Vom Fachmann für Kenner | August 2007


Diese Vögel!

Vögel sind doch nicht vernünftig. Gestern beim Laufsport sah ich auf dem Gehweg an der Donau so einen gefiederten Gesellen. Der sah mich, war recht verschreckt und hielt es für sicherer, auf die andere Seite des Gehwegs zu wechseln, allerdings nicht fliegend, sondern hüpfend. Was mich verwunderte, schließlich kann er doch fliegen. Als Mensch krabbel ich doch auch nicht über fünf Meter Entfernung, sondern gehe aufrecht, es sei denn, ich wäre noch ein kleines Kind, hätte einen Bandscheibenvorfall oder wäre betrunken. Jetzt die Conclusio: Der Vogel war nicht mehr klein, konnte also schon fliegen. Bandscheiben haben Vögel nicht. Hatte der kleine Scheißer sich also richtig schön einen reingestellt!

Bernhard Löwenberg

Nicht uninteressant

Wer schon immer mal wissen wollte, was die freundliche Schalterfrau der Hausbank wohl dazu sagt, daß man gerade exakt 3000 Euro auf seinem Konto gefunden hat, die einem ein prominenter, aber persönlich nicht bekannter Hamburger Millionär ein dreiviertel Jahr nach seinem Tod mit der Betreffzeile »Verauslagung« überwiesen hat – hier ist die Antwort:

»Buchen wir zurück. Dann sind Sie aber im Minus.«

Martin Graß

Auch wieder wahr

Als seine Frau sich auch nach wiederholtem Rufen partout nicht zu uns an den gedeckten Tisch gesellen mochte, wurde mein Freund Tobias rabiat: »Los jetzt, herkommen und essen! Wäsche aufhängen kannst du, wenn du tot bist!«

Mark-Stefan Tietze

Fortbildung

Weil ich ja weiß, daß es politisch nicht korrekt und ernährungswissenschaftlich fatal ist, lasse ich mich nur alle Jubeljahre einmal von meinem Heißhunger auf die Burgerkreationen der einschlägigen Fastfood-Ketten hinreißen und kenne längst nicht mehr die aktuellen Angebote und Fachtermini. Um so glücklicher war ich gestern über Nachhilfe: Nachdem ich rätselnd an dem Riesenplakat »Whopper your way« vorbeigeradelt war und mir schon vornahm, daheim unter »to whopper« im Dictionary nachzugucken, zeigten mir die den Gehweg pflasternden Burger-Einwickelpapiere, Pommes-Tüten und Trinkbecher, daß andere die Botschaft verstanden hatten. Was soll also das Pisa-Gerede über unsere Jugend?!

Rolf Karez

Chapeau!

Meine Erinnerungen an Jörg Immendorf beschränken sich auf eine kleine Episode, die mir erst jetzt, nach seinem Tod, jäh ins Gedächtnis geriet. Im Verlauf seiner langen Krankheit (ADS) wurde der geniale Maler von dem Berliner Neurologen Thomas Meyer (43, Charité) behandelt, der selbst auch Künstler ist und Gedichte schreibt, Immendorf aber letzten Endes (29.5.) nicht helfen konnte. Ihm, Meyer, macht niemand einen Vorwurf. Der Spezialist in Sachen ADS in Deutschland hat alles versucht und ist in Immendorfs letzten Jahren nicht zu Unrecht zum Hausfreund des Malerfürsten befördert worden. Zufällig ist er auch mir persönlich bekannt.

Ich kann folgende Aussage machen: Mitte der 80er Jahre lernten wir uns beide in der Nationalen Volksarmee kennen. Wir trafen uns einige Male zu äußerst exzessivem Lyrikaustausch und interessiertem Alkoholkonsum. Eines Morgens, als wir nach einem besonders kreativen Beisammensein aufbrachen, geschah es, daß mich, gerade als wir die Treppe aus meiner Dichtermansarde hinabstiegen, urplötzlich und ohne jede Vorankündigung ein derart kapitaler Brechreiz überkam, daß ich Thomas Meyer aus nächster Nähe von oben in den Nacken göbelte. Nie werde ich sein ehrlich erstauntes Gesicht vergessen, als er sich sehr langsam zu mir umwandte und sagte: »Du, Rayk?« Ich konnte nur wahrheitsgemäß antworten: »Thomas, tut mir leid, aber das hat echt nichts mit deinen Gedichten zu tun.«

Wortlos tauschten wir daraufhin, nach einem nicht ganz unverständlichen Begehren seinerseits, die Hemden. Das heißt, er streifte mein herrlich sauberes Hemd über, und ich mußte in dem fremden Hemd eines fremden Mannes, mit dem eigenen Auswurf auf dem Rücken, den Dienst antreten. Mag sein, das eine (Immendorf) hat mit dem andern (mir) weniger als nichts zu tun, aber ich finde bemerkenswert, wie Meyer in beiden Fällen vermocht hat, am Ende mit sozusagen sauberer Weste aus der Sache rauszukommen.

Rayk Wieland (72)

Aus meiner Krankenchronik

Allergietest-Ergebnis bekommen: Hopfenunverträglichkeit. Danach schwere Zweifel: Waren denn die Rauschzustände nach Biergenuß immer nur allergische Reaktion? Schließlich entschlossen mit Hyposensibilisierung für die Oktoberfest-Saison begonnen.

Thomas Winkler

Entführt

An einem grauen Morgen entdeckte ich beim Blick in den Spiegel eine Narbe auf meiner Stirn. Dieses senkrechte, etwa zwei Zentimeter lange Ding hatte ich da noch nie gesehen. Darauf angesprochen meinte ein Freund, das kenne man doch aus amerikanischen Klatschblättern: ­Aliens hätten mich während des Schlafs entführt, an meinem Gehirn rumge­doktert und mich durch ihre fortgeschrittene außerirdische Technologie zu einem ­völlig neuen, effizienten, erfolgreichen und ­starken Wesen gemacht. Nachdem ich die letzten Wochen jetzt mal drauf geachtet habe, kann ich aber sagen: Das war’s ­jedenfalls nicht.

Christian Martin

Der siebte Sinn der Kleinkünstler

Als Mittel zur Wettervorhersage hat der Schwalbenflug längst ausgedient. Am besten erkennt man heraufziehenden Regen daran, daß keine Jongleure auf der ­Wiese vor der Uni herumlungern.

Jan Freunscht

Marokko

Ein Freund hatte beim Frühstück in Marokko eine unglückliche Wahl getroffen und, da in den Flitterwochen, das Elend etliche Stunden zu unterdrücken gewußt; nun aber, von Bauchkrämpfen geplagt, war er in ein Hotel in Marrakesch gestürmt und erleichterte sich dort mit ­einem veritablen Knall. Die Akustik der Toilette war so eindrucksvoll, daß sofort ein aufgeregter Portier hineinplatzte und ­fragte: »Vous êtes bien, monsieur?« Er ­dachte, der Fremde hätte sich erschossen.

Florian Haymann

Hier lacht der Linguist

Wer bei Bastian Sick Fehler entdeckt, sollte die entsprechenden Zitate unbedingt mit [Sick!] kennzeichnen.

Dominik Mauer

Seitenlage

Der Ausdruck »Stabile Seitenlage« kommt daher, daß man dabei liegt. Das »Stabile Seitensitzen« harrt noch seiner Erfindung.

Thomas Tonn

Pompeji heute

Im Urlaub auch in Pompeji gewesen. Bei den Ausgrabungen hat man gefundene Hohlräume mit Gips ausgegossen und erhielt auf diese Weise die exakten Abbildungen verschütteter Menschen und ihrer angstverzerrten Gesichter. Am ­selben Abend durch die düsteren und ­engen Gassen Neapels gelaufen. Fünfjährige heizen auf Motorrollern über das Kopfsteinpflaster und spielen Fußgänger-Umsäbeln. Den Autos, die in diesen Gassen stehen, fehlen Spiegel, Radkappen und Stoßstangen; überall zerknautschte Kotflügel, Schrammen in den Blechen und tiefe Beulen in den Motorhauben. Ich finde, man sollte auch diese Beulen mal mit Gips ausgießen. Vermutlich erhielte man auch hier die exakten Abbildungen schmerzverzerrter Gesichter.

Volker Surmann

Konsequenz

Man soll aufhören, wenn’s am schönst

Andreas Schriewer

Notfall

im Philosophen-Krankenhaus: »Professor Habermas, bitte sofort auf die Ontologie!«

Christian Mathieu

Verkaufsargument

Während ich die Straße entlanggehe, tritt vor mir ein Mann im Ledermantel aus einem dunklen Second-Hand-Laden und schreitet zügig und entschlossen hinfort. Plötzlich stürzt ihm ein anderer hinterher, rempelt mich beinahe an und ruft: »Halt, na gut, dann nehmen Sie das Radio eben mit!« Der Ledermantel dreht sich um: »Ach, jetzt auf einmal? Obwohl Ihnen dafür sogar die aidskranken Neger im Busch mehr bieten würden?«

Tina Manske

Endlich mal!

Endlich habe ich, ansonsten bekannt für Schwarzmalerei und Pessimismus, etwas Positives, von dem ich berichten kann: meinen letzten Drogentest! Einen solchen kann man sich nämlich seit neuestem für fünf Euro im Münchner Hauptbahnhof aus einem »Med-o-Mat« genannten Automaten ziehen, und verpackt ist er in einem adretten Blechdöschen, das man nach dem Test sehr gut als Versteck für Kiffe plus Blättchen weiterverwenden kann.

Oliver Nagel

Gesundheitsratschlag

Kürzlich hatte ich nach einer durcheinandergesoffenen Nacht den schlimmsten Kater aller Zeiten. In meiner Verzweiflung rief ich meinen Homöopathen an, der mir riet: »Brühen Sie sich eine große Kanne Brennesseltee und trinken Sie ungezuckert soviel wie möglich davon. Außerdem ist Weißbrot oder Zwieback gut, das saugt den Restalkohol etwas auf.« Nach dem Telefonat bin ich sofort in die Küche gegangen und habe zwei Ibu­profen mit einem großen Glas Rosé runtergespült. Und ob Sie’s glauben oder nicht: Nach einer halben Stunde war der Kater weg!

Moses Wolff

Himmel und Hölle

Es gibt vermutlich deswegen so wenig muslimische Selbstmordattentäterinnen, weil Frauen die Vorstellung eines ewigen Lebens mit einer Schar in der Kunst der Liebe völlig ungeübter 16jähriger Jungs nicht besonders verlockend finden.

Sebastian Mecklenburg

Vorläufig

Wie man kürzlich erfahren konnte, bringt der Internet-Dienstleister Google demnächst ein neues Alphabet auf den Markt. Es soll zunächst als Betabet veröffentlicht werden.

Gisbert Amm

Reisebericht

Lästiger Verpflichtungen halber mußte ich neulich nach Opladen rüber, in jenen Ort also, welcher die Beatles damals zu ihrem Lied »Opladi, Oplada« animiert hat. Allerdings nur zum Titel, die Folgezeile »life goes on« kann mit Opladen nichts zu tun haben, das ist unmöglich, da müssen die Beatles schon weitergereist sein, nach Köln oder so. Mich hat das leblose Opladen ja auch lediglich zu diesem Text hier inspiriert. Mehr war da einfach nicht drin.

Thomas Schaefer

Tip für Autobastler

Opel Kadett + Opel Corsa = Opel Corsett

Wolfgang Beck

Im Chinarestaurant

Weil mein Freund ein besonderer Lieb­haber echter chinesischer Spezialitäten und zudem auch der Bekannte eines chinesischen Restaurantinhabers ist, durfte ich neulich neben Schweineohren, Hühnerfüßen und Kutteln auch ein undefinierbares schwarzbraunes, rechteckig zugeschnittenes wabbeliges Irgendwas genießen.

Zur Kellnerin: »Was ist das hier eigent­lich?«

Sie: »Ja, ich weiß nicht. Ist gesund.«

Nach ihrer Rückkehr aus der Küche und dort offenbar eingeholten Auskünften:

»Ja, ich weiß nicht. Hauptsache, es schmeckt gut.«

Der zweite Kellner, auf schon drängendere Nachfrage, freundlich-tröstend:

»Ja, ich weiß nicht. Ich kann Ihnen aber das nächste Mal die Packung zeigen.«

Ich freu’ mich drauf.

Leo Fischer

Dialog mit einem Freund

Ich: Die schönsten Sachen im Leben sind umsonst!

Freund: Und was ist mit Sex?

David Sowka

Spitzenerzeugnis

Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht bin ich den Botschaften der Werbung doch zugänglicher als angenommen: »Ein ­helles Exportbier, weich, spritzig und frisch zugleich, aus edelsten Rohstoffen gebraut. Das Spitzenerzeugnis altbayerischer Braukunst. Ein Hochgenuß für jeden Bierkenner.« Jedenfalls – ich glaube ihnen jedes Wort.

Friedrich Krautzberger

Schöner Wohnen

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, daß die Wohnungen in sämtlichen »Deko-Soaps« viel geräumiger wirken, sobald die dicken Moderatorinnen aus ihnen verschwunden sind?

Katinka Buddenkotte

Kein Wunder

Seit ich in der Schule mit Michael-Ende-Verfilmungen gefoltert wurde, bin ich doch ein wenig momophob.

David Schaible

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Herrschaftszeiten, Wladimir Putin!

Herrschaftszeiten, Wladimir Putin!

Offenbar als einen der letzten Versuche, im über Dein marodes Reich reinbrechenden Embargo- und Sanktions-Tsunami noch irgendwie Haltung zu wahren, hast Du zum Beginn des Monats die Verträge für russische Gaslieferungen auf Rubel umstellen lassen. Konkret heißt das, wie wir dem Handelsblatt entnehmen, dass die Abnehmenden (also die nicht befreundeten Staaten) »zwei Konten – ein Fremdwährungskonto und ein Rubel-Konto – bei der Gazprombank unterhalten … Gazprom-Kunden überweisen dann ihre Zahlungen in ausländischer Währung auf das entsprechende Konto, woraufhin die Bank an der Moskauer Börse Rubel dafür kauft. Diese werden dem Rubel-Konto des Käufers gutgeschrieben und auf ein Konto des Lieferanten Gazprom nach Russland überwiesen.«

Pff, wie langweilig! Bist Du statt eiskalter Auto- jetzt auch Bürokrat? Wir hatten uns das so vorgestellt, dass Robert Habeck einen Sack mit Euroscheinen zum Roten Platz schleift, den Inhalt in der nächsten Wechselstube (Operatsionnaya Kassa) zum Tageskurs in Rubel umtauscht, diese dann zum Kreml rollt und dafür unter den strengen Augen einer Deiner Apparatschiks persönlich für ein paar Minuten den Gashahn aufdrehen darf. Das wäre eines Superschurken würdig! Und krumme Geschäfte tätigt man in unserem Kulturkreis noch immer mit großen, unmarkierten Banknoten; frag mal Briederchen Gerd.

Den Witz mit der IWAN-Nummer spart sich diesmal: Titanic

 Sind Sie, Landwirtschaftsminister Cem Özdemir,

Sind Sie, Landwirtschaftsminister Cem Özdemir,

gerade ein bisschen schlecht drauf? Auf die Frage der Taz jedenfalls, ob es vorstellbar sei, dass Sie im Alter zurück aufs Land gehen würden, sagten Sie: »Ich weiß es nicht. Meine Eltern sind beide in meinem Geburtsort Bad Urach beerdigt worden.« Und weiter: »Ich habe das für mich noch nicht entschieden, wo ich mal beigesetzt werden möchte. Aber ich würde jetzt nicht ausschließen, dass das am Ende auch der Ort wird, wo ich geboren bin und auch sehr schöne Jahre meines Lebens verbracht habe.« Aufs Land gehen ist für Sie demnach mehr ein ins bzw. sogar unter Land gehen. Für einen Landwirtschaftsminister ist das zwar recht konsequent, aber wie schön Ihre auf dem Land verbrachten Jahre tatsächlich waren, dass Sie sich das dann lieber von unten anschauen, will am Ende echt nicht wissen: Titanic

 Mit Ihren Buchtiteln, Peter Hahne,

haben wir uns zugegebenermaßen immer ein bisschen schwergetan. Sie heißen »Nicht auf unsere Kosten!«, »Seid ihr noch ganz bei Trost!«, »Schluss mit euren ewigen Mogelpackungen!«, »Finger weg von unserem Bargeld!«, »Niemals aufgeben!« Anders steht es um den Ihres neuen Buches: »Das Maß ist voll« (ohne Ausrufungszeichen!) bzw. genau genommen um den Untertitel: »In Krisenzeiten hilft keine Volksverdummung«. Denn da, Hahne, müssen wir Ihnen ausnahmsweise vollumfänglich zustimmen: Auch wir sind der Meinung, dass Volksverdummung in Krisenzeiten rein gar nichts bringt. In normalen Zeiten dagegen? Erklären Sie's uns! In Sachen Verdummung sind Sie schließlich Experte. Maßvoll wie immer: Titanic

 Du, »Focus Online«,

lieferst in Deiner Rubrik »Praxistipps« sicherlich viele brauchbare Ratschläge. In erster Linie versuchst Du Dich dort aber freilich im Clickbaiting. Mit folgender Schlagzeile bist Du allerdings bei uns abgeblitzt: »Katze gurrt: Das steckt dahinter«. Zu eindeutig liegt hier auf der Hand, was dahintersteckt: eine verschluckte Taube. Taube Ohren für Dich hat stets: Titanic

 Huhu, »Süddeutsche Zeitung«,

unter der Überschrift »So sparen Urlauber Geld« notiertest Du die »zehn wichtigsten Tipps für einen günstigen Urlaub«. Die lauten beispielsweise: »Frühzeitig buchen«, »Preiswerte Reiseländer und Regionen aussuchen«, »Günstige Unterkünfte auswählen«, »Schnäppchenportale nutzen«, »Günstig an- und abreisen«. Danke, Süddeutsche! Wir dachten bisher immer, dass man als Urlauber Geld spart, wenn man kostspielig an- und abreist, teure Reiseländer, Regionen und Unterkünfte aussucht und um Schnäppchenportale einen großen Bogen macht. Baff: Titanic
Vom Fachmann für Kenner

 Entwarnung

Ich habe neulich zum ersten Mal eine Vorsorgeuntersuchung beim Urologen gemacht. Ergebnis: Alles bestens, der Mann ist kerngesund.

Cornelius WM Oettle

 Schlecht gealtert

Bin mit 32 beim Alkoholkauf nach dem Ausweis gefragt worden. Begründung der Kassiererin: »Ja, mit der Maske kann man Ihr Alter wirklich schlecht einschätzen.« Was glaubt sie denn? Dass ich darunter ’nen Schnuller im Mund haben könnte?

Loreen Bauer

 Zusammenhalt & Freundschaft

Haben siamesische Zwillinge eigentlich auch immer eine bessere Hälfte?

Nick Hertzberg

 Alte Weisheit (aktualisiert)

Gib einem Hungernden einen Fisch und er wird einmal satt, lehre ihn Phishing, und er wird nie mehr hungern.

Ronnie Zumbühl

 Versöhnt mit dem Ich

Im Rahmen eines TV-Interviews hat Papst Franziskus neulich verraten, dass er als Kind, statt sich zum Priester weihen zu lassen, eigentlich den Beruf des Metzgers ergreifen wollte. Schön für ihn, dass es am Ende doch noch »irgendwas mit Fleischeslust« geworden ist.

Patric Hemgesberg

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 11.05.: Der Falter mit einer kleinen Blattkritik zur Maiausgabe
  • 02.03.: TITANIC-Herausgeber Tim Wolff bei Übermedien über Satire in Kriegszeiten
  • 03.02.: Der hr präsentiert den üppigen Humor-und-Satire-Dreiteiler "Radikal Komisch" mit Ella Carina Werner, Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn u. v. v. a. m., mit 100 schönen TITANIC-Titeln – und in Teil 3 tauchen auch noch Hintner, Burmeier, Eilert und Martina Werner auf – live in der ARD-Mediathek.
  • 01.02.: Bei der Taz versucht sich Moritz Hürtgen am Olympischen Gedanken.
  • 20.01.: In Göttingen eröffnete die große Eugen-Egner-Ausstellung im Alten Rathaus. Bilder vom Event zeigt das Göttinger Tageblatt und die Stadt Göttingen hat alles aufgezeichnet.
Titanic unterwegs
19.05.2022 Bamberg, Dr. Pfleger Stiftung Max Goldt
20.05.2022 Nürnberg, Hubertussaal Max Goldt
21.05.2022 Penig/Niedersteinbach, Kulturgewölbe Kalé Max Goldt
25.05.2022 Flensburg, Stadttheater Max Goldt