Vom Fachmann für Kenner | Juni 2009


Gegen Warzen

Warzen kriegt man tatsächlich durch Besprechen weg. Am effektivsten ist es, so nah wie möglich ranzugehen und sie dann frei heraus anzubrüllen. Jedenfalls ist die ältere Frau gestern im Bus sofort aufgestanden und hat mir ihren Platz überlassen.

Thorsten Mausehund

Kleinanzeige

In Ermangelung eines Textes, in welchen ich ihn sinnvoll einbauen könnte, melde ich hiermit die Urheberschaft für folgenden Aphorismus an: Das Gedächtnis ist ein Minenfeld in einem vergessenen Krieg und die Erinnerung ein spielendes Kind darauf.

Volker Surmann

Tip für Gourmets

Husten- und Bronchialtee ist genießbarer, ja, er schmeckt sogar fast interessant, wenn man eine Zigarette dazu raucht.

Tina Wirtz

Appell an den Instinkt

Eine junge Dame im heiratsfähigen Alter, die beim Aussteigen aus dem Taxi den Inhalt ihres Geldbeutels auf die Straße leert, kurz danach auf der Treppe zur Bahnhofshalle, ohne es überhaupt zu bemerken, mit dem Rucksack eine alte Frau von den Beinen holt, sich dann im Zug auf Anhieb auf ihre Sonnenbrille setzt und schließlich im Großraumabteil für jeden hörbar am Handtelefon fragt: »Braucht man für die USA eigentlich einen Reisepaß?« – nur schwer kann ich mir vorstellen, wie man effektiver Reklame für sich machen könnte.

Theobald Fuchs

Survival-Training

Die einzige Chance, einen TUI-Cluburlaub zu überleben: das »Bitte nicht stören!«- Türklinkenschild mit einer Kordel um den Hals hängen.

Dirk Warnke

Nick und ich

Der »Tennisguru« Nick Bollettieri, der zehn Weltranglisten-Erste gedrillt hat, ist 77 Jahre alt, schläft vier Stunden pro Nacht, startet den Tag um 4.15 Uhr mit 50 Sit-Ups und 30 Seitbeugen, geht dann eine Stunde ins Fitneßstudio und steht bis 19 Uhr auf dem Tennisplatz. Wenn es das Wetter erlaubt, entledigt er sich seiner Oberbekleidung, denn er weiß zu berichten: »Ich habe den Body eines Dreißigjährigen.«

Ich bin 31, beginne den Tag nach zehn Stunden Schlaf um 11 Uhr mit Fettzuckergebäck, gehe dann zu Kaffee und Mittagspause über und lebe überhaupt das Leben eines Rentners. Als ich vor Jahren das einzige Tennisturnier meines Lebens besuchte, habe ich, wenn ich mich richtig erinnere, mit Nick kurz am gleichen Tisch gestanden, eine Zigarette geraucht und bei dieser Gelegenheit gleichzeitig mit ihm einen magischen Kristallaschenbecher berührt und die Lebenskräfte getauscht. Eine mögliche Erklärung? Ich denke nicht.

Tim Wolff

Und übrigens

Das lästige Putzen der Zimmerfenster, das man drei Jahre vor sich hergeschoben hat, kann man sich durchaus sparen, wenn man einfach darauf wartet, daß der Vermieter die in diesem Jahr in Kraft getretenen Umweltschutzverordnungen mit ihren Subventions- und Steuerspareffekten befolgt und die alten Fenster durch dreifachverglaste Super-Klimaschutz-Fenster ersetzt, die in puncto Lichtdurchlässigkeit frischgeputzte sogar schlagen dürften!

Mark-Stefan Tietze

Gleitzeit

Nach langen Wintermonaten im kühlen Trainingsraum nun erstmals wieder Open-Air-Tai-Chi im Park: Die Unebenheiten der Wiese sind manchmal fies, aber gerade die Drehungen gehen auf der Entenscheiße einfach prima.

Martin Quetsche

Alltagsfetisch

Nasenhaare ausreißen ist der SM des kleinen Mannes.

Andreas Schriewer

Die Handys der anderen

Früher, als der Besitz eines Mobiltelefons für mich neu und ungewohnt war, passierte es häufig, daß ich mein Handy klingeln zu hören glaubte, obwohl es das Gerät eines anderen Menschen war, das die Laute von sich gab. Heute bin ich reifer, vielleicht auch abgestumpfter, und höre oft gar nicht mehr, wenn mein Handy klingelt. Man rufe mich dann besser auf dem Gerät eines Menschen an, der gerade in meiner Nähe ist.

Nils Heinrich

Psychos

»Oh, du studierst Psychologie – äh, dann muß ich jetzt wohl aufpassen, was ich sage, sonst analysierst du mich bestimmt!« So oder ähnlich lautet eine der leidigen Standardreaktionen auf mein Bekenntnis zum Psychologiestudium. Ich pflege in solchen Fällen beschwichtigend abzuwinken, verweise jovial auf überkommene Vorurteile und schreibe anschließend zu Hause in aller Ruhe das kleine rote »pp« in die Akte, das für »paranoide Persönlichkeitsstörung« steht.

Moritz Borchers

Kulturfolger

Ziehen Sie doch mal in eine Wohnung mit frisch verlegtem, blitzblank gewienertem Laminat und schauen, nachdem alle Kisten abgestellt sind, auf die Uhr. Nach zwanzig Minuten sind sie überall: Wollmäuse.

Thomas Tonn

Expressis verbis

Beim Reality-Fernsehen wundert man sich ja eigentlich über fast nichts mehr. Als aber neulich bei der Super Nanny eine Prekariatsmutter ihren Halbwüchsigen als »Hurensohn« beschimpfte, war ich doch beeindruckt.

Thomas Kiesbuy

Die Krise in den Seelen

Beim Warten auf die Montage meiner Sommerreifen durfte ich im Autohaus folgendem Wortwechsel zuhören:

Kunde: »Ich habe gemerkt, daß mein Wagen auf der Autobahn in letzter Zeit nicht mehr die volle Leistung bringt.«

Servicemitarbeiter (mit resigniertem Blick): »Tja, da werden wir uns wohl alle dran gewöhnen müssen, daß heutzutage alles ein bißchen weniger wird.«

Jan Sallawitz

Phantasie an die Macht!

Um Alltagstrott zu vermeiden, spreche ich den Wirt meiner Stammkneipe jeden Abend mit einem anderen Namen an.

Manuela Kaindl

Gebührenerhebung

Daß ihre beste Freundin eigentlich kriminell sei, resigniert die Großmutter, habe sie schon immer vermutet. Als diese Freundin ihr auch noch erzählt habe, daß sie schon jahrelang einen Fernseher besitze, ohne Gebühren zu zahlen, habe sie versucht, ihr aus der Kriminalität zu helfen, und ein Anmeldeformular für die Gebühren ausgefüllt. Sie habe das Formular natürlich auch mit dem Namen ihrer Freundin unterschrieben und korrekt abgegeben. Daß ihr das jetzt als Urkundenfälschung angelastet werde, ließe sie am ganzen Rechtssystem zweifeln. Plötzlich stehe sie als die Kriminelle da. Die Welt, meint die Großmutter, sei schon sehr aus den Fugen.

Ludger Fischer

Versuch zum Dialog der Kulturen (6)

Im Café.

A: Hast du mal kurz einen Stift für mich?

B: Nein, tut mir leid. Aber ich kann dir meinen Laptop leihen.

Dialog gescheitert.

Heiko Werning

Zweiter Frühling

Seit ich mich wieder in Ausbildung befinde, weiß ich, daß Geschichte sich als Farce wiederholt: Ich bin psychisch labil, neige zu unmotivierten Wutanfällen, nehme Drogen (Tegernseer Hell), und mein Körper verändert sich (ich werde fett). Wer sich also noch einmal wie ein pubertierender 15jähriger fühlen möchte, sollte Lehrer werden.

Tibor Rácskai

Schade drum

Wenn sich Ferdinand Porsche und Wernher von Braun damals zusammengetan hätten, könnten Autos heute fliegen.

Harald Mühlbeyer

Aphrodisiakum

Ein Bekannter, äußerlich unscheinbar, erwarb in einem Antiquariat eine Sammlung erotischer Gedichte, die einst unter dem Titel »Komm. Zieh Dich aus!« im Haffmans-Verlag erschienen war. Mit dem Buch unterm Arm trollte er sich zur schönsten Bäckerin der Stadt. Manche sagten, sie sei zweiunddreißig, und genauso sah sie aus: hinreißend, dabei Französin und, wie’s schien, ungebunden! Als er sich mit zwei duftenden Hörnchen verabschiedete, flötete sie mit süßestem Akzent: »Da ’abben Sie abberein schönes Buch.« Er kann es selber noch kaum fassen; aber inzwischen frühstücken die beiden regelmäßig zusammen.

Christof Goddemeier

Diät für Anfängerinnen

24 Stunden am Tag darauf zu achten, was ich esse und was nicht, wird mir nach spätestens zwei Wochen zu anstrengend. Aber dafür schaffe ich es immerhin schon seit vier Monaten, mich jeden Morgen so auf meine elektronische Waage zu stellen, daß sie stets ein halbes Kilogramm weniger anzeigt.

Ronja Ruppel

Erkenntnis

Wenn ich beim Pokern häufiger mal auf Typen wie mich treffen würde, wäre ich ein gemachter Mann.

Christian Martin

Angst

Vom multikulturellen Familientreff im benachbarten Hinterhof dringen die Klänge munterer Kinderspiele an mein Ohr. Bei »Wer hat Angst vor der schwarzen Frau« und schließlich »Wer hat Angst vor der Frau mit dem schwarzen Mann« frage ich mich allerdings dann doch, ob hier wirklich Kinder für eine bessere, vorurteilsfreie Welt großgezogen werden.

Peter Mendelsohn

Freund und Helfer

Fürs Studium las ich im Zugabteil ein bißchen in der Zeitschrift Foreign Policies of Northern Europe. Daraufhin verabschiedete sich die Frau, die mir gegenübersaß, mit den Worten »Da Sie offensichtlich bei der Polizei arbeiten, kann ich meine Tasche ja ruhig bei Ihnen lassen« auf die Toilette. Bleibt nur zu hoffen, daß sie nicht zu den Bahnkunden gehört, die sich über das schlechte Englisch der Zugführer-Durchsagen lustig machen.

Lukas Jacobs

Harmonie in Moll

Warum müssen wir eigentlich klassische Musiker, die unsere engen Fußgängerzonen blockieren, immer toll, respektabel, zumindest aber drollig finden? Wenn wir Fußgänger während der Probe ungefragt durch ihren Orchestergraben flanieren, werden wir von denen doch auch doof angekuckt!

Markus Hennig

Tip für den Haushalt

Eßbesteck veredelt man am einfachsten, indem man mit etwas Edelstahl-Politur und der rauhen Seite eines Spülschwamms die Aufschrift »IKEA Made in China« entfernt.

Bodil Schwerer

Schnapskind

Neuerdings wache ich morgens häufig exakt um 12.12 Uhr, 13.13 Uhr oder 14.14 Uhr auf. Es fällt mir daher schon schwer zu glauben, daß meine Mutter während der Schwangerschaft mit dem Trinken pausiert haben soll.

Sascha Dornhöfer

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 So nicht, bumsfidele »Bild«!

Hast wohl gedacht, Du könntest uns mit der Schlagzeile »So verdoppeln und verdreifachen Sie Ihr Kindergeld!« hinter Deine Paywall locken, was? Von wegen! Den Trick kennen wir schon, dauert etwa neun beziehungsweise achtzehn Monate!

Kindsköpfig: Titanic

 Als Sie, Friedrich Merz,

Als Sie, Friedrich Merz,

jetzt von der Online-»Bild« in Riesenlettern zitiert wurden mit »Ich lasse mich nicht ZERMÜRBEN«, war unser erster Gedanke: Wie passend – Sie gehen uns schon seit langem gehörig auf den KEKS.

Heute mal kurz und knackig: Titanic

 Fertiggerichte!

Die Info, dass Ihr zu schlechten Blutwerten, Übergewicht, Heißhunger etc. pp. führt, ist ja schon so alt wie die in Euch verkochten Zutaten. Aber was Rtl.de jetzt zu berichten wusste, schlug uns trotzdem auf den Magen: »Eine neue Studie von Wissenschaftlern der spanischen Universität von Navarra gibt deutliche Hinweise darauf, dass uns der regelmäßige Verzehr von Fertiggerichten schneller alt werden lässt.«

Das also auch noch? Man muss schon zugeben: Ihr lasst in puncto negative Auswirkungen nichts anbrennen. Und da wurde uns endlich klar, warum Ihr Euch in Wahrheit »Fertiggerichte« nennt: Weil Ihr uns komplett fertigmacht!

Ist fertig mit Euch: Titanic

 Aufgewacht, Frank-Walter Steinmeier!

Spitznamen aus früheren Zeiten hat nun wirklich jeder. »Mecki« alias Kurt Beck oder »Alec Baldwin« für Klaus Wowereit sind durchaus plausibel, und selbst »Acker« aka Gerhard Schröder können wir irgendwie herleiten. Aber jetzt mussten wir auf Wikipedia lesen, dass Ihre Jugendfreunde Sie einst »Prickel« benamsten, und kommen aus dem Grübeln seither nicht mehr heraus: War es, weil Sie Leckermäulchen gern das beliebte BRD-Brausepulver »Prickel Pit« naschten oder nonstop die süßesten Schaumweine wegschädelten in der endlosen Einsamkeit des Lipperlands?

Hat der Uzname vielleicht eine geheime plattdeutsche Bedeutung, so in Richtung Ödling, Schnarchsack, Statist? Oder lag es vielmehr an Ihrer ehemals erotischen Ausstrahlung oder Ihren nervenzerfetzenden Wortbeiträgen, und sei’s im Lateinunterricht? Ja, handelt es sich gar um ein kryptisches Kofferwort, z.B. aus Prügelknabe und Pickel, oder am Ende schlicht und ergreifend um allergehässigste juvenile Ironie?

Übersprudelnde Grüße Titanic

 Irgendwie schade, Almut Patt,

CDU-Kandidatin zur OB-Wahl in Chemnitz, dass Sie gegen Herausforderer Schulze von der SPD direkt verloren haben. Wir hätten uns ja so was wie ein Unentschieden gewünscht, ein Remis quasi, eine Stichwahl, so etwas in der Art. Letztlich sind wir aber doch froh, denn schließlich haben Sie verloren.

Schach und Matt: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Naturgesetz

In gewissen Abständen gibt es ein großes Bambussterben, alle Bambusse gehen zur gleichen Zeit ein, denn sie stammen aus der gleichen Züchtung. Bei Kugelschreibern ist es ähnlich, wenn einer leer ist, sind spätestens am nächsten Tag auch alle anderen leer.

Miriam Wurster

 Hiermit erkläre ich der Bundeswehr den Krieg

Bei den vielen rechtsextremen Netzwerken der Bundeswehr konnte ich ja noch ein Auge zudrücken, aber nach den jüngsten Entwicklungen ist der Laden bei mir echt unten durch: Ich war extra früher aufgestanden, um mir vor Reisebeginn beim einzigen Verkaufsstand im Bahnhof Hof noch ein schönes Schokocroissant zum Frühstück zu kaufen, da informierte mich eine uniformierte Soldatin: »Die machen erst um acht auf.« Also begab ich mich traurig und hungrig in meinen Zug, der schon um 7:57 Uhr loszuckeln sollte. Fünf Minuten vor Abfahrt stieg dann ebenjene Soldatin mit drei dampfend-warmen Backwarentüten und einem herrlich duftenden Kaffee aus dem besagten Geschäft zu.

Cornelius W.M. Oettle

 Einerseits, andererseits

Einerseits: Ich bin der Größte, die Steuer ist endlich abgeschickt! Andererseits: Wehe, jetzt geht die Welt unter und ich Trottel hab noch die Steuer gemacht!

Felix Scharlau

 Geschäftsidee zu verschenken

Erfolgreiche Kriminelle müssen bekanntlich mit der Zeit gehen. Ich schlage daher folgendes Konzept vor: Über Zwischenmietportale, möglichst unter falscher Identität, immer wieder Wohnungen in größeren Städten anmieten, diese dann aber ausschließlich dafür nutzen, im großen Stil gegen Geld E-Scooter aufzuladen (»juicen«). Und wenn dann die Jahresendabrechnung des Stromanbieters kommt, sind die E-Juicer-Mietnomaden natürlich längst mir ihren Rollern über alle Berge gesaust. Ja, was macht ihr dann, Airbnb-Abzock-Vermieter?

Julia Mateus

 Spiritueller Austausch

Vom Kloster Andechs ist zu lesen, dass es sich »speziell auf ausgebrannte Manager spezialisiert, die zurück zu sich selbst finden möchten«. Toll wäre natürlich, wenn im Gegenzug unausgebrannte Mönche an die Börse geschickt würden!

Elias Hauck

Vermischtes

Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!
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Das schreiben die anderen

  • 23.11.:

    Die "Aachener Zeitung" rezensiert Ella Carina Werners Geschichtenband.

  • 13.11.:

    Leo Riegel spricht mit dem Kulturjournal des NDR über Auswirkungen auf die Arbeit von Karikaturisten in Anbetracht der Gewalt gegenüber "Charlie Hebdo".

  • 11.11.:

    Fabian Lichter berichtet in der Taz über den Musiklehrermangel an deutschen Grundschulen.

  • 09.11.:

    Im Arte-Format "Twist" äußert sich u.a. TITANIC-Chefredakteur Moritz Hürtgen zur ewig attraktiven Frage "Wie frei ist die Kunst?"

  • 31.10.:

    Der Deutsche Literaturfonds lässt den von ihm eh schon fett geförderten Thomas Gsella jetzt auch noch einige seiner Coronagedichte vorlesen.

Titanic unterwegs
10.12.2020 Zürich, Kosmos Max Goldt
24.01.2021 Amberg, Luftmuseum »Luft? – Sehr witzig! Eine Cartoonschau«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hauck & Bauer: »Cartoons«