Vom Fachmann für Kenner | September 2009


Geheimnis

Neulich zusammen mit meiner Freundin im Online-Sexshop bestellt. Als ich das Gleitgel in den Warenkorb klicke, sagt sie: »Nee, da steht ja ›Anal‹ drauf. Nimm das normale, wenn das jemand sieht, was soll der denn denken.«

Das hätte sich dann ja hiermit wohl erledigt.

Christian Martin

Gut gegeben

Vor ein paar Tagen in der U-Bahn: Der Fahrer muß ein paar zu spät heraneilenden Mädchen, die sichtlich den bildungsferneren Schichten entstammen, die Türen vor der Nase schließen. Dies quittieren die Mädchen mit einem lauten: »Isch ficke dein Leben, du Hurensohn!« Über den Lautsprecher dann die formvollendete Entgegnung: »Tut mir leid, aber der Hurensohn hat einen Fahrplan.«

Lukas Jacobs

Gewiß profitabel

Gestern nach dem Aufstehen habe ich mir vorgenommen, ein Internetportal für Menschen ab 40 zu eröffnen. Ich nenne es Knitter.

Maximilian Dittrich

Dating 2.0

Bei vielen jungen Menschen ist es zu einer Selbstverständlichkeit geworden, potentielle Sexualpartner vor dem ersten Treffen zu googeln, um herauszufinden, mit wem sie es da eigentlich zu tun haben. Das klingt erst mal vernünftig, aber man sollte sich nicht zu sehr darauf verlassen: Nicht jeder, der obskure Freunde, perverse Hobbys und ein Vorstrafenregister von hier bis Hamburg-Harburg hat, ist automatisch ein cooler Typ.

Cornelia Röser

Böse Vorahnung

Sollte ich mir Sorgen machen, weil der Bestatter in unserer Nachbarschaft sagte, er habe die Bücher fürs ganze Jahr schon voll?

Sebastian Fehlker

Spargelfeldforschung

Die Menschheit läßt sich bekanntlich in zwei Gruppen einteilen, was die Verdauung und die olfaktorischen Auswirkungen nach dem Verzehr von Spargel betrifft: Bei der einen riecht der Urin hinterher stechend nach Spargel, bei der anderen nicht. Meine Feldforschung in diesem Frühsommer hat ergeben, daß es daneben einen dritten Typus gibt, bei dem der Urin stechend nach Spargel riecht, obwohl vorher überhaupt keiner gegessen wurde.

Thorsten Mausehund

Nach langem Überlegen herausgefunden

Das beste Alter, um mit Heroin anzufangen, dürfte ungefähr um die 80 liegen. Problem jedoch: Rollvenen.

Tim Wolff

Überprüfte Redewendung

Bei einem Streit mit meiner Freundin habe ich herausgefunden, was diese oft zitierten »Waffen einer Frau« sind: Es sind Besen und Kehrwisch.

Jonas Haas

Instant

Wenn man sich zuerst am Wasserdampf verbrüht, sich dann beim Öffnen der Verpackung in den Finger sticht, anschließend die heiße Schüssel auf den Küchenboden fallen läßt und letztlich einen Pizzadienst anruft, während man die Küche wischt, dauert die Zubereitung einer 5-Minuten-Terrine eine satte Stunde.

Ben Kramer

Alle Wetter

Wir hatten dieses Jahr keinen Sommer, wir hatten einen April auf sehr hohem Niveau.

Beppo Pohlmann

Neues aus der Linguistik

Kürzlich konnte ich mich bei guten Freunden praktischen Studien zum frühkindlichen Spracherwerb und Denkvermögen hingeben. Es ist ganz erstaunlich, welch komplexe Zusammenhänge der menschlichen Existenz die Kleinen zu erfassen in der Lage sind, selbst wenn sich ihr sprachlicher Output noch rein auf die Kosenamen für Mutter und Vater beschränkt. Sagte der kleine Hosenscheißer beim Anblick einer Bierflasche doch so spontan wie treffend: »Papa!«

Andreas Volz

Zusammengedacht

Gestern habe ich mein neuestes Steckenpferd gefunden: Erkenntnisse im Stil von mehr als einem prominenten Denker zu formulieren. Wie meinen? Nun, steckt zum Beispiel im heute morgen mir durch den Kopf gerauschten kritischen Bonmot »Früher verhängte man bei unbilligem Benehmen der Kinder Stubenarrest – heute ist es andersrum: da schickt man die medial süchtigen Blagen zur Strafe nach draußen« nicht ebensoviel Hermann L. Gremliza wie Ursula von der Leyen? Oder ist das doch nur Supernanny meets Eckart von Hirschhausen? Ich bin nicht sicher. Entscheiden Sie doch bitte! Ich arbeite derweil ehrgeizig am Fusionssatz Peter Fox/Elfriede Jelinek weiter – auch nicht gerade einfach.

Gereon Klug

Familienkrach

Schwierig zu sagen, ob es daran lag, daß wir uns bei der Namensgebung für unseren Sohn vor etlichen Jahren nicht nur gegen »Jean-Baptiste«, sondern auch schweren Herzens gegen »Jean-Batteur« und »Jean-Bassiste« entschieden hatten; der Sprößling griff jedenfalls inzwischen, wie schon ehedem der Vater, zur Gitarre, und es fehlt in der Familienband also leider immer noch ein Schlagzeuger und ein Bassist.

Gudrun Bauer

Mogelpackung

Aus meinem »PLUS« ist über Nacht ein »netto« geworden. Aber obwohl der »PLUS« jetzt »netto« heißt, mußte ich für alle gekauften Produkte an der Kasse Mehrwertsteuer entrichten. Wie früher!

Nils Heinrich

Verblühtes Glück

Im Nachgang zur unlängst beendeten Beziehung mit einem Floristen: Das schönste am Blümchensex war der florale Orgasmus.

Tanja Schmidt

Zum Augenverdrehen

Männer seien doch wirklich nutzlose Geschöpfe, sagt die eine Studentin zur anderen im Zugabteil. Sie habe in der vergangenen Woche ein jüdisches Rezept nachkochen wollen und zur Forelle deshalb noch Pecannüsse und Granatäpfel gebraucht. Die losgeschickten Jungs seien indes nach über einer Stunde mit Paranüssen und Kakifrüchten sowie der Beteuerung zurückgekehrt, bei letzteren handele es sich wirklich um Granatäpfel; das habe ihnen der Mann im Laden schließlich versichert.

Mark-Stefan Tietze

Bekanntmachung

Aus den üblichen »verlagstechnischen Gründen« muß mein für diesen Frühsommer geplanter Moderatgeber für Frauen, »Auf Ballerinas tanzt du nicht in mein Herz« (in der Programmvorschau vom letzten Jahr noch unter dem Titel »Du gehst, als trügst du Schwimmflossen« angekündigt), leider verschoben werden. Das Gute bzw. eigentlich Schlechte daran: Der Ratgeber wird auch in der nächsten Saison noch nicht veraltet sein.

Eduard Harfst

Workflow

Erkenntnis nach dem dritten Klopfen des Mitbewohners an meiner Zimmertür und folglich dem dritten hektischen Schließen des Browsers mit den einschlägigen Inhalten: Heimarbeit ist einfach nichts für mich.

Björn Boch

Schmutzige Wäsche waschen

Daß man nie unvorbereitet ein Fachgeschäft betreten sollte, wurde mir neulich mal wieder in einer kleinen Hamburger Textilreinigung klar:

»Guten Tag, diesen Anzug möchte ich gern waschen lassen.«

»Das geht nicht.«

»Wieso das denn nicht?«

»Weil man den nicht waschen kann.«

»Dann muß ich den wohl wegwerfen.«

»Nee, den müssen wir reinigen.«

»Ach so.«

Sven Sakowitz

Nebenwirkung

Ein Freund unterzog sich einer Leistenbruchoperation. Das Narkosemittel, so erklärte er hinterher, habe zwar eins a gewirkt, aber eine verblüffende Nebenwirkung aufgewiesen: Er habe sich quasi sofort und unsterblich in die Narkoseärztin verliebt. Um mit der Dame in Kontakt zu treten und ihr von seinen Gefühlen angemessene Mitteilung zu machen, verfaßte er einen kleinen Brief, in dem er nicht verhehlte, daß ihm so etwas wie mit ihr bisher noch nicht widerfahren sei. Nun mußte er nur noch den Stationsarzt als Überbringer gewinnen, und die Sache wäre geritzt. Der Chirurg lächelte vieldeutig und versprach prompte Übermittlung. Von der Ärztin hat der Rasende nie mehr etwas gehört. Heute ist er sicher, daß der Stationsarzt bereits die zuklappende Tür beim Verlassen des Zimmers dazu nutzte, das Zerknüllen des Briefpapiers in seiner Hand zu übertönen.

Christof Goddemeier

Frühherbst

Wenn man eine dreiunddreißig Jahre jüngere Freundin hat, wird man im Bekanntenkreis häufig mit der Bemerkung konfrontiert, man hätte jetzt wohl eine Midlife-Crisis. Ach, wenn sich bloß jede Lebenskrise so gut anfühlen würde!

Uwe Becker

Kleine Moralpredigt

Andernorts erfrieren Leute, und du sitzt unterm Sonnenschirm!

Askal Bosch

Entlarvt

Aufgrund unseres binationalen Hintergrundes werden wir oft gefragt, ob unsere Kinder zweisprachig erzogen werden. Mir graut jetzt schon vor dem Tag, an dem sich herausstellt, daß sie noch nicht mal erzogen sind.

Emily Wood

Lebenshilfe

Wer regelmäßig von dem unguten Gefühl heimgesucht wird, er sei irgendwie häßlich, unnütz und habe einen finsteren Charakter, und sich deshalb seinen Mitmenschen gegenüber minderwertig fühlt, dem sei eine ausgedehnte Reise mit dem Schönen-Wochenend-Ticket der Bahn empfohlen. Das ausgedehnte Betrachten der Mitreisenden spart zeitraubende, teure und peinliche Therapien.

Sebastian Hoenisch

Vertrackt

Neulich habe ich meinen Wecker aus Versehen nicht abgeschaltet, sondern gleichgeschaltet. Jetzt will er mir bis in den Tod folgen. Dabei wollte ich spätestens dann meine Ruhe haben.

Gregor Baszak

Zoomimese

Im Spätsommer 2008 mit der Liebsten in Dubrovnik. Schlechtes Wetter, das uns ins dortige »Haus des Meeres« treibt. Hinter Glas allerhand deprimierte Haifische, zwanghafte Schildkröten, nervöse Langusten. Beeindruckend einzig ein kleiner weißer Oktopus, der sich, wenn man ihn ärgert oder nur lange genug anstarrt, dunkelrot verfärbt – ausschließlich auf der rechten Körperhälfte aber! Mit der Liebsten übereingestimmt, wie cool das sei. Am Nachmittag bei Sonnenschein am Strand eingeschlafen, halb vom Sonnenschirm beschattet: Ergebnis optisch ähnlich, aber man fühlt sich nicht halb so cool wie vermutet.

Michael Ziegelwagner

Der kleine Trompeter

Eigentlich wollte ich Posaune lernen, aber meine Arme waren zu kurz.

Anna Leuschner

Gesundheit

Die Resultate meiner letzten ärztlichen Untersuchung waren bedenklich: Das Fiebermessen ergab einen Wert von zehn Kilometern, und nach einem Blick in die Ohren diagnostizierte meine Dreijährige messerscharf: »Teuer!«
Womit sie alle Qualifikationen für eine kompetente Gesundheitsministerin in der nächsten Regierung besäße. Kanzler Steinmeier muß nur noch über die Ablösesumme verhandeln.

Harald Mühlbeyer

Tweet

Weil Twitter gerade mal wieder nicht funktioniert, ich es aber unbedingt loswerden muß: Bin gerade aufgestanden und trinke Kaffee.

Mike Tarpataky

Ernüchternd

Wer an ein Gefühl namens Liebe glaubt und dieses in hitzigen Diskussionen gar als Gottesbeweis anführt, vergißt folgendes: Es handelt sich dabei nicht um ein unerklärlich-selbstzweckhaftes und somit supranaturales Phänomen, sondern schlicht und ergreifend um eine wichtige Ressource der Musikindustrie.

Dominik Mauer

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Otto Schenk! Otto Schenk!

Als 91jähriges Urgestein der deutschsprachigen Theaterlandschaft plauderten Sie in der TV-Sendung »Willkommen Österreich« über Ihre Tierliebe im Allgemeinen und zu Papageien im Besonderen. Einem von Ihnen so genannten »Leihpapagei« wollen Sie den Satz »Heut red’ i nix« beigebracht haben. Und wie nebenbei konstatierten Sie: »Nicht sprechende Papageien sind für mich keine Papageien.«

Aber aber, Herr Schenk, gehen Sie doch nicht so hart ins Gericht mit unseren kunterbunt gefiederten Freunden. Selbst der beredteste aller Papageien ist von Zeit zu Zeit unpässlich oder schlecht aufgelegt oder womöglich im Alter taub geworden. Denken Sie bitte noch mal darüber nach!

Will ’nen Keks: Titanic

 Roland Tichy, alter Einblicker!

Auch in zweiter Instanz haben Sie Ihre Klage gegen Claudia Roth verloren, die Ihnen zugeschrieben hatte, dass Ihr »Geschäftsmodell«, das in der Herausgabe des rechten Blogs »Tichys Einblick« besteht, »auf Hetze und Falschbehauptungen beruht«, was Sie als falsche Tatsachenbehauptung gewertet und untersagt wissen wollten.

Und ob Sie es glauben oder nicht, Tichy: Wir können Ihren Ärger verstehen. Wozu macht man sich schließlich die ganze Mühe? Weshalb wir also gegen Roths dreiste Ehrabschneiderei ein für alle Mal klarstellen wollen: Selbstverständlich beruht Ihr Geschäftsmodell nicht nur auf Hetze und Falschbehauptungen, sondern mindestens ebenso sehr auf Dummheit, Infamie, bewussten Lügen, Perfidie, Täuschung und nicht zu vergessen einem ordentlichen Schuss Narzissmus.

Mit ganz tiefem Einblick: Titanic

 »Spiegel«!

»Schwimmen im Freibad ist wie ein Besuch bei McDonald’s«, heißt es im Teaser einer Deiner Artikel. Weil man nie hundertprozentig weiß, ob nicht vielleicht irgendwo jemand reingespuckt hat, aber zumindest auf die Pommes immer Verlass ist?

Fragen Deine Freunde in Fett schwimmender Nahrungsmittel aus der Redaktion von Titanic

 Huhu, Frank Thelen!

Huhu, Frank Thelen!

Sie sind ein teiggesichtiger deutscher Unternehmer, Investor bei der strunzdummen Show »Höhle der Löwen« und außerdem noch Autor von Büchern, in denen ehrlich das Allerdämlichste steht, was man aus eh schon schwachsinnigen Wörtern wie »Mindset« im Jahr 2020 noch machen kann. Ihr neustes Schundwerk heißt »10xDNA«, und darin erklären Sie u.a., dass bald Flugtaxis durch unsere Städte sausen werden. Aber das wissen Sie ja alles selbst!

Warum wir Ihnen schreiben? Weil Sie der behämmerten Münchner »Abendzeitung« im Interview steckten, dass ein Start-up aus Ihrem »Portfolio« sich das »retronasale Riechen zunutze gemacht« habe und daher naturgemäß eine Flasche entwickeln musste, aus »der man pures Wasser trinkt und dennoch Geschmack über Geruch wahrnimmt«. Das habe es »bislang so noch nicht gegeben«.

Und hier möchten wir entschieden widersprechen! In unserer Gestaltungsabteilung sitzt nämlich ein Herr namens Thomas Hintner, und dieser hat das retronasale Riechen schon vor vielen Jahren so weit auf die Spitze getrieben, dass er herbes Pilsbier trinken kann – und dabei nichts als Wasser schmeckt. Dafür braucht er nicht mal Flaschen wie Sie! Und wenn Ihnen, Esel Thelen, dieser Brief zu frech ist, dann schickt Kollege Hintner Ihrem idiotischen Start-up eine Patentklage.

Gluck, gluck! Titanic

 Entlarvend, lieber Kapitalismus,

ist ausgerechnet die Arte-Doku »An den Ufern des Nil: Zwischen Assuan und Luxor«. Darin erklärt der Sprecher mit gewohnt sonorer Stimme: »Die losgesprengten Felsbrocken werden zum Nil geschleppt und auf Frachtkähne verladen. Eine Szene wie vor Jahrtausenden. Heute schultern keine Fronsklaven die zentnerschwere Last für die Tempel der Pharaonen. Die Männer arbeiten freiwillig und schuften für einen kargen Lohn.«

Einfach toll, was Du, Kapitalismus, in 4000 Jahren so geschafft hast. Nächste Revision dann in weiteren 4000 Jahren, vielleicht sogar zum Mindestlohn?

Glaubt aber eher nicht: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Genusspunkte

Dass Umlautzeichen appetitanregend wirken können, wird einem so richtig bewusst, wenn man beim Lesen einer Speisekarte zum ersten Mal mit »Raucherlachs« konfrontiert wird.

Julia Mateus

 Revolte

Schon seit Jahrtausenden lassen sich die Bienen vom Menschen nach Strich und Faden ausbeuten und hinters Licht führen. Wilde Instinkte und Resistenz gegen Milben und Krankheiten wurden zugunsten von Zahmheit und ungesundem Fleiß weggezüchtet, hochwertiger Honig wurde immer wieder entwendet, im Tausch gegen billige Glukoselösung. Doch damit ist jetzt Schluss. Widerstand regt sich in den Bienenstöcken, zumindest bei meiner Nachbarin, deren Bienen dazu übergegangen sind, den Honig lieber gleich zu verputzen und die Waben mit dem lauen Zuckerwasser vollzupumpen.

Miriam Wurster

 Ohne Worte

Man kann das Wesen eines Menschen ja in vielem erkennen. Zum Beispiel darin, wie er über seine Badezimmertürschwelle stolpert. Oder darin, wie er ein Glas Wasser fallen lässt. Vielleicht auch darin, wie er auf sein Bett springt und wie er sich abrollt, wenn er hinunterfällt. Aber was für ein Wesen hat einer, frage ich mich, der, wie mein neuer Nachbar, all dies im selben Moment tut?

Teja Fischer

 Schlechter Werbeslogan

Mit Sagrotan läuft Sack rot an

Elias Hauck

 Metaphysik

Wahre Physiker sterben nicht, es reorganisieren sich nur ihre Teilchen.

Jürgen Miedl

Vermischtes

Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 07.07.:

    Hans Zippert schreibt in der FAZ über 80 Jahre Ringo Starr.

  • 03.07.:

    Das Online-Magazin Bookster unterhält sich mit Pit Knorr über sein Alter Ego "Opa Corona".

     

  • 23.06.:

    Stefan Gärtner schreibt in der "Jungen Welt" über den Film "Übers Reck", der Clemens Meyers Rede zu den ausgefallenen Ruhrfestspielen 2020 zeigt. 

  • 15.06.:

    Christian Y. Schmidt erinnert im "Neuen Deutschland" an den Verleger und Autor Jörg Schröder.

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

Titanic unterwegs
15.07.2020 Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus Oliver Maria Schmitt, Michael Sowa u.a.
17.07.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella, Gartenlesung
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.07.2020 Leipzig, Werk 2 Martin Sonneborn