heimarbeit ist einfach nichts für mich.

Björn Boch

Schmutzige Wäsche waschen

Daß man nie unvorbereitet ein Fachgeschäft betreten sollte, wurde mir neulich mal wieder in einer kleinen Hamburger Textilreinigung klar:

»Guten Tag, diesen Anzug möchte ich gern waschen lassen.«

»Das geht nicht.«

»Wieso das denn nicht?«

»Weil man den nicht waschen kann.«

»Dann muß ich den wohl wegwerfen.«

»Nee, den müssen wir reinigen.«

»Ach so.«

Sven Sakowitz

Nebenwirkung

Ein Freund unterzog sich einer Leistenbruchoperation. Das Narkosemittel, so erklärte er hinterher, habe zwar eins a gewirkt, aber eine verblüffende Nebenwirkung aufgewiesen: Er habe sich quasi sofort und unsterblich in die Narkoseärztin verliebt. Um mit der Dame in Kontakt zu treten und ihr von seinen Gefühlen angemessene Mitteilung zu machen, verfaßte er einen kleinen Brief, in dem er nicht verhehlte, daß ihm so etwas wie mit ihr bisher noch nicht widerfahren sei. Nun mußte er nur noch den Stationsarzt als Überbringer gewinnen, und die Sache wäre geritzt. Der Chirurg lächelte vieldeutig und versprach prompte Übermittlung. Von der Ärztin hat der Rasende nie mehr etwas gehört. Heute ist er sicher, daß der Stationsarzt bereits die zuklappende Tür beim Verlassen des Zimmers dazu nutzte, das Zerknüllen des Briefpapiers in seiner Hand zu übertönen.

Christof Goddemeier

Frühherbst

Wenn man eine dreiunddreißig Jahre jüngere Freundin hat, wird man im Bekanntenkreis häufig mit der Bemerkung konfrontiert, man hätte jetzt wohl eine Midlife-Crisis. Ach, wenn sich bloß jede Lebenskrise so gut anfühlen würde!

Uwe Becker

Kleine Moralpredigt

Andernorts erfrieren Leute, und du sitzt unterm Sonnenschirm!

Askal Bosch

Entlarvt

Aufgrund unseres binationalen Hintergrundes werden wir oft gefragt, ob unsere Kinder zweisprachig erzogen werden. Mir graut jetzt schon vor dem Tag, an dem sich herausstellt, daß sie noch nicht mal erzogen sind.

Emily Wood

Lebenshilfe

Wer regelmäßig von dem unguten Gefühl heimgesucht wird, er sei irgendwie häßlich, unnütz und habe einen finsteren Charakter, und sich deshalb seinen Mitmenschen gegenüber minderwertig fühlt, dem sei eine ausgedehnte Reise mit dem Schönen-Wochenend-Ticket der Bahn empfohlen. Das ausgedehnte Betrachten der Mitreisenden spart zeitraubende, teure und peinliche Therapien.

Sebastian Hoenisch

Vertrackt

Neulich habe ich meinen Wecker aus Versehen nicht abgeschaltet, sondern gleichgeschaltet. Jetzt will er mir bis in den Tod folgen. Dabei wollte ich spätestens dann meine Ruhe haben.

Gregor Baszak

Zoomimese

Im Spätsommer 2008 mit der Liebsten in Dubrovnik. Schlechtes Wetter, das uns ins dortige »Haus des Meeres« treibt. Hinter Glas allerhand deprimierte Haifische, zwanghafte Schildkröten, nervöse Langusten. Beeindruckend einzig ein kleiner weißer Oktopus, der sich, wenn man ihn ärgert oder nur lange genug anstarrt, dunkelrot verfärbt – ausschließlich auf der rechten Körperhälfte aber! Mit der Liebsten übereingestimmt, wie cool das sei. Am Nachmittag bei Sonnenschein am Strand eingeschlafen, halb vom Sonnenschirm beschattet: Ergebnis optisch ähnlich, aber man fühlt sich nicht halb so cool wie vermutet.

Michael Ziegelwagner

Der kleine Trompeter

Eigentlich wollte ich Posaune lernen, aber meine Arme waren zu kurz.

Anna Leuschner

Gesundheit

Die Resultate meiner letzten ärztlichen Untersuchung waren bedenklich: Das Fiebermessen ergab einen Wert von zehn Kilometern, und nach einem Blick in die Ohren diagnostizierte meine Dreijährige messerscharf: »Teuer!«
Womit sie alle Qualifikationen für eine kompetente Gesundheitsministerin in der nächsten Regierung besäße. Kanzler Steinmeier muß nur noch über die Ablösesumme verhandeln.

Harald Mühlbeyer

Tweet

Weil Twitter gerade mal wieder nicht funktioniert, ich es aber unbedingt loswerden muß: Bin gerade aufgestanden und trinke Kaffee.

Mike Tarpataky

Ernüchternd

Wer an ein Gefühl namens Liebe glaubt und dieses in hitzigen Diskussionen gar als Gottesbeweis anführt, vergißt folgendes: Es handelt sich dabei nicht um ein unerklärlich-selbstzweckhaftes und somit supranaturales Phänomen, sondern schlicht und ergreifend um eine wichtige Ressource der Musikindustrie.

Dominik Mauer

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
06.08.2021 Erfurt, Kleine Synagoge Katharina Greve: »Antisemitismus für Anfänger«
08.08.2021 Hamburg, Zinnschmelze Ella Carina Werner
11.08.2021 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
15.08.2021 Hofheim am Taunus, Stadtmuseum »Unkraut vergeht nicht«