Vom Fachmann für Kenner | Februar 2009


Finanzkrise

Kürzlich träumte ich wirr und unruhig, wälzte mich hin und her; ein Traum, wie er sein sollte, unzusammenhängend und chaotisch. Sorge bereitete mir allerdings das letzte Bild, das mir von diesem Traum im Gedächtnis blieb, nämlich daß jemand mit dem Hut rumging und für den Traum sammelte.

Volker Surmann

Interaktion

Warum baut eigentlich niemand eine Kontaktbörse mit Web 2.0-Features? Ich vermisse wertvolle Informationen wie: »Nutzer, die mit ›Nagel23cm‹ im Bett waren, waren auch im Bett mit: ›Kdiekmann‹, ›Muttis_Horsti‹, ›WhitneyWetterau‹« oder aber »Andere Nutzer pimpern gerade: ›Die grobe Mettwurst‹, ›TSG‹, ›KateWinslet18‹«.

Bitte umgehend implementieren!

Mike Tarpataky

Partymomente

Auf jeder Party gibt es diesen Angetrunkenen, der versucht, Anschluß zu finden und sich in die Gespräche der anderen Partygäste einzuklinken, aber wegen seines fortgeschrittenen Alkoholisierungsgrades von allen links liegen gelassen wird. Frustriert besäuft er sich daraufhin noch mehr, fängt schließlich an herumzupöbeln und oft sogar die weiblichen Gäste zu begrabschen. Spätestens dann tritt der Gastgeber, meistens begleitet von ein oder zwei kräftigen Helfern, in Aktion und schmeißt mich raus.

Thorsten Mausehund

Unentschieden

Im Bus bittet eine Frau mit Kinderwagen eine andere Frau, den Sitz in der Nähe ihres Kinderwagens freizugeben, damit sie sich setzen kann. Ihr Argument: »Ich bin hochschwanger!« Darauf die andere, sitzende Frau: »Ich bin behindert!«

1:1!

Nils Heinrich

Kleine Fabel (vegetarisch)

»Ach«, sagte der Gärtner, »jeden Tag gehe ich auf die Bank und möchte etwas abheben. Aber es geht nicht, das Konto ist leer. Wie kann das sein? Ich zahle doch ständig ein und lebe nicht über Gebühr, kriege aber nie etwas raus. Jeden Tag schleppe ich große volle Säcke auf die Bank, ganz krumm bin ich schon davon, und dann komme ich und möchte ein paar Zinsen mitnehmen, aber weder gibt es Zinsen, noch ist überhaupt irgend etwas auf dem Konto. Was ist denn das für eine Bank! So kann ich doch nicht leben!« – »Sie müssen nur die Bank wechseln«, sagte die Bankangestellte und lachte ihn aus.

Stefan Kafka

Ungeduld

Ich hasse es zu warten. Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte, würde ich mich umbringen, damit sich die Zeit bis zum Ende nicht so lange hinzieht.

Miriam Zimmermann

Weltverweigerung

Heute hatte ich wieder einmal einen Anfall von Konsumverzicht. In unregelmäßigen Abständen leide ich nämlich unter einer Kaufblockade, die es mir unmöglich macht, irgend etwas zu kaufen, was nicht für den unmittelbaren Lebensunterhalt notwendig ist. Das ist außer Grundnahrungsmitteln fast nichts. In solchen Kaufverweigerungsphasen erfreue ich mich daran, Vorräte aufzubrauchen, Konserven mit kaum überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum zu essen und nur kalorienarme Getränke zu mir zu nehmen, vorwiegend Leitungswasser und Tee. Ich halte das für eine relativ milde Form von Weltverweigerung und möchte deshalb vorläufig keine psychologische Beratung beanspruchen; die würde ja auch nur Kosten verursachen. Für morgen ist übrigens »Schopping« mit meiner Tochter geplant – hoffentlich hält mein Anfall bis dahin an.

Ludger Fischer

Meine Freundin

Freundin: »Ich könnte mir vorstellen, mit dir alt zu werden.«

Ich: »Wieso? Das hast du doch bereits geschafft!«

Moses Wolff

Mein Kommentar zur Kälte

Ich finde die vier Jahreszeiten toll, hätte sie aber lieber etwa gleich warm. Die Forschung soll sich bitte daran machen, Schnee zu erfinden, der auch bei wärmeren Temperaturen gedeiht, damit wir den Winter bei Temperaturen über Null genießen können. Zur Not gingen auch Styroporkügelchen, am besten gleich versetzt mit homöopathischen Globuli, damit auch die Empfindlichsten keine Erkältung bekommen.

Ruedi Widmer (Schweiz)

Freude

Ich wünsche der kurzzeitigen Sportstudio-Moderatorin und späteren Gesundheitsbuchautorin Carmen Thomas weißgott nichts Böses, muß aber zugeben, daß ich mich schon sehr darauf freue, ihr, sollte sie eines Tages sterben, nachrufen zu dürfen: »Sie war die große alte Dame der Eigenurintherapie.«

Steffen Brück

Zu Hause

Es hat auch etwas Positives, wenn man ab und zu mal wieder in die Heimat, die Provinz, zurückkehrt. Ich wüßte nicht, wo es leichter wäre, sich hinsichtlich Outfits und Lebensentwurfs richtig geil vorzukommen.

Andreas Schriewer

Erwischt!

Schon häufiger drängte sich mir der Gedanke auf, daß bei den Österreichischen Bundesbahnen nicht unbedingt der Mensch im Mittelpunkt steht. Auf der Strecke von Wien nach Linz bekam dieser Verdacht heute neue Nahrung: »Sehr geehrte Fahrkarten, in Kürze erreichen wir St. Pölten Hauptbahnhof«, so die Durchsage.

Kathi Renner

Idyll

Das erste Licht der aufgehenden Sonne fließt über die steilen Felsen des Tafelberges hinab ins Tal. Über den sattgelben Kornfeldern flackern sterbende Nebelschwaden. Die Blüten der wilden Rosen, die sich um den schmiedeeisernen Torbogen der Gartenpforte ranken, sind geschlossen, als ob sie noch schliefen, aber schon glimmt in den rosafarbenen Knospen die Glut der Vorfreude auf den Sommertag. Direkt neben der Pforte steht der alkoholkranke Bauer vom Hof gegenüber, der seit sechs Uhr morgens darauf wartet, daß ich aus dem Haus trete und ihm eine Flasche Bier spendiere. Des verwahrlosten Trinkers blaue Arbeitshose ist hinten bis zu den Kniekehlen aufgerissen, und sein bleicher Hintern strahlt mir entgegen wie ein untergehender Mond – wie soll ich’s anders sagen? In diesem Augenblick befinden sich Mensch und Natur im perfekten Einklang!

Theobald Fuchs

Wem geht’s genauso?

Seit Jahren trage ich ein selbstverfaßtes Spitzengedicht im Notizbuch mit mir herum (»Wo man zwinkert, da laß dich ruhig nieder / Böse Menschen haben keine Lider«), bin mir aber trotz ergebnisloser Google-Suche ziemlich sicher, daß das so oder ähnlich irgendwo schon mal gedacht oder niedergeschrieben worden ist, und traue mich deshalb nicht, es zu veröffentlichen. Leidensgenossen betreffs Absprache bitte melden.

Mark-Stefan Tietze

Glückliche Erinnerung

Gleich beim ersten Treffen mit meinem Speed-Dealer stimmte die Chemie.

Jan Freunscht

Gute Silvesterbilanz

Zunächst zeigten drei Freudsche Versprecher an nur einem Tag ein trotz aller körperlichen »Alterung« extrem fideles Sex- und Seelenlife plus nun auch geistigen Totalschwund oder mindestens Niveausturz an; aber hören Sie selbst:

a) gegen 9.20 Uhr zu meiner Frau statt des gemeinten »Gestern waren wir früh im Bett«: »Früher waren wir gut im Bett«; was ja zusätzlich komplett übertrieben ist, haha…!

b) gegen 13.40 Uhr zu meiner Frau: »Und zum Nachtisch gibt’s noch lecker Eis von Mösenpick«

c) gegen 17.20 Uhr zu meiner Frau, nachdem der Macchiato-Schaum trotz neuer Bosch de Luxe so mittel geworden war: »Wahrscheinlich ist die Milchdrüse kaputt« –

aus dieser Liga also. Und mithin mehr als tröstlich, daß ich beim nachmitternächtlichen und marxistisch-ideologisch ja sonst eher kniffeligen Bleigießen bereits im ersten Durchgang eine Traumfigur hinlegte (s.u.), deren Schönheit aus blendender Anmut, zartestem Zauber und doch schlagender Stringenz mich betäubend beglückte: in der Senkrechten ein respektheischender, keulenhaft fester Stiel, ein Griff für eine starke Hand, Symbol von Energie, Kraft und Beständigkeit – und in der Waagerechten, jene Interpretation ins Unabweisliche veredelnd, dieser wie wippend fragile und doch eisern unbrüchliche, fast schneidig scharfe Lebensbogen, ausgreifend in ferne und fernste Zukunft, langdauerndes Sein, ja Ewigkeit ad infinitum et sanctum… Kein Zweifel: Ich werde wohl wirklich sehr alt!

Thomas Gsella

Untergründig

Meine Tante erzählte neulich, daß sie in einen Alterswohnsitz ziehen wolle, »in dem mehrere Generationen unter einem Haus leben«. Offenbar wirkt der Fall Fritzl nicht auf alle abschreckend.

Janina Kalle

Die Macht der Träume

Es ist schon erstaunlich, wie realistisch uns manche unserer Träume vorkommen. So wachte ich heute morgen um sechs auf und war felsenfest davon überzeugt, ein paar Jahre meines Lebens in den USA gelebt zu haben – zunächst in Chicago, später in Neuengland. Aber wann genau war das gewesen? Mein Gedächtnis brauchte eine halbe Minute, um meinen Werdegang zu rekonstruieren: Grafschaft Bentheim, Osnabrück, Oldenburg, Bielefeld... – nein, das war’s, da gab es keine Lücke. Beruhigt, aber auch etwas enttäuscht sank ich zurück und schlief noch ein paar Stündchen.

Gerhard Behmenburg

Sieg!

Ich habe endlich einen Weg gefunden, meine Faulheit am Schreibtisch zu überwinden und so fleißig zu sein, daß mein Rechner den ganzen Tag zu tun hat. Wie das geht? Einfach einen CDU-Bildschirmschoner installieren.

Katharina Greve

Kleine Wortgeschichte

Wie ein Blick ins etymologische Wörterbuch verrät, ist engl. »hut« (vgl. »Pizza Hut«) nicht nur mit »Hütte«, »Haus« und »Haut», sondern – hier freut sich der Spätpubertäre – auch mit »Hoden« sprachlich verwandt. Ich sag nur: Hauptsache, man fühlt sich darin wohl!

Dominik Mauer

Vorbild

Sollte jemand mal unangemeldet die Gemächer seiner Gemahlin betreten und sie dortselbst auf der Chaiselongue in unzweideutiger Stellung mit dem Stallmeister antreffen, kann er natürlich das volle Programm fahren; er kann sich aber auch, wie vom Herzog Louis François Armand de Richelieu berichtet, verbeugen und sagen: »Bedenken Sie, Madame, in welcher Verlegenheit Sie sich befunden hätten, wenn jemand anderes als ich eingetreten wäre.« Und begegnete er dem Stallmeister zwanzig Jahre später erneut – die Gemahlin wäre inzwischen gestorben –, und der Stallmeister bäte ihn demütig um eine Stellung, könnte er mit Richelieu antworten: »Sicher, mein Herr; aber woher haben Sie erfahren, daß ich wieder heirate?« Komme also bitte niemand und sage, es gebe keine Vorbilder mehr!

Christof Goddemeier

Amish

Über Weihnachten im Fernsehen sehr schöne Doku über die Amish gesehen. Inmitten des Turbokapitalismus leben die nach alter Väter Sitte und machen alles so, wie es im Buch der Bücher steht. Ein bißchen so wie in der DDR, nur erfolgreich und mit Autos. 

Erich Klepptenberger

Aberglaube

»Aberglaube bringt Unglück«, hatte mich mein Kollege Jens glauben machen. Als eine Bekannte einer wichtigen Prüfung entgegenfieberte, hielt ich sie folgerichtig davon ab, dreimal auf Holz zu klopfen und das magische »Toi, toi, toi« zu Ende zu sprechen. Was soll ich sagen: Sie fiel durch und ich bei ihr in Ungnade. Vielleicht sollte ich an gar nichts mehr glauben. Und nicht mal daran. Usw.

Michael Höfler

Beruhigend

In turbulenten Zeiten wie diesen kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, daß die einzige Konstante in meinem Leben der Nahost-Konflikt ist.

Alexander Waldhelm

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Brrr, Tilman Kuban!

Von der »Zeit« gefragt, welches Tier das politischste sei, wieherten Sie: »Als Niedersachse sage ich: das Pferd. Weil es sturmfest und erdverwachsen ist.«

Nun kann ein erdverwachsenes Pferd ja weder traben noch galoppieren. Streng genommen kann es sich gar nicht vom Fleck bewegen, tritt nur auf der Stelle. Damit haben Sie ein Bild geschaffen, das wahlweise als exemplarisch für den Zustand von CDU, SPD oder der Groko durchgehen könnte, was wiederum für einen Nachwuchspopulisten wie Sie gar nicht mal so schlecht ist.

Will jetzt trotzdem nicht weiter darauf herumreiten: Titanic

 Auf die Plätze, fertig, los, niederländische Sprinterin Madiea Ghafoor!

Und zwar zum Haftantritt. Sie sind wegen Einfuhr von Drogen und Beihilfe zum Drogenhandel vom Landgericht Kleve zu einer achteinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Ihrem Verteidiger wollen Sie die Entscheidung jedoch anfechten, weil Sie davon ausgegangen waren, lediglich illegale Dopingsubstanzen im Auto gehabt zu haben, mit denen Sie sich für die diesjährige Leichtathletik-WM in Doha aufputschen wollten.

Das mag jetzt für Ihre weitere Karriere als Rundendreherin auf dem Knasthof ein echter Downer sein, aber Speed ist eben nicht gleich Speed!

Gefangen im Satirerausch: Titanic

 Neuseeländische Supermarktkette »Countdown«!

Das ist mal eine schöne Nachricht, die Du in diesen kalten und ungemütlichen Zeiten von Dir hören lässt: Jeden Mittwochnachmittag bieten Deine Märkte fortan eine »ruhige Stunde« für Autisten und sensible Kunden an, mit gedimmtem Licht, leiserer Musik und leiseren Piep-Geräuschen an der Kasse. So löblich und unterstützenswert dieser Vorstoß ist, fragen wir uns doch, ob er nicht noch um andere Zielgruppen erweitert werden könnte: Eine zehnmal so große Supermarktvariante mit fußballfeldbreiten Gängen für Klaustrophobiker schwebt uns da vor; eine mit sehr engen Gängen und 20 Prozent Gefälle ausgestattete für Maniker; eine für Menschen mit multipler Persönlichkeit, in der es viel mehr Einkaufswagen gibt; sowie schließlich eine mit komplett leeren Regalen und defekten Kassen – für Kaufsüchtige.

In diesem Sinne: Mach »ruhig« weiter! Titanic

 Ach, Peter Tauber!

Ach, Peter Tauber!

Als Sie in Ihrer Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium sagten, die Bundeswehr bekomme nun, »was sie verdient«, da fingen wir sofort an zu träumen: eine komplette Neustrukturierung angesichts unzähliger Naziumtriebe? Einen ordentlichen Einlauf wegen der kriegsverherrlichenden Sprüche auf ihren Werbeplakaten? Oder gar eine zünftige Tracht Prügel für das Abfackeln von gut 1000 Hektar Moor in Meppen und den dabei verursachten Schaden von 100 Millionen Euro?

Aber nein, Sie sprachen natürlich nur von irgendwelchen modernisierten Panzern – die die Bundeswehr also noch mal womit verdient hat?

Will es lieber gar nicht wissen: Titanic

 »Heidegger Studies«!

Als wir erfuhren, dass Ihr in Eurer aktuellen Ausgabe einen Aufsatz mit dem Titel »Seinlassen des Mitdaseins aus dem Sein-zum-Tode?« veröffentlicht habt, stellte sich uns eine grundstürzende fundamentalontologische Frage: Könnt Ihr so was nicht einfach sein lassen?

Gruß vom mannigfaltigen Dasein auf der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kundenbindung

Endlich den nie gelesenen Newsletter dieses Uhrenherstellers abbestellt. Und direkt bestätigt worden, ohne Moment-mal-Klickorgie, Bitte-nicht-Rumgejammer oder Warum-nur-Fragenkatalog. Einfach nur Danke und Tschüs. Da konnte ich nicht anders, als mich direkt wieder anzumelden.

Teja Fischer

 Amtlicher Claim

Slogan-Fragment für deutsche Bürgerämter: »Willkommen im Meldorado. Der Ort, an dem Sie uns Ihre neue Adresse geben – und wir sie mit zwei Fingern abtippen.«

Felix Scharlau

 Sehr kleine Gastronomiekritik

Diese Street-Food-Trucks sind auch nur die Tiny Houses der Restaurantwelt.

Julia Mateus

 Knapp vorbei

Als Herr H. letztens aus einer Laune heraus die Unterpfaffenhofener Kathedrale betreten hatte, unternahm Gott einen erneuten Versuch, Herrn H. zu erleuchten, verfehlte jedoch sein Ziel. Dafür traf er ein paar der zum Altar führenden Stufen und einen Mülleimer, die seitdem mit naseweisen Bemerkungen den Gottesdienst stören. Das Pfarramt hat freilich eine Eingabe gemacht, die jedoch wie stets unbeantwortet blieb.

Tibor Rácskai

 Kulturkritik

Typisch – im Internet die Songs vorhören und dann doch die Vinyl-Platte beim kleinen Einzelhändler kaufen. Verratzte Hipsterbande!

Tina Manske

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
16.12.2019 Düsseldorf, Zakk Max Goldt
17.12.2019 Bremen, Theater am Leibnizplatz Max Goldt
17.12.2019 Leipzig, Moritzbastei Hauck & Bauer mit Kristof Magnusson
18.12.2019 Frankfurt, Mousonturm Max Goldt